Sozialdemokratie und Gemeingüter (La messagerie de l’hotel n’est pas activée)

Zugegeben, zur Zeit sind einige Commons-Aktivisten aus Deutschland schwer zu erreichen, da sie sich irgendwo im Segegal auf dem Weltsozialforum verstecken. Von Mücken geplagt. Zerstochen. Und dennoch in offenbar stimulierender Atmosphäre. Ich bin sehr gespannt auf neue Berichte, die offenbar aufgrund mangelnder Internet-Anbindung im Moment etwas darnieder liegen. Versucht man dieser Tage zum Beispiel Silke im Senegal anzurufen, so vermeldet der Anrufbeantworter des Hotels nur, er sei nicht aktiviert. Warum die SPD deshalb allerdings gleich in ein kratergroßes Sinnloch verfallen muss? Ein Thinktank für neue Kooperationsmöglichkeiten? Manchmal sieht man halt den Wald vor lauter Bäumen nicht. Ich weiss, eine Illusion: ich hab’s dem Sigmar trotzdem gleich geschrieben. Solidarität und Kooperation sollten ja eigentlich auch für die Sozialdemokratie ein attraktives Thema sein. Den Thinktank gibt es schon: Die Commons Bewegung! Ran an die Buletten, Genossen!🙂 Das ist wie bei der Basler Fasnacht dieses Jahr:

D Commons sind doch ebbis ganz perfägts
noonem Motto «zämme fägts»!

Zämme fägts so umso mee,
wenn elle Lüt (au d’SPD un die Pirate*) dun zämme gee.**

*Erweitert auf Anregung des Priraten LennStar.

**Dialektische Korrektur meines rudimentären Baslerisch ist hoch willkommen. Das Orginal befindet sich hier.

6 Gedanken zu „Sozialdemokratie und Gemeingüter (La messagerie de l’hotel n’est pas activée)

  1. Vielleicht solltest du dich mehr an die Piraten halten. Die vielen IT-ler unter ihnen sind ja schon wegen Open Source dicht an der Materie. Fruchtbarer Boden für andere Gebiete des Lebens könnte man sagen.

    PS: Ja ich bin Pirat😉

    • Warum? Können die Piraten Baslerisch?🙂 Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Auch für Piraten ist die Commons-Bewegung ein sinnvoller Strom, in den jeder seine Ideen einbringen kann. Je mehr Schiffe darauf segeln, umso besser!

  2. Von René bekam ich folgende Mail, für die ich mich herzlich bedanke:

    Lieber Jakob
    Tja, die Erweiterung hat tatsächlich ein Problem. „gee“ geht nicht. Das dünkt mich schwäbisch. es müsste irgendwie ein Wort mit go sein. Gehen heisst Baselditsch „go“, zürichdeutsch „gang“. ich gehe = i go (BS), ich gang (ZH).

    Zämme fägts so umso mee,
    wenn elle Lüt (au d’SPD un die Pirate*) dun zämme gee.**

    Es müsste irgendwie so heissen; irgend ein Ende der ersten Strophe auf go, oder ganz anders. Aber sicher nicht gee: Also irgendwie so:

    „zämme heisst, du weisch es no
    wenn alli lüt minander go.“

    Herzliche Grüsse
    René

  3. Lieber Jakob
    Ich machte noch eine Fehler: man muss ja den Plural nehmen. Der heisst: mir gön, ihr gön (da bin ich nicht sicher), sie gön (da bin ich mir sicher).
    Man muss also einen Reim auf gön suchen. go ist eben (gehen) im singular: i go, du gosch, är got.
    Herzlichen Gruss
    René

  4. D Commons sind doch ebbis ganz perfägts
    noonem Motto «zämme fägts»!

    Zämme fägts so umso mee,
    wenn elle Lüt (au d’SPD un die Pirate*) dun zämme stee?

    Na da gibt es sicher noch bessere Vorschläge.

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