Kinderkram?

Auch unsere gemeinsame Sprache („Sprachallmende“) ist vor Einhegung durch sogenannte geistige Eigentumsrechte nicht gefeit. So berichtet heute die taz:

Kinder können aufatmen. Sie dürfen sich auch künftig Kinder nennen, ohne dafür bestraft zu werden. Der Süßwarenhersteller Ferrero kann niemandem die Benutzung des Wortes „Kinder“ verbieten. Das entschied gestern der Bundesgerichtshof (BGH). Damit unterlag Ferrero („Kinderschokolade“) im Verfahren dem Konkurrenten Haribo, der Süßigkeiten unter der Marke „Kinder Kram“ angeboten hatte. Laut BGH kann Ferrero zwar seine grafischen Bildmarken schützen lassen, nicht aber den Wortbestandteil „Kinder“.

Scheint ja gerade noch mal gut gegangen…

Hier die Infos für den, der es juristisch genau wissen will. Und eine ausführliche Meldung beim Spiegel.

Foto: by mac steve on flickr

		
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