Creative Euro Commons

Na, wenn das nicht zum Schmunzeln ist: Die Niederländische Kleinstadt Spijkenisse bei Rotterdam kupfert alle Brücken der Euroscheine ab, die eigentlich gar nicht existieren sollten und vom Designer Robert Kalina als Fiktion erdacht wurden. Der Grafikdesigner Robin Stam kam auf die Idee, Kalinas Fiktion in die Realität umzusetzen und so die Niederlande gewissermassen rückwärts auf allen Europäischen Banknoten zu verewigen. Man darf gespannt sein, welch kompliziertes Geflecht von Copyright-Regeln hier greift und ob der Designer und die Bauingenieure nun wegen Geldfälschung oder wegen Plagiats hinter Gitter müssen. Oder hat der Euro eine Creative Commons-Lizenz? Na das wäre doch prima, dann fang ich auch gleich an mir welche zu bauen … .

Quellen: Der Standard und Tagesschau.

2 Gedanken zu „Creative Euro Commons

  1. angeblich hat die EU oder die EZB oder wer immer dafür zuständig ist ihre Zustimmung gegeben. So stands irgendwo. In der Zeitung? Oder im Web? vergessen. Aber bestimmt war!

  2. Wikipedia sagt zum Euro-Banknoten-Copyright:
    Das graphische Design ist durch die EZB urheberrechtlich geschützt, „darf [jedoch] ohne vorherige Genehmigung der EZB verwendet werden […], solange Reproduktionen in der Werbung oder in Illustrationen nicht mit echten Banknoten verwechselt werden können.“ (EZB/2003/4 und EZB/2003/5 vom 20. März 2003)
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Euro_banknotes.png&filetimestamp=20080624055139

    Da man in dem Fall kaum eine Verwechslung mit echten Banknoten befürchten kann, dürfte die Sache kein Problem darstellen.

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