Commons im Forbes Biz Mag

Commons sind allgegenwärtig. Deswegen wird es Zeit, dass sie auch in Zeitungen aller Couleur allgegenwärtig sind. Das sieht derzeit nicht schlecht aus: Dieses Mal titelt Elisabeth Eaves vom US-Business Magazin Forbes (sic!): Common Sense. Treffender Untertitel angesichts der  politischen Großwetterlage: „As heads of state meet, the most urgent priority is to preserve what we have.“ Eaves Ausgangspunkt sind drei Beispiele: Das Schwinden der Fischbestände, das Problem internationaler Piraterie und der zunehmenden Stromverbrauch durch IT! Was hat das alles miteiannder zu tun? Und dann umreißt sie die Idee der global commons.

Ihr Fazit: „Diese Woche werden wohl ganz unmittelbare, offensichtliche und eindeutig globale Probleme im Rampenlicht stehen. Irans Mahmoud Ahmadinejad ist ein schlechter Mensch, das ist schön schwarz und weiß. Atomwaffen sind beängstigend. Aber es macht keinen Sinn, die nukleare Bedrohung zu bekämpfen, nur um dann festzustellen, dass wir die globalen Gemeingüter zerstört haben, und dass wir keinen Fisch mehr haben, kein bebaubares Land, keine Luft zum Atmen oder saubere Flüsse. Dafür haben wir internationale Institutionen. Wenn sie nicht erhalten, was wir teilen müssen, sind sie nicht besser als Kaffeekränzchen. Und wir alle werden kläglich scheitern.“ (Herv. S.H.)

Kollegen berichten, dass Forbes an weiteren (Erfolgs-)Geschichten der Commons interessiert ist. Bündnispartner von unerwarteter Seite :-)!

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