Die “Plünderung des traditionellen Wissens” über ihr Territorium nennen zapotekische Organisationen wie UNJOSCO Geopiraterie. Sie protestieren gegen das seit 2006 laufende Projekt México Indígena der American Geographical Society in den Bergen von Oaxaca. Die Auseinandersetzung hat zu einer internationalen Polemik über die Ethik der Sozialforschung in indigenen Gemeinden geführt.
UNJOSCO fürchtet, dass die Geographen aus Nordamerika, die laut Projektbeschreibung ein “digitales menschliches Territorium” entwickeln wollen,
“die Bedeutung traditionellen Wissens der indigenen Bevölkerung sehr gut kennen und eben deshalb so daran interessiert sind, das Wissen über das Territorium zu studieren, um danach entsprechende außenpolitische Entscheidungen zu fällen.”
Es regiert das Misstrauen. … Den Rest des Beitrags lesen »