Die Tragödie des Marktes (The tragedy of the market)! Welch großartiger Begriff … . Ich habe diese skurile Fotografie vom “Zugang” zu einer ÖFFENTLICHEN Toilette zur Illustration gewählt, da dieses Bild für mich peinlich zum Ausdruck bringt, was unser derzeitiges Wirtschaftssystem charakterisiert.
Der Zugang zum Urinal befriedigt ein fundamentales menschliches Bedürfnis, das für jeden Menschen auf diesem Planeten ungefähr das gleiche Volumen und höchste Priorität besitzt. Einen Menschen vom Zutritt auszuschließen, ganz gleich ob aufgrund seines Alters, Geschlechts, seiner Hautfarbe oder Religion, erscheint uns eigentlich zutiefst unmoralisch. Wenn dieser Ausschluß aber aufgrund mangelnder Zahlungsfähigkeit (oder Willigkeit) geschieht, dann findet dies oft eine erstaunliche Akzeptanz.
Eine Selbstverständlichkeit wird hier verbarrikadiert wie die Goldvorräte von Fort Knox und dadurch zum ökonomischen Handelsgut qualifiziert. Man sieht im wahrsten Sinnes des Wortes eine “Enclosure”, eine Einhegung, bei der Bedürftige von der Nutzung einer Ressource (nämlich einer legalen Ungestörtheit unter hygienisch angebrachten Umständen) ausgeschlossen werden, um aus dem so geschaffenen Produkt “Zutritt” ein Geschäftsmodell generieren zu können.
Die Begründung für diese Einhegung lautet immer und überall monoton so: Nur durch Privatisierung und kommerzielle Nutzung kann eine kostenneutrale Aufrechterhaltung der Qualität dieser Einrichtung (die saubere Toilette) gewährleistet werden.



Nach zwei Jahren hat der junge Ingenieur ein neues Auto entwickelt.
Neue Überzeugungen für eine neue multilaterale Praxis
Wenn ich gefragt werde, woher diese neue Dynamik der Gemeingüterdebatte stammt, erzähle ich immer von
Ich kenne das aus El Salvador. Die Menschen haben fast keinen Zugang mehr zum
“Do not enclose the cultural commons”. Ich dachte, so titeln nur Commonsblogger
Die 