Der Markt und die Krise

Eigentlich ist das Thema zu ernst, um darüber auch noch Witze zu machen. Aber in diesem sensationellen, von Hintergründen und gut recherchierten Informationen nur so strotzenden ARD-Brennpunkt blieb mir doch fast die Luft weg. War es vor Lachen oder wegen dem intellektuellen Schock? Ein griechischer Lastwagenfahrer steckt in Deutschland fest und muss in seinem LKW campieren, weil er gerade keine deutschen Olivenölflaschen (leer nehme ich an) zum Transport in die Heimat bezahlen kann. Und wie kam er hier her? Na klar: ER TRANSPORTIERTE GRIECHISCHES MINERALWASSER NACH DEUTSCHLAND!!!!! Aber nur Mut. Die Eurogruppe arbeitet offenbar an Plänen, um das Problem zu lösen. Man erwägt, ihm zinsgünstige deutsche Eulen zur Verfügung zu stellen, um sie nach Athen zu transportieren. Dies würde die Wirtschaft anzukurbeln und Arbeitsplätze schaffen. Man kann also beruhigt sein.

Ein Gedanke zu „Der Markt und die Krise

  1. Hallo Jakob,

    das kapitalistische System braucht Umsatz.
    Umsatz erzeugt Wachstum.
    Wachstum erzeugt neues Schuldgeld.
    Neues Schuldgeld liefert die Erträge der Nettozinsempfänger (Eliten).
    Eliten und System werden stärker.

    Kein Umsatz, kein Wachstum folgt Systemkrise.
    Schuldenkrise.
    Arbeitslosigkeit.
    Kürzung von Sozialleistungen.
    Krieg.
    usw.

    Ständiges Wachstum bis zur Lebensraumzerstörung!
    Dann nichts mehr zu essen!
    Dann ENDE!!!

    Einzige Lösung!?:
    Verhinderung der Elitenentstehung.
    Grund: Menschen handeln in elitären Positionen elitär.
    Entstehung der nicht stabilen Pyramidengesellschaft.
    Also, zurück in der Evolution zu den gemeinschaftlich wirtschaftenden Stämmen, bei denen der Anführer gewählt wird und dieses Lebensmodell in die Technologiegesellschaft entwickeln.
    Polis-Allmende Gesellschaft oder Commonie gründen.

    Warum nur so?
    Privatgut ist stärker als Gemeingut.
    Grund: Privatgut erzeugt starke Strukturen durch exponentielles Wachstum über den wieder angelegten Ertrag aus Besitz.
    Mathematischer Prozess und nicht von bösen Menschen verursacht!
    Gemeingut keine exponentiellen Wachstumsprozesse, daher schwächer.
    Soll sich Gemeingut durchsetzen, muss die Schwäche irgendwie ausgeglichen werden (z.B. Wissen für alle frei verfügbar, erzeugt qualitatives Wachstum) und Gemeingut muss geschützt werden (z.B. durch die Rechtsform, Allmende AG).
    Geht wohl nur in einer größeren überlebensfähigen kooperativen Gemeinschaft (wie die Ökodörfer, Tamera, Zegg, Siebenlinden).
    Das Lebensmodell muss nur Massen tauglich gemacht werden.
    Dann Ressourcenflussumkehr.
    Ertrag bleibt bei den Menschen und fliest nicht zu den Eliten ab.
    Je stärker das Neue, desto schwächer das Alte.
    Dann evolutionärer Übergang in ein stabiles System.
    Entstehung neuer Wertvorstellungen.

    Siehe auch meine Mail an Frau Helfrich und meine anderen Kommentare hier.

    Viele Grüße

    Roland Dames

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