Commons in der FAZ: ein Schritt weiter?!

Hirte in der TuerkeiGestern also im FAZ-Feuilleton die sympathische Assoziation, ich sei eine Hirtin der Economics and the Commons Conference gewesen. Sympathisch deshalb, weil Hirtin mit Hüten im Sinne von pflegen und sorgetragen zusammenhängt. Und darum geht es tatsächlich. Darum ging es (mir) auf der Konferenz und darum geht es in den Commons. Hirtinnen gibt es nicht so viele in unserer Kultur. Der Hirte wiederum ist geradezu ein Heiliger.  Ein Unding irgendwie, aber so ist Kulturgeschichte.

Freilich ist mir der pejorative Duktus von Leander Steinkopf nicht entgangen. Doch glaube ich kaum, dass sich Leute des Formats der ECC Beteiligten ernsthaft mit dem Gedanken auseinandersetzen müssen, wie Schafe einem seligmachenden Diskurs zu folgen.

Zudem ist nicht ganz klar, ob wir tatsächlich auf derselben Konferenz waren. Im Faz-Beitrag ist die Rede davon, dass dort „das Gemeingutkonzept als Erlösungsmöglichkeit diskutiert werden“ solle (Herv. von mir). Oder dass sich „Güter beliebig vervielfältigen“ ließen, „indem man sie teilt.“ Der Autor vergaß zu erwähnen, von welchen Gütern da genau die Rede war.  In diesem Punkt sind nämlich alle Diskutanten sehr präzise, das stünde auch einem Faz-Feuilletonisten gut an.

Wirklich schade aber ist, wie der Gedanke, dass es nicht (nur) um Vergemeinschaftung, sondern um Vergesellschaftung geht (ein Grundthema der Konferenz) am Ende mit Tönnies und Weber unvermittelt totgeschlagen wird.

Sei’s drum. Der Beitrag bleibt grundsympathisch, denn wie hatte Mahatma so unnachahmlich formuliert?

„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“

Die Ignoranzphase ist vorbei. Jetzt wird schon über Commons gelacht. Wir sind einen Schritt weiter!

24 Gedanken zu „Commons in der FAZ: ein Schritt weiter?!

  1. Liebe Silke,

    das mit den HirtInnen ist nicht so einfach:
    Wir haben es in Südostanatolien erlebt. Moderne Bewässerungslandwirtschaft bringt fruchtbare Felder hervor. Wie ein Relikt aus alter Zeit treiben HirtInnen ihre Tiere darüber. Die fressen die grünen Sprossen besonders gerne. Wir können am Wegesrand sitzen und abwarten, wie daraus ein (bewaffneter) Konflikt wird.
    Die Tomaten für EDEKA mit Wasser aus den Stauseen vertragen keine HirtInnen mehr…

    Liebe Grüße

    Wolfgang#

  2. „das mit den HirtInnen ist nicht so einfach.“ Wohl wahr. Noch präziser wäre vielleicht: „für die HirtInnen ist das nicht so einfach“. Aber die werden ja meist übersehen. Sogar von progressiver Entwicklungspolitik. Auch da gelten Landtitel als zentrale Strategie. Sind die aber erstmal vergeben, sind „althergebrachte Nutzungen“ oder temporäre Nutzungen (wie bei Nomadenvölkern) nicht mehr möglich. Wer Commons nicht sieht wird schnell mal unfreiwillig zum „encloser“.

    PS: endlich den button gefunden, um die Seidenstraße in meine mailbox zu spülen!

  3. ich denke auch an die hietin marianne gronemeyer sie wird sehr deutlich:


    Dieses Buch beschäftigt sich mit der Problematik unserer modernen Überflussgesellschaft und mit dem damit verbundenen Phänomen der Knappheit. Diese Knappheit ist nach Gronemeyer die Macht, die das Leben vieler Menschen beherrscht. Indem die Macht Knappheit schafft, erzeugt sie Bedürfnisse nach eben diesen knappen Gütern. Durch die menschliche Rivalität bekommt die Knappheit zusätzlich Bedeutung, da gerade die knappen Güter am meisten begehrt werden. Demzufolge entsteht die Knappheit aus dem Gefühl des Neids, der früher als Laster verdammt wurde, heute aber als wichtiger Motor der Wirtschaft gilt. Interessant erscheint, dass viele klassische Kulturkreise dieses Problem nicht kannten, obwohl sie keineswegs über diese Auswahl an Gütern, wie unsere heutige Gesellschaft sie kennt, verfügten. In den Jäger- und Sammlergesellschaften war das in der gegenseitigen Rivalität wurzelnde Problem der Knappheit nicht vorhanden, da Mängel durch Solidarität und Hilfe auf Gegenseitigkeit ausgeglichen wurden.
    Marianne Gronemeyer stellt in diesem Buch auch die Fragen „Hat Macht ein Gesicht?“ und „Wie kommt Macht über uns?“. Hier zeigt sich ganz klar ein Nord-Süd-Gefälle. Im Süden der Welt zeigt sich die Macht immer noch offensichtlich als Diktatur und Ausbeutung der Entwicklungsländer. Im Norden hingegen, quasi als Privileg der westlichen Länder, ist die Macht elegant geworden, allgegenwärtig, verborgen und unauffällig. Perfekt ist Macht dann, wenn die Untertanen sagen „Ich bin frei“. Dafür ist die Demokratie wunderbar geeignet – alle glauben, was sie sollen, und fühlen sich dabei noch frei. Die Macht rechtfertigt sich als Dienerin der Bedürfnisse ihrer Untertanen, doch sind diese Bedürfnisse die eigenen und somit Garant einer Selbstbestimmung? Oder sind die Bedürfnisse wie das trojanische Pferd – werden von der Wirtschaft vorgegaukelt und wir glauben, es wären unsere ureigensten Bedürfnisse? Viele Fragen, die in diesem Buch aufgeworfen werden und die dem kritischen Leser sicher zu denken geben müssen.
    Gronemeyer beschreibt zwei zentrale Formen der Macht. Einerseits die Besitzmacht, deren Ursprung in der Einzäunung und Privatisierung des Landes liegt und die gemeinsame Nutzung beendet. Hier fand eine Beraubung der Allgemeinheit und ein Entzug der Lebensgrundlage statt. Wer sich nicht selbst erhalten kann, muss sich verdingen. Die Landbesitzer nahmen mit dem Land auch die Leute in Besitz. Diese wurden ihrer Selbsterhaltungskunst beraubt, konnten sich nicht mehr nehmen, was die Natur gewährt. Rivalität tritt ein. Menschen, die, um ihr Leben zu fristen, etwas kriegen müssen – sind auch Krieger. Auf der anderen Seite die diagnostische Macht. Diese Macht geht vom Expertentum aus, sie befähigt sogenannte Experten, über Normalitätsfragen zu entscheiden. Dadurch bleibt Bildung an Schule und Universität gekettet wie Gesundheit an Ärzte und Krankenhäuser.
    Vielleicht noch ein berührender Gedanke, der der Reflexion wert erscheint: „Überflüssige Güter machen das Leben überflüssig“. Überfluss hat immer den Beigeschmack von Ungenießbarem, Verschwendung, Verschleiß und Nutzlosigkeit. Gerade diese Erkenntnis sollte zu denken und Anstoß geben, die eigenen Bedürfnisse zu hinterfragen und zu erkennen: Wo sind meine ureigenen Bedürfnisse und wo diejenigen, die aufgrund der gesellschaftlichen Verhältnisse entstanden sind, die installiert wurden, um Machtverhältnisse zu schaffen? Aus diesem Grund sollten die Konsumenten bereit sein, die entstandene Struktur zu überdenken und das Vergrößern der Macht der Produzenten zu verhindern, denn das Teuflische an diesen kreierten Bedürfnissen ist, dass sie unstillbar sind in ihrer Begierde nach immer mehr Produkten und Dienstleistungen.
    Doch gibt es einen Ausweg aus diesem Dilemma? Marianne Gronemeyer bietet uns einiges an. Jedenfalls eine kategorische Absage an den Versuch, die Macht mittels Gegenmacht in die Knie zu zwingen, sie propagiert die Ohnmacht und das „Nichtbegehren“ und bietet in ihrem Buch zwei Arten der Vermeidung von Knappheit an, die jedenfalls überlegenswert, wenn nicht sogar erstrebenswert erscheinen und zur Auseinandersetzung unbedingt empfohlen werden können.
    Dieses Werk der Erziehungswissenschaftlerin Marianne Gronemeyer ist ein Muss für jeden kritisch denkenden Menschen, ein Aufruf zu mehr Selbstreflexion, ein Aufschrei, die versteckter denn je gewordene Macht der Knappheit zu entlarven und wieder selbstbestimmt zu leben.
    -Text: Margarete Wais, veröffentlicht auf http://www.sandammeer.at

    • In den Jäger- und Sammlergesellschaften war das in der gegenseitigen Rivalität wurzelnde Problem der Knappheit nicht vorhanden, da Mängel durch Solidarität und Hilfe auf Gegenseitigkeit ausgeglichen wurden

      Naja, das kommt mir eher wie eine typische Projektion aus der Plätscherklänge-Welt der Esoterik vor. Eine geheimnisvolle böse Macht, die zur Beherrschung der Welt ebenso böse Knappheit produziert sind in meinen Augen einfach Quatsch. Der Reichtum des Regenwaldes ist ein Ergebnis von Knappheit. Und entstand ganz ohne Menschen, die ihre Mitte verloren haben.

      • Ich meinte natürlich die Vorstellung einer geheinnisvollen Macht, die… usw.

        Am Ende wird auch deutlich woher der Säuselwind weht:

        Jedenfalls eine kategorische Absage an den Versuch, die Macht mittels Gegenmacht in die Knie zu zwingen, sie propagiert die Ohnmacht und das “Nichtbegehren”…

        Alles klar.

  4. Mit der folgenden Behauptung liegt Leander Steinkopf jedenfalls voll daneben:

    Während in den Sozialwissenschaften bei Commons, also Gemeingütern, meist pessimistisch vom Gemeingutproblem oder der „tragedy of the commons“ die Rede ist, entwickelte die vor einem Jahr verstorbene Nobelpreisträgerin Elinor Ostrom Regeln, wie gemeinsames Eigentum nicht dem Egoismus einzelner Teilhaber zum Opfer fällt.

    Ostrom hat die Regeln natürlich nicht entwickelt (im Sinne von erfunden). Sie hat sie in gut sozialwissenschaftlicher Manier herausgefunden, d.h. aus dem von ihr zusammengetragen Beobachtungen extrahiert.

    Der Wirtschaftsnobelpreis an die Sozialwissenschaftlerin (Politologin) Ostom war gerade Ausdruck der sich infolge der Lehmann-Pleite kaum noch zu verdrängenden Erkenntnis, dass das, was bisher als „Wirtschaftswissenschaften“ geboten wurde, weitgehend in dem Bereich der Ideologie zuzuordnen ist.

    Und das gilt bekanntlich insbesondere für die „Tragedy of the Commons“ Konstruktion, der eben keinerlei empirische Untersuchungen zugrunde lagen und die in Wirklichkeit eine Tragik der privaten Aneignung (von Gemeindeland) beschreibt.

    In England spielte dabei die Schafhaltung im Übrigen eine nicht geringe Rolle wie es Marx in seiner Betrachtung der „sogenannten ursprünglichen Akkumulation“ eindrucksvoll beschrieben hatte.

    http://kulturkritik.net/systematik/philosophie/mew/pop_mew.php?url=me23_741.htm&tit=Die+sogenannte+urspr%26uuml%3Bngliche+Akkumulation

  5. @hhh: Er liegt mit vielen Behauptungen voll daneben. Für mich war erhellend, wie er die Beispielserie, mit der ich eingestiegen bin zusammengefasst hat. Selektiv neglektisch und ohne ein einziges Beispiel nachzuschlagen bzw – sie im Zusammenhang zu sehen (was Sinn der Übung war). Aus dem Kartoffelpark in Peru (ein sehr großes international renommiertes Projekt zur Erhaltung der Kultursaatenvielfalt) ein „gemeinsames Kartoffelpflanzen“ zu machen zeigt, wo der Autor entlang gehen WOLLTE. Zu behaupten, Produktion interessiere nicht und die Beispiele aus der Produktion einfach wegzulassen (in derselben Sequenz wie der Kartoffelpark aufgeführt) lässt vermuten, dass die storyline schon vor der Konferenz fertig war. N
    So könnte man Zeile für Zeile kommentieren (auf der Faz-Seite geht da schlecht, da wird zensiert). Und am Ende könnte man fragen: Auf welcher Konferenz her Steinkopf eigentlich gewesen ist? Und welche „Visionen“ hat er?
    Wirklich schade.

    • Ja, Steinkopf bleibt da wirklich Ideologe in dem profanen Sinne, dass er seine Wahrnehmung, wie der sie verarbeitet und was er am Ende „wiedergibt“ streng nach Brauchbarkeit für die Stärkung der bereits vorgefassten Sicht selektiert. Offensichtlich vor allem auf billige Effekte zielend (billig zu habende Billigung seitens seiner Kuschelgruppe)!

      Die Missachtung von Interessen derer, die Leistungen auch dann gern ein wenig mit ihrem Vermögen zur Aneignung gesellschaftlichen Reichtums koppeln möchten, wenn sich die Ergebnisse ohne groß weitere Kosten zu verursachen beliebig reproduzieren lassen, (die größer werden, desto mehr daran Anteil nehmen) ist ja eine ganz normale Erscheinung unseres kapitalistischen Füreinanders und beileibe keine Erfindung derer, die private Verwertungsrechte für Software, Filme, Fotos oder Literatur unzeitgemäß finden.

      Es gibt einen Film über Walt Disney, der zeigt, wie schwer es ihn empörte (und offenbar persönlich kränkte), als seine Designer bei aller Freundschaft urplötzlich so etwas altmodisches wie Tarifverträge einforderten.

      Sollte in der Commonsbewegung die kapitalistische Schlaraffenperspektive (aus Konsumentensicht) also tatsächlich nicht auf der Stelle passè sein, so wäre auch das nur normal. Gesellschaftlich interessant wirds doch dort, wo das schon mal ein Stückweit überwunden wird und sich – etwa durch die beschriebene Praxis – ein Verständnis von Commoning entwickelt, das die Stärkung von gemeinsamer (wenn auch unterschiedlicher) Verantwortung für die Mitmenschlichkeit und ökologische Vernunft des gesamten (ökonomischen) Füreinanders (unter Einschluss des Lebens derer, die die Brötchen backen müssen) einschließt.

  6. Wirklich schade aber ist, wie der Gedanke, dass es nicht (nur) um Vergemeinschaftung, sondern um Vergesellschaftung geht (ein Grundthema der Konferenz) am Ende mit Tönnies und Weber unvermittelt totgeschlagen wird.

    Frage mich gerade, welch ein Verständnis von „Vergemeinschaftung“ und „Vergesellschaftung“ hinter diesem Satz stecken.

    Arbeit im Sinne von Anstrengungen zur Her- und Bereitstellung eines als solchen vorher bestimmten Nutzens und deren Organisation, Bildung usw. (bzw. von der anderen Seite der Bewegung her: Bedürfnisbefriedigung) sind doch schlicht dann gesellschaftlich bzw. vergesellschaftet, wenn sie füreinander verrichtet (voneinander empfangen) wird und nicht nur für sich selbst. Die interessante Frage kann doch nur sein, welche Formen der Vergesellschaftung heute notwendig sind bzw. für die nächsten Jahrzehnte wie ermöglicht werden können und sollen.

    Marx konstatierte einen Widerspruch zwischen dem gesellschaftlichen Charakter der Arbeit und seiner privateigentümlichen Aneigung (bzw. Aneignug seiner Ergebnisse) und arbeitete Entwicklungsbedingungen bzw. Gesetzmäßigkeiten heraus, die es wahrscheinlich erscheinen lassen, dass sich am Ende (des kapitalistischen Zeitalters) recht zwingend die Frage nach weltgemeinschaftlichen Formen der Zweck- und Mittelbestimmung von Arbeit stellt.

    Die Konferenz kann vielleicht als EIN Zeitzeichen (Wetterleuchten?) in einer Reihe von Entwicklung gesehen werden, die in eine solche Richtung gehen.

    Eine hinreichende Entwicklung und Vergemeinschaftung des Willen und der Fähigkeit zur Herstellung einer als solche tatsächlich handlungfähigen Menschheit (= menschlichen Gemeinschaft) kann sich aber nicht einfach aus einer unbestimmten Gesellschaftlichkeit bzw. deren inneren Entwicklungsbedingungen ergeben. Das tatsächlich als ein Projekt zu formulieren wirft unmittelbar die Frage nach modernen, d.h. freiheitlichen Formen der Vergemeinschaftung auf.

  7. „Sollte in der Commonsbewegung die kapitalistische Schlaraffenperspektive (aus Konsumentensicht) also tatsächlich nicht auf der Stelle passè sein, so wäre auch das nur normal.“ Ja eben. Aber das war zudem eine internationale Konferenz. Daher wurde auch oft daran erinnert, dass es diese Schlaraffenperspektive in großen Teilen mancher Gesellschaften gar nicht gibt.
    “ Gesellschaftlich interessant wirds doch dort, wo das schon mal ein Stückweit überwunden wird und sich – etwa durch die beschriebene Praxis – ein Verständnis von Commoning entwickelt. “
    – genau, bzw. in der Praxis durch trial und error, durch Iteration usw usf erlernt wird

  8. Genau. Und dabei wird auch die für unser kapitalistisches Füreinader noch so normale Vorstellung einer ewigen Fixiertheit feindseliger Gegensätze zwischen Trial & Error vs. planvoll gestaltetes (Welt-) Wirtschaften, Arbeit/Notwendigkeit & Freiheit, System- vs. Lebenswelt, Lokalismus/Regionalismus vs. Globalismus, soziale/ökologische vs. wirtschaftliche Vernunft, Knappheit vs.Überfluss, Vaganismus vs. Fleischeslust usw.dahin schmelzen wie Schnee in der Frühlngssonne.

  9. es wird nur paradoxe lösungen geben. durch die verzweiflung die z.b. auch durch die hochwasserkathastrophe hervorgerufen wird wird es zur weiteren solidarisierungen kommen. es geht ja im wesendlichen um den NEID-FAKTOR der commons behindert und der wird durch die art der medienmanipulation noch verstärkt und das funktioniert solange bis die menschen gezwungen sind sich gegenseitig zu helfen, weil immer mehr immer mehr verlieren. durch leiden freude ist niemand zu wünschen, doch die das durchstanden haben, geben zugnis dafür es kommt dazu, das wettermanipulationen on mehr erkannt werden, obwohl die erpressten verantwortlichen nicht darüber reden dürfen. http://www.youtube.com/watch? v=hXvCYGj7Ztw


    • hier wird durch die geschichte deutlich was damals schon nachgewiesener maßen schon möglich war und wieviel mehr ist heute im einsatz, hier helfen die die nichts mehr zu verlieren haben, denen die immer mehr verlieren systembedingt, so das die richtung klarer wird DIE FREIWILLIGE LÖSUNG VOM EIGENTUM als grundlage für die befreiung derer, die SICH wg. EIGENTUM VERDINGEN MÜSSEN; ALSO VERSKLAVTES DING SIND,

    • es geht ja im wesendlichen um den NEID-FAKTOR der commons behindert

      Der Neidfaktor? Wer soll das sein? Ein böser Dämon? Der den eigentlich unschuldigen Menschlein von den abgrundtief bösen Medien eingeimpft wird? Und der ihnen nun durch möglichst geile Katastrophen ausgetrieben werden müsste?

      wettermanipulationen

      Auch so eine esoterische Sinnenstäuschung. Ok, auch dass man sich angesichts der vermeintlichen Unberwindbarkeit unseres kapitalistischen Gang ins überhitzte Treibhaus Erde als vereinzelter Grübler überfordert fühlt und dass einem da schon mal die Sehnsucht nach einem „ursprünglichen“ Zustand der engelhaften Unschuldigkeit übermannt und Mann sich lustvoll wohlig von Krisenratgeberinnen einlullen lässt, die (siehe weiter oben) über die heilende Kraft der sozialen Ohnmacht schwadronieren, ist eigentlich ein ganz normales Krisensymptom.

      Commons-Potenziale entwickeln sich als sloche allerdings in Emanzipation von regressiven Verschwörungstheorien und Erlöserperspektien weiter und natürlich auch nicht allein jenseits von Markt und Staat.

      Wo etwa,wie aus dem gestern ausgestrahlten Fernsehbericht über die Welt der Bananengenussproduktion zu erfahren ist, zum Beispiel die Deutsche Bundesregierung eine EU-Gesetzgebung blockiert, nachdem die Handelshäuser einer Berichtspflicht hinsichtlich sozialer bzw. ökologischer Produktionsstandards unterzogen werden sollen.

      http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/799280_reportage-dokumentation/15029180_billig-billiger-banane-ein-lebensmittel-wird

      Der Beitrag gestattet übrigens einen interessanten Einbllck in die Bedeutung kapitalistischer Formen der ÜBERWINDUNG von „Knappheit“ und – nicht zuletzt – in die ganz normale Schlareffenwelt der privateigentümlichen Aneignung.

      Zeit zum Nachdenken darüber, wie, über notwendige Reformen des Welthandelsregimes hinaus die gesamte weltweite Bananenversorgung auf einer Commons-World Basis aussehen könnte – und wie man dahin kommt.

  10. @ hhh
    du schreibst viel und verstehst wenig, wenn es dir nicht passt stufst du professorinnen in die esoterikecke ein, eine gute methode um sich nicht zu stellen. der NEID-FAKTOR ist ein faktor, der von menschen gepflegt wird, die im mangel sind, wir leben in einer solchen, somit ist der neid die grundlage des kapitalismus, weil neid erzeugt werden muss, damit in einem warenüberangebot der unsinn noch gekauft wird. commons so wie wir das betreiben mit hilfe von soziokratie z.b. erzugt augenhöhe und grenzt vielredner ein.

  11. denn wir dürfen unterscheiden zwischen realität, also meinungen von menschen, die alles was ihnen nicht passt als verschwörungstheorie einordnen, und einer wirklichkeit die wirkt, die man selbst spüren, riechen hören und berechnen kann, so wie die sprengung der türme vom 11.9. 2011, nur das wir sehen müssen, dass die matrix der bilderberger das nicht benennen darf, dass sie nicht enden wie alfred herrhausen, so joseph ackermann nachdem herrhausen 1988 bei den bilderbergern sein ntschuldungsprogramm für die armen länder vogestellt hat http://www.youtube.com/watch?v=mn6HRKvqiNk

  12. Hallo meine Herren, der Commonsblog ist kein Ort für persönliche Auseinandersetzungen! Ich lasse alle Kommentare automatisch durch und würde das gern auch weiter so handhaben.
    Beste Grüße
    Silke Helfrich

    • Ich bitte darum, für persönliche Angriffe auf mich nicht auch noch in Kollektivhaft genommen zu werden. Ich habe niemanden persönlich angegriffen. Posts mit Links zu Schautafeln mit antisemitischen Verschwöriungstheorien dürfen m.E. gern gelöscht werden. Gern dann auch meine Bemerkung dazu.

      Gruß, der eine Herr.

  13. nun, wenn für mich erfahrbare wirklichkeiten geleugnet werden und in die diffamierungsecke verschwörungstheorie geschoben werden, muss ich das klarstellen, ich bin hier noch nicht von irgendwelchen konzernen abhängig und arbeite in der armutskonfernz auch mit wonungslosen zusammen, so sehe ich schon ein wenig, wenn man aus der position ins ministerium oder in den europarat eingeladen wird nur menschen die sich selbst als Agent der jüdisch-kommunistischen Weltverschörung entlarvt. vorstellen, sind mir bislang noch nicht in dieser offenheit so begegnet.

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