Mapping the Alternatives: Kiezmap

Wenn wir schon die eine haben, brauchen wir auch die Andere: die #GroKo von #P2P #Quishare #Solök #Commons #Degrowth #DIY #Maker #a2k #FLOSS #TT #GWÖ & vielen, vielen mehr. Von allen, die Freiheit, Nachhaltigkeit und Fairness zusammendenken können oder wollen. Die GroKo einer anderen Ökonomie.

Derzeit arbeiten viele der oben genannten Netzwerke oder Szenen an Mapping-Projekten und alle fragen sich, wie das zusammengedacht werden kann. Ich stelle mir immer eine Karte vor, auf OSM natürlich, über die jede_r Einzelne einen unkomplizierten Überblick auf alles bekommt, was unmittelbar vor der eigenen Haustür

  • verschenkt
  • verliehen
  • ausgetauscht
  • koproduziert und kollektiv entwickelt

Ich bin sicher: in 2 Jahren wird’s das geben, weil ohnehin alle gerade unterwegs sind: die Sharer in Berlin und die Sol-Ök Leute (auch die in Europa), die Commoners und Urban Gardeners, die Offenen Werkstätten,  die Foodsharer und die Mundräuber sowieso – letztere kriegen hoffentlich demnächst einen Preis dafür. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen:

Stellt Euch einfach vor, ALLES auf einer freien Karte.  Ihr geht vor die Tür und findet im Handumdrehen die nächste Giftbox, das nächste kollektive genutzte Auto, die nächste Reparaturwerkstatt, den nächsten Hackerspace, die Grünflächen, die gerade beerntet werden oder deren Pflege helfender Hände bedarf, eine Tauschbörse, wo Ihr die Sachen hinbringen könnte, die nicht mehr gebraucht werden, eine Garage, in dem alles mögliche Werkzeug vorrätig ist, weil Ihr gerade umgezogen seid oder Orte, an denen Zeit mit- und füreinander geteilt wird. z.B. zum Sprachenlernen im Tandem oder zum intergenerationellen Kinder-Bespielen. Nix ist unmöglich in einer Ökonomie jenseits des Wachstums und des „Alles mein“.

Wir haben am Wochenende auf einem Workshop mal überlegt, welche Lebensbereiche abgedeckt sein müssten, um solch eine Karte wirklich, wirklich attraktiv zu machen und haben das wie folgt notiert (mit Dank an René B.🙂.

Kiezmap_Original_Workshop08122013

Vorläufig benamst haben wir das mit kiezmap.org.

Und jetzt fehlt eigentlich nur noch die Allianz mit den OSM Leuten, um das technisch richtig umzusetzen. Aber an der wird auch schon gewerkelt. Sagte ich zwei Jahre? Vielleicht geht’s schneller.

 

UPDATE am 23. Januar: in eine ähnliche Denkrichtung bewegte sich unsere Arbeit auf der 2. CommonsSommerschule 2013 in Bechstedt. Wir sind dort u.a. der Frage nachgegangen, wo man – strukturiert nach Bedürfnissen – Commons finden kann.  Hier eine Dokumentation.

4 Gedanken zu „Mapping the Alternatives: Kiezmap

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