Logenplatz: Commons und Kommerz

Wenn ich ein Symbol für die Commons suche, dann finde ich keines. Aber manchmal fliegt es einem zu, ohne das man sucht. Wodurch ließe sich besser erklären, warum ich mich als „Commons-Fan“ bezeichne, als durch dieses Bild? Die Alternative, die die Marktwirtschaft uns bietet, kann man hier genießen (ist wirklich hübsch designed): http://ticketshop.bayreuther-festspiele.de/de/queue  

Statehood and Commoning (4/4)

Teil I, Teil II, Teil III Teil IV: Commoning Statehood? Das Konzept der Polyzentralität im Gegensatz zur Monozentralität illustriert beispielhaft, warum einer „Commonifizierung“ von Staat/-lichkeit andere Kategorien zu Grunde gelegt werden müssen. So sind die strukturellen Ähnlichkeiten zwischen vermeintlich fundamental verschiedenen ökonomischen und politischen Systemen verblüffend, was nur auf Grundlage anderer oder neuer Konzepte sichtbar […]

Statehood and Common/ing (3/4)

…jenseits der Rede von Gemeinschaft vs. Gesellschaft Teil I, Teil II Teil III Staat/-lichkeit und Common/ing Abstrakte Bestimmungen von Commons/Commoning und Staat/-lichkeit sind so ähnlich wie wenig erhellend. Commons, verstanden als generative Prozesse zwischen Peers, die sich über digitale Plattformen selbst organisieren, sind gewissermaßen grenzenlos, staatsgrenzenlos ohnehin. Doch auch Commons verstanden als sozio-ökologische Systeme, in […]

Statehood and Common/ing (2/4)

Teil I Teil II: Staat und Ökonomie – Ein gegenseitiges Abhängigkeitsverhältnis Ein wesentlicher Ansatzpunkt emanzipatorischer Staatskritiken besteht darin, Staat und Ökonomie nicht als voneinander getrennt, sondern als strukturell und funktional miteinander verbunden zu analysieren. Staatlichkeit ist demnach in den Gesamtzusammenhang gesellschaftlicher Reproduktion eingebettet und von diesem abhängig. So gesehen ist der Feudalstaat notwendigerweise ein anderer […]

Statehood and Common/ing (1/4)

Ich habe mir Gedanken gemacht über „den Staat“ und die Frage, wie dieses Nichtfassbare aus Commonsperspektive vielleicht doch zu fassen ist. Und -wenn ja- wie sowie vor allem, ob sich daraus Gestaltungsperspektiven ergeben. Die Überschrift irritiert, denn ich veröffentliche den Text zunächst auf Deutsch (heute, morgen, übermorgen und überübermorgen). Zugleich entsteht eine englische Fassung, die […]

Bernarda de Utrera, Diego del Gastor und die Kunst des Commoning

Der Untertitel des Blogs lautet ja „Fundsachen von der Allmendewiese“. Zwei solche Funde möchte ich hier präsentieren. Das erste Video, eine historische Filmaufnahme von der Flamenco-Legende Diego del Gastor zusammen mit Bernarda de Utrera illustriert in idealer Weise, was ich unter Commoning verstehe: Beitragen statt bezahlen. Gemeinsam etwas schaffen, was eine_r allein nicht schaffen kann. Miteinander und […]

Die Welt der Commons. In einer Welt des Terrors?

[Im Folgenden dokumentiere ich die Rede, die ich anlässlich unserer Buchvorstellung in der Heinrich Böll Stiftung, am  19. November 2015 in Berlin in etwas kürzerer Fassung gehalten habe. Sie ist durch zahlreiche Links ergänzt. Wer lieber hören und die bemerkenswerte Reaktion von Prof. Claus Leggewie mitbekommen möchte, kann das eingebettete Video anklicken; C. Leggewie spricht […]