Commons-Schutz ist Friedenspolitik

„The Winner“ des Friedensnobelpreises 2007 ist: Ja, Al Gore, Klimaschutz-Missionar (…) Der eigentliche Gewinner ist die Botschaft: der menschengemachte, globale Klimawandel ist Tatsache. Er wird zur existenziellen Bedrohung für die Zukunft der Menschheit. Die Weltgemeinschaft kann ihm nur gemeinsam begegnen. Und: die globale Erderwärmung ist kein bloßes Umweltproblem. Sie hat sicherheitspolitische Sprengkraft. Klimawandel ist potenzieller Kriegstreiber. Die Anstrengung, ihn zu stoppen, ist Friedenssicherung. Diese Botschaft hat das Nobelpreiskomitee gestern versandt. Und das ist gut so.

schreibt Vera Gaserow in der Frankfurter Rundschau.

Von Al Gore mag man halten, was man will – die Botschaft des Nobelpreiskomitees drückt aus, welche Zuspitzung die Verteidigung der Gemeinressourcen real erfährt. Denn die Atmosphäre, die wir seit etwas 2 Jahrhunderten als Mülldeponie missbrauchen, ist ein gemeinsames Erbe der Menschheit, eine Gemeinressource.

Jene, die sich für den Schutz und den Zugang zu Wasser, Land und genetischen Ressourcen einsetzen wissen um die friedenspolitische Revelanz der Gemeinschaftsgüter schon lange. Der „alternative Nobelpreis“ würdigt dies schon seit über 20 Jahren.

Respekt dem Nobelpreiskommitee… für diese Botschaft!

Foto: by idealterna auf flickr

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