2,5 Milliarden Menschen hängen von Gemeingütern ab

So eröffnet die Ankündigung der 13. Konferenz des Internationalen Verbandes zum Studium der Gemeingüter (IASC, International Association for the Study of the Commons). Die Konferenz findet vom 10.-14. Januar 2011 in Hyderabad/ Indien statt. Veranstalter ist dieses Mal die Foundation for Ecological Security, die in Zentralindien mit 1500 ländlichen Organsationen kooperiert.

Over 2.5 billion people across the globe depend directly or indirectly, on common property resources such as forests and dry lands. … In Addition to fulfilling the religious, cultural and recreational needs of the community, these are of paramount importance for securing livelihoods of poor and marginalized sections of the society. Apart from natural resources,oth er resources such as Internet, knowledge, genetic resources, public health, public space, electromagnetic spectrum or atmosphere come under the category of commons.

Whether in ‘traditional’ or modern sense, commons is a resource that is shared/used by multiple stakeholders. It therefore, requires a set of rules and norms to be developed for effective and sustainable management of the resource.

The Secretariat would take lead in the preparations for the workshop, highlight the cause of commons and deconstruct the myth of “tragedy of commons”, identify opportunities and lacunae/gaps in the existing policies, and guide future research and collaborative efforts with Government and civil society organizations.“

Die Konferenz werde zeigen, dass  Gemeingüter eben kein Relikt der Vergangenheit sind. Sie werde die Debatte um Gemeingüter im internationalen und interdisziplinären Austausch beleben und nachweisen, das Gemeingüter eine strategische Rolle spielen, für ökologische Nachhaltigkeit, Armutsminderung und ein besseres kollektives Handeln.

Apropos „Relikt der Vergangenheit“: Wie schrieb heute jemand als Reaktion auf ein Thesenpapier, welches wir derzeit intensiv diskutieren  (demnächst auf diesem Blog):

„Es würde mich nicht wundern, wenn Leute auf die Idee kämen, Gemeingüter als neuartig oder avantgardistisch aufzufassen und anzupreisen. Historisch und kulturhistorisch gesehen ist das natürlich Unfug, und es ist ein Armutszeugnis für jede Gesellschaft, wenn Gemeingüter der Erklärung bedürfen“

Dem ist nichts hinzu zu fügen.

Ein Gedanke zu „2,5 Milliarden Menschen hängen von Gemeingütern ab

  1. Das versteh ich nicht. Hängen nicht alle Menschen von Gemeingütern ab? Irgendwie muss hier eine bestimmte Sorte von Gemeingut gemeint sein, wenn das Sinn machen soll. Das wird aber zumindestens in Deinem Ausschnitt nicht genau spezifiziert.

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