Countdown bei Mundraub!

Ein Commonsprojekt geht crowdfunden und der Countdown läuft! Jetzt zählt jeder Euro für die Mundräuber, die eine wunderbare Internet-Plattform geschaffen und für uns alle die Obstallmende wiederentdeckt haben. Die Mundräuber wollen jetzt verstärkt offline wirken. Und dafür brauchen sie ein bisschen richtiges Geld, um ein Mundräuberhandbuch zu finanzieren, dass in Kooperation mit www.rugwind.de entsteht.

Mundraub hat sich für ein Crowdfunding über www.visionbakery.de entschieden. Das heißt: Viele kleine Beträge summieren sich zur benötigten Gesamtsumme! Der Haken dabei ist folgender: Wenn das Spendenziel nicht erreicht wird, gehen die gesammelten Spenden komplett zurück an die Spenderinnen und Spender! Die Mundräuber, die in den letzten Jahren eine unfassbare Energie in die Plattform gesteckt haben, würden nicht nur das Handbuch nicht umsetzen können, sondern auch die bereits eingesammelten Mittel wieder zurückgeben. Und ehrlich gesagt: Ich will meine Spende nicht zurück!

Mundraub ist auf Platz 1 der meistunterstützten Projekte auf der Visionbakery. Viel ist zusammen gekommen. Aber es reicht nicht. Jetzt zählt jeder Euro. Das Projekt läuft in wenigen Tagen aus, am 18.11. um 16:30:31 MEZ und es fehlen noch ca. 43 % der benötigten Summe. Konkret 2.000 €. 

Die Mundräuber brauchen also nur 200 Menschen, die 10 Euro spenden. HIER.

Helft! Macht mit. Verlinkt. Spendet. Empfehlt. Twittert. Spendet. JETZT!

Wie digitale Commons die Obstallmende düngen

Wir können jetzt nicht warten, die Kirschen sind bald reif,” so motiviert Mundräuber Mirco ein Dutzend Mundraub-Novizen.

Mundraub: Das ist ein Projekt bei dem klar wird, dass wir die digitalen und natürlichen Gemeingüter kreativ miteinander verbinden können. Die Plattform macht klar, wie die phantastischen Internet-Vernetzungswerkzeuge  uns helfen, die Gemeingüter der Natur und des Sozialen  sicht- und nutzbar zu machen.

“Mein Lieblingsbaum in Berlin steht direkt an der Warschauer Brücke. Es ist ein Aprikosenbaum und irgendwie hat ihn bisher niemand gesehen.”, erklärt Mirco. “Mundraub hat letztlich dazu beigetragen, dass es Orte gibt, die es früher gar nicht gab, weil sie einfach nicht ‘gesehen’ wurden. Durch unsere tags machen wir sie wieder sichtbar.”

So ist es. Die Mundräuber kenne ich schon länger. Persönlich begegnet bin ich ihnen zum ersten Mal im so genannten Wirkcamp von Synagieren am vergangenen Wochenende in Jena. Dieses Camp hat getan, was es versprach. Es wirkte! Den Rest des Beitrags lesen »

Veröffentlicht in Uncategorized. Schlagwörter: , . Kommentar schreiben »

Wovon wir alle leben

… fragt die erste Ausgabe der neuen kulturkreativen Zeitschrift, die im Wortsinn die deutsche Publikationslandschaft bereichert. ‘Wovon wir alle Leben’ ist nicht nur Titel der Ausgabe sondern auch Titel meines Beitrags. Darin liegt eine Verbeugung vor der Empfindsamkeit eines Großen der Weltliteratur: Lew N. Tolstoi,

Du wirst drei Worte begreifen: du wirst begreifen, was in den Menschen ist und was den Menschen nicht gegeben ist und wovon die Menschen leben

(aus Wovon die Menschen leben; L.Tolstoj)

Christian Siefkes hat auf Keimform ausführlich über die erste OYA berichtet. Der Anspruch der Macher_innen ist kein geringerer als die “unerschöpfliche Kraft der Verbundenheit zwischen Menschen” zu teilen, die nach Ansicht von Chefredakteurin Lara Mallien “das Kapital und der Reichtum der Zukunft sind“. ”

Ich nahm auf der Reise nach Jena die Zeitschrift zur Hand wie Tage zuvor auf der Reise nach Hannover die Erzählung Tolstois. Ich schrieb Anmerkungen an den Rand und in meinen Kalender (Doppelseite mit Seminar, Buch- und Filmtipps). Im Heft steckt irgendwo ein Energiespender. Ich bereichert meine Zitatenschatzkiste, etwa wenn es im Gespräch von vier Mitgliedern langjährig bestehender Gemeinschaften ‘Vom Geben und Nehmen‘ heißt:

wir sind in puncto Wertschätzung alle unterernährt“.

Das Einüben einer Kultur der Wertschätzung und der Liebe (“wovon die Menschen leben“) lässt sich nicht einfach verregeln. Doch gerade der Aspekt der Rechte und Regeln in der Debatte um Gemeingüter wird überbetont. Eine Akzentverschiebng scheint ist notwendig, denn es geht um” eine Kultur des Umgangs mit Gemeingütern”. Den Rest des Beitrags lesen »

Follow

Bekomme jeden neuen Artikel in deinen Posteingang.

Schließe dich 77 Followern an