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	<title>CommonsBlog &#187; Wald</title>
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		<title>CommonsBlog &#187; Wald</title>
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		<title>Sherwood Forest ist überall</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 19:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;.nur dieser Artikel von Bernard Pötter in der jüngsten Ausgabe von Le monde diplomatique leider nicht. Jedenfalls ist er nicht vollständig im Netz.
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&#8230;.nur dieser Artikel von Bernard Pötter in der jüngsten Ausgabe von <a href="http://www.monde-diplomatique.de/pm/.aktaus" target="_blank">Le monde diplomatique</a> leider nicht. Jedenfalls ist er nicht vollständig im Netz.</p>
<p>&#8222;<strong>Es ist der Stoff, aus dem Heldengeschichten gemacht sind: die Verteidigung der Gemeingüter gegen den Zugriff eines Einzelnen.</strong> Anfang des 13. Jahrhunderts begann der König von England, den Wald für seine Jagden und für die Versorgung seiner Günstlinge zu seinem exklusiven Eigentum zu machen. Bis dahin hatten alle Menschen das Recht, im Wald zu jagen, Holz zu sammeln und in den Gewässern zu fischen, auch wenn das Land dem König gehörte. Dieser kalten Aussperrung widersetzte sich nicht nur der Adel mit der Magna Charta, dem wichtigsten Verfassungsdokument Englands, mit der 1215 der englische Herrscher in seine Schranken gewiesen wurde – sondern auch ein Mann, dessen Taten legendär wurden: Rob Hod, besser bekannt als Robin Hood. Mehr in der aktuellen Printausgabe der Monde Diplomatique,</p>
<p>Mehr gib&#8217;ts aber auch <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2008/11/11/robin-hood-der-erste-commoner/" target="_blank">hier</a> und vor allem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=1P0fdwRNRbQ" target="_blank">hier</a>. Und morgen muss ich zum Kiosk&#8230;</p>
Posted in Commons, Land, Ressourcenkonflikte, Wald Tagged: Eigentumsrechte, Robin Hood, Wald <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/2642/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/2642/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/2642/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/2642/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/2642/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/2642/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/2642/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/2642/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/2642/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/2642/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2642&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Thomas Mann: Wald als Gemeingut</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 07:24:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gerade hielt ich an der auf Forstwirtschaft spezialisierten Fachhochschule Eberswalde einen Vortrag über Wald als Gemeingut. Den Einstieg lieferte mir ein Ausschnitt aus der &#8220; Königlichen Hochzeit&#8220; von Thomas Mann (1909):
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			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/92/Thomas_Mann_1937.jpg/180px-Thomas_Mann_1937.jpg" alt="" width="180" height="228" />Gerade hielt ich an der auf Forstwirtschaft spezialisierten <a href="http://www.fh-eberswalde.de/" target="_blank">Fachhochschule Eberswalde </a>einen Vortrag über <strong>Wald als Gemeingut.</strong> Den Einstieg lieferte mir ein Ausschnitt aus der &#8220; Königlichen Hochzeit&#8220; von<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Mann" target="_blank"> Thomas Mann</a> (1909):</p>
<p>&#8222;Das Volk sah ein, dass sein Wald auf die Witterungsbeschaffenheit und gesundheitlichen Verhältnisse des Landes vom entscheidensten, günstigen Einfluß war; es wusste wohl, dass ohne den prächtigen Wald in der Umgebung der Residenz der Quellengarten dort draußen sich nie mit zahlenden Fremden füllen würde; und kurz; dies nicht sehr betriebsame und fortgeschrittene Volk hätte begreifen müssen, &#8230;<span id="more-2405"></span>dass der Wald den wichtigsten Vorzug, den auf jede Art ergiebigsten Stammsitz des Landes bedeutete. Dennoch hatte man sich am Wald versündigt, gefrevelt daran, seit Jahren und Menschenaltern. Der großherzoglichen Staatsforstverwaltung waren die Vorwürfe nicht zu ersparen. Dieser Behörde gebrach es an der politischen Einsicht, dass der Wald als ein unveräußerliches Gemeingut erhalten und bewahrt werden musste, wenn er nicht nur den gegenwärtigen, sondern auch den kommenden Geschlechtern Nutzen gewähren sollte, und dass er sich rächen musste, wenn man ihn, uneingedenk der Zukunft zugunsten der Gegenwart maßlos und kurzsichtig ausbeutete. &#8211; Das war geschehen und geschah noch immer. Man hatte große Flächen des Waldbodens in ihrer Fruchtbarkeit erschöpft, indem man sie beständig und übertriebener und planloser Weise ihres Streudüngers beraubt hatte. Es gab viele Forste, die von aller Fruchterde entblöst waren, es gab solche, die infolge Streurechens zu Krüppelbeständen entartet waren.“</p>
<pre>Foto: Carl van Vechten, Public Domain</pre>
Posted in Commons, Globale Gemeinressourcen, Wald Tagged: Gemeingut, Königliche Hochzeit, Thomas Mann, Wald <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/2405/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/2405/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/2405/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/2405/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/2405/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/2405/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/2405/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/2405/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/2405/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/2405/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2405&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Lizenz zum Pilzesammeln</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/06/06/lizenz-zum-pilzesammeln/</link>
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		<pubDate>Sat, 06 Jun 2009 21:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor, man würde den Menschen das Pilzesammeln verbieten und stattdessen zum Sammeln einen Forstverwalter einstellen! Staatskasse muss gefüllt werden.
Schnapsidee? Gibt&#8217;s aber trotzdem. So notiert hier die österreichische Landschaftsplanerin Elisabeth Salome Gruber in ihrem kurzen und sehr informativen Text zum &#8222;Sammeln von Wildpflanzen im Spannungsfeld zwischen Gemeingut und Allgemeingut&#8220;* 
Im italienischen Dolomitental Val [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2369&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3060/2938638956_a2ee10c6b1_m.jpg" alt="" width="240" height="190" />Stellen Sie sich vor, man würde den Menschen das Pilzesammeln verbieten und stattdessen zum Sammeln einen Forstverwalter einstellen! Staatskasse muss gefüllt werden.</p>
<p>Schnapsidee?<a href="https://zidapps.boku.ac.at/abstracts/oe_list.php?paID=3&amp;paSID=5955&amp;paSF=-1&amp;paCF=0&amp;paLIST=0&amp;language_id=DE" target="_blank"> Gibt&#8217;s aber trotzdem. </a>So notiert <a href="http://www.geocities.com/kultur.erbe/Gruber.html?1202646365557" target="_blank">hier</a> die österreichische Landschaftsplanerin Elisabeth Salome Gruber in ihrem kurzen und sehr informativen Text zum <strong>&#8222;Sammeln von Wildpflanzen im Spannungsfeld zwischen Gemeingut und Allgemeingut&#8220;* <span id="more-2369"></span></strong></p>
<p>Im italienischen Dolomitental <a href="http://www.tr3ntino.it/de/urlaubsziele-im-trentino/fleimstal/" target="_blank">Val di Fiemme,</a> wo das Pilzesammeln zur Touristenattraktion gehört, gibt es <strong>Lizenzen für&#8217;s Pilzesammeln.</strong> Sie können auf der Post oder bei der Touristeninformation erworben werden. Pilze sind nicht unerschöpflich &#8211; man muss mitunter den Zugang begrenzen. Doch bei dieser Art der Zugangsbegrenzung geht mehr verloren als nur das Sammelgut, das macht Gruber eindrucksvoll klar.</p>
<p>Wer glaubt, die Sammelei sei ein Relikt aus der <strong>Steinzeit</strong>, der werfe einen Blick auf diese <strong>Zahlen</strong>:</p>
<ul>
<li>Weltweit stammen <strong>80% aller verwendeten Heilpflanzen aus Wildsammlung</strong>. Für Europa sind das 30000t jährlich</li>
<li>Weniger als 5% der ca. 50000 weltweit genutzten Heilpflanzenarten stammen fast ausschließlich aus Anbau.</li>
</ul>
<p>Salome Gruber hat einen konsistenten Gemeingüterbegriff. Gemeingüter seien das, &#8222;was uns nicht allein gehört&#8220;. Dennoch definiert sie Gemeingüter nicht über die Eigentumsform. Im Text wird vielmehr deutlich, dass Commons bzw. das <em>Commoning</em> eine <strong>Kulturhandlung</strong> ist. Gemeingüter sind unabdingbar, doch sie sind kein Ding.<strong><br />
</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Gemeingut wird reproduziert <strong>indem</strong> es erkannt und anerkannt wird. Indem es aktiv genutzt, gepflegt und an die Erfordernisse der Zeit angepasst wird&#8220; (Herv. S.H.)</p></blockquote>
<p>Zum Sammeln braucht es zum Beispiel Pflanzen, Sammelorte, <strong>Gebrauchswissen</strong> und Motivation. Dieses Wissen ist oft &#8222;lokal oder personal gebundenes Wissen&#8220;. Wo Nutzungsrechte der SammlerInnen beschnitten werden (wie vom pilzesammelnden Forstarbeiter), verschwindet auch dieses Wissen, doch</p>
<blockquote><p>&#8222;Menschen mit bäuerlicher Herkunft (besitzen) die tiefsten Einblicke in die Vorgänge, welche aus Landschaften Sammelorte machen. Dieses Wissen hat auch <strong>Wertschätzung</strong> &#8230; zur Folge.&#8220;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8222;<strong>Gemeingut, das nicht in Gebrauch bleibt, verschwindet wie ein Trampelpfad, der aufgrund mangelnder Nutzung zuwächst. </strong>Das Gemeingut, welches für das Sammeln unerlässlich ist, muss immer wieder neu durch den Gebrauch und seine Wertschätzung bestätigt, und oftmals zurückerobert oder neu geschaffen und neu legitimiert werden.</p></blockquote>
<p>Zudem macht Gruber deutlich, wie eng die kollektive Nutzung natürlicher Ressourcen mit der kulturellen Allmende verknüpft ist. Artenvielfalt &#8211; Gebrauchsvielfalt &#8211; Wissensvielfalt und schließlich auch Produktvielfalt sind allesamt Ausdruck einer lebendigen Allmende.</p>
<p>Gruber bedient sich bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ivan_Illich" target="_blank">Ivan Illich</a>, der in den Achtzigern den Begriff der <strong>Gemeinheit</strong> wieder stark gemacht hat: &#8222;Gemeinheit bedeutet ursprünglich die Summe aus Gemeinschaft, Gemeingut und den dazu gehörigen Regeln&#8220;. Sic. (Illich verdient hier endlich mal einen längeren Blogeintrag)</p>
<blockquote><p>„<strong>Ich finde kein Wort, mit dem ich den Weg, den ich, du oder er gehen, der Autobahn gegenüberstellen kann, auf der wir fahren oder gefahren werden</strong>. Im Englischen kann ich bei solchen Überlegungen the commons den public utilities gegenüberstellen, &#8230; Vom Recht auf die Allmende zu sprechen, wenn es mir eigentlich um die Wiedergewinnung von Nutzungsrechten an verschmutzten, zersiedelten zerwalteten Relikten von Gemeinheiten geht, wäre zu eng. &#8230; So bleibe ich also bei der ,Gemeinheit’“ (Illich 1982, Vom Recht auf Gemeinheit, 7f).</p></blockquote>
<p>Und schließlich noch drei Gedanken, die ich interessant fand:</p>
<p><strong>Die Nutzung einer Sache als Ware kann die Nutzung derselben Sache als Gemeingut voraussetzen. </strong>Grubers Beispiel: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Germer_(Gattung)" target="_blank">Germer</a> oder Arnika, Arzneipflanzen, die als Weideunkraut auf den Almen unerwünscht sind. Kollektives Wegsammeln ist also willkommen, bevor die (privaten) Almkühe sich den Kuhmagen verderben.</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Sammelgüter entsprechen hier nicht der ersten Produktionsabsicht. Sie sind Nebenprodukte der land- und forstwirtschaftlichen Bewirtschaftung. <strong>Normalerweise entsteht durch ihre Nutzung den BesitzerInnen weder Schaden noch Verdienstentgang.</strong>&#8222;</p></blockquote>
<p>Ein Beispiel dafür, wie weitgreifend und subtil eine Kultur der Gemeingüter sein kann, kommt aus Deutschland.</p>
<blockquote><p>&#8222;Wenn man von der Nachbarin Pflanzensetzlinge bekommt, <strong>darf man sich in manchen Gegenden Deutschlands nicht bedanken, weil sie allen gehören, </strong>und der Dank nicht nur derjenigen gebühren würde, die sie weitergibt, sondern auch allen vor ihr, die dafür gesorgt haben, dass eine Sorte so wird, wie sie ist (jahrtausendelange Züchtungsarbeit) (<a href="http://www.polsoz.fu-berlin.de/soziologie/mitarbeiter/e_privatdozenten/meyer-renschhausen.html" target="_blank">Meyer-Renschhausen </a>2000).</p></blockquote>
<p>Zum ersten Mal gehört habe ich auch vom Begriff der<a href="http://www.wurzelwerk.at/thema/kraeuterkistl36.php" target="_blank"> &#8222;<strong>zugänglichen Landschaft</strong>&#8222;</a> in Opposition zur &#8222;<strong>geschlossenen Landschaft</strong>&#8222;, Freie Software vs. Unfreie/Proprietäre Software kommt mir da in den Sinn.</p>
<p>Und tatsächlich wurden auch</p>
<blockquote><p>&#8222;Landschaftsvielfalt, Artenvielfalt und die Gesamtheit des Wissens und der Fertigkeiten im Umgang damit &#8230; über Jahrhunderte hinweg als Gemeingut aufgefasst, <strong>das von unzähligen unbekannten Menschen gemeinsam erzeugt, gepflegt und weitergegeben wurde.&#8220; </strong></p></blockquote>
<p>Wie der unglaubliche Fundus freier Software, wie die Wikipedia. Es braucht offene Infrastrukturen (Landschaften), um Gemeingüter zu re-produzieren. <strong><br />
</strong></p>
<p>Resumee der Autorin: &#8222;Das Sammeln von Wildpflanzen ist nach wie vor eine <strong>gesellschaftlich spannende und lebendige Angelegenheit.&#8220; </strong>Warum das öffentlich und in der Wissenschaft kaum wahrgenommen wird, liege daran, dass sich der Gegenstand &#8222;an den Rändern unseres Wissens befinde&#8220;. Ein nicht minder wichtiger Grund scheint mir, dass eben diese Kulturhandlungen und ihre &#8222;Produkte&#8220; zu wenig  Marktwert besitzen.</p>
<p>Das Konzept des Gemeinguts, als inter- und transdisziplinäres wissenschaftliches Forschungsgebiet sei Voraussetzung dafür, die Dimension des Sammelns überhaupt zu erfassen. So ist es. Gruber gibt mit ihrem gut strukturierten Text eine hervorragende Einführung in die Kulturhandlung des Sammels: aus Perspektive der Gemeingüter.</p>
<p>PS: *Unter &#8216;Allgemeingut&#8217; versteht Gruber offenbar ein Gut, welches staatlicher Kontrolle unterworfen wurde, oft unter dem Vorwand dass es &#8222;angeblich allen gehört.&#8220;</p>
<pre>foto on flickr by <a href="http://www.flickr.com/photos/kosin-germany/" target="_blank">H.Kosin</a> CC: BY, NC</pre>
Posted in Biodiversität, Commons based Economy, Eigentum, Gemeinschaft, Kunst&amp;Kultur, Wald, Wissen Tagged: Elisabeth Gruber, Gemeingut, Gemeinheit, Ivan Illich, Kultur, Pilze, Sammeln, Wildpflanzen <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/2369/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/2369/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/2369/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/2369/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/2369/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/2369/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/2369/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/2369/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/2369/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/2369/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2369&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>&#8222;Commons werden umstandslos kannibalisiert&#8220;</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/05/08/commons-werden-umstandslos-kannibalisiert/</link>
		<comments>http://commonsblog.wordpress.com/2009/05/08/commons-werden-umstandslos-kannibalisiert/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 May 2009 11:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zugegeben, der Bewegungskongreß Mc Planet GAME OVER! NEUSTART! hat mich in seiner 4. Auflage weniger bewegt. Trotz der 1700 TeilnehmerInnen. Das mag auch daran liegen, dass ich mit meinen Dingen beschäftigt war: Buchpräsentation und Commonsforum. Beides prima gelaufen.
Mich hat gefreut, dass Christiane Grefe in ihrer Eröffnungsrede explizit die Debatte um Gemeingüter und Wissensallmende als zukunftsweisend [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2172&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://www.mcplanet.com/media/fotos_mcplanet/erstes_Bild.jpg" alt="" width="274" height="182" />Zugegeben, der <a href="http://www.mcplanet.com/" target="_blank">Bewegungskongreß</a> Mc Planet<strong> GAME OVER! NEUSTART! </strong>hat mich in seiner 4. Auflage weniger bewegt. Trotz der 1700 TeilnehmerInnen. Das mag auch daran liegen, dass ich mit meinen Dingen beschäftigt war: Buchpräsentation und Commonsforum. Beides prima gelaufen.</p>
<p>Mich hat gefreut, dass <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/9432/Christiane_Grefe.html" target="_blank">Christiane Grefe</a> in ihrer Eröffnungsrede explizit die Debatte um Gemeingüter und Wissensallmende als zukunftsweisend erwähnte. (Alle diskutieren die Krise. In der Gemeingüterdiskussion geht es um die Antworten!)&#8230;<span id="more-2172"></span> Auch die <a href="http://www.mcplanet.com/pages/abschlusserklaerung.php" target="_blank">Abschlußerklärung</a> kommt nicht an den Commons vorbei. Doch die Potentiale der Gemeingutdiskussion hat Mc Planet nur gestreift. Drastisch formuliert: Ökos und Globalisierungskritiker bleiben unter sich. Die anderen <em>commoners</em> tummeln sich auf <a href="http://www.re-publica.de/09/" target="_blank">anderen</a> <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/mehr-ratlosigkeit-als-aufbruch/" target="_blank">Kongressen</a>. Übrigens kurz vor McPlanet. Das ist ein Problem.</p>
<p>Jetzt aber zu unserem <a href="http://www.mcplanet.com/pages/programm/panel-und-forenuebersicht.php#gemeingut" target="_blank">Forum</a>. Es ging um das <strong>Gemeingut Natur</strong>. <strong>Wem nützt bzw. schadet seine Inwertsetzung? </strong>Ich habe mich über ein illustres Podium gefreut mit  klugen Köpfen aus Kanada, Deutschland und Brasilien.</p>
<p>Gut 100 Leute im Saal. Meist topinformiert. Wir hatten einen Spagat versucht: Im ersten Teil wollte wir auf das Konzept der Commons eingehen (also eher eine theoretische Diskussion), im zweiten Teil ganz praktisch marktbasierte Instrumente, die gegenwärtig zum Schutz der Gemeingüter eingesetzt werden (sollen), kritisch reflektieren. Impulse der  Referenten, Diskussion auf dem Podium und Beteiligung des Publikums inklusive.</p>
<p><strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Sachs" target="_blank">Wolfgang Sachs</a> macht den Aufschlag mit 6 Punkten:</strong></p>
<ol>
<li>Gemeingüter sind uns in <strong>geteiltem Eigentum</strong> gegeben (vgl. codex justinianum)</li>
<li>Commons kommen in <strong>Erbschaft</strong> zu uns, dh. sie sind da, bevor wir da sind (für die Wissenallmende trifft das so nicht zu -S.H.)</li>
<li>der deutsche Begriff GemeinGÜTER unterstellt Objekte. Dabei ist die Pointe der Commons, dass es sich um <strong>Systemzusammenhänge</strong> handelt, Großzusammenhänge (nicht der Baum, sondern der Wald), <strong>in die wir eingebaut sind</strong></li>
<li>natürliche Commons haben jede Menge <strong>Wert aber keinen Preis </strong>- sie können nicht einfach gemessen werden, deshalb läuft auch ihr Verlust oft ungehört und ungesehen ab</li>
<li><strong>Commons werden umstandslos kannibalisiert</strong>, dh. Gemeingüter werden -ohne das jemand dafür zahlt- in Waren transformiert. Das betrifft selbst die Stratosphäre und geo-chemo-biologische Prozesse, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pat_Mooney" target="_blank">Pat Mooney</a> später am Beispiel Neuer Technologien, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nanotechnologie" target="_blank">Nanotechnologie</a> oder des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Geo-Engineering" target="_blank">Geo-engeneering</a> deutlich macht.</li>
</ol>
<p><a href="http://www.policyinnovations.org/innovators/people/data/07437" target="_blank">Candido Grzybowski </a>aus Brasilien fügt dem hinzu:</p>
<p style="padding-left:30px;">&#8222;<strong>Life is impossible without commons. </strong>Life is so diverse because of the diversity of the commons. Commons are about <strong>integrity</strong> of life and they are fundamental for a group to maintain their own <strong>identity</strong>&#8222;. (Zum Zusammenhang zwischen Gemeingütern und Identität hatten wir <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2008/03/31/commons-sind-eine-soziale-beziehung/" target="_blank">hier</a> schonmal eine Diskussion.)</p>
<p>Gemeingüter seien keine Ressourcen, keine Reserven, die als Schmiermittel für ein System (den Kapitalismus) dienen, sondern das Gegenteil davon: Die Ganzheit und Fülle des Lebens. Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.</p>
<p>In der Debatte darum, welcher mehr oder weniger technokratische Mechanismus nun die Commons schützt, geht diese Essenz der Commondiskussion nicht selten verloren. Selbst  uns auf dem Forum ist das passiert. Denn im zweiten Teil stellte sich die Frage:</p>
<p><strong>Wie kann man dem Kannibalismus begegnen? </strong>Beispiel <strong>Wälder</strong>: Sollten Wälder in den Emissionsrechtehandel einbezogen werden (Stichwort <a href="http://www.wwf.de/themen/waelder/klima-wald/redd/" target="_blank">REDD</a>)? Und wenn ja wie? Greenpeace, vertreten durch <a href="http://www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/greenpeace_waldexperte_martin_kaiser/" target="_blank">Waldexperte Martin Kaiser</a>, hat dazu eigene Vorschläge entwickelt. Das Ganze nennt sich nicht REDD, sondern <a href="http://www.greenpeace.org/international/press/reports/tropical-deforestation-emissio" target="_blank">TDERM</a> &#8211; Tropical Forest Emission Reduction Mechanism. Jawohl! Das Publikum ist nicht geflüchtet <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Nicht marktbasiert, sondern marktbezogen &#8211; betont Greenpeace. Wer mehr wissen will: <a href="http://www.greenpeace.org/international/press/reports/TDERM-full" target="_blank">Hier</a> steht&#8217;s.</p>
<p>Hilfreich fand ich den Gedanken, in der Diskussion um die Tauglichkeit der Instrumente einen klaren <strong>Unterschied zwischen Geld und Handel</strong> zu machen. <strong>&#8222;Man kann Geld nutzen, um Commons zu schützen, aber Handel nicht.</strong>&#8220; (W. Sachs) Weil sie diese Unterscheidung nicht treffen, vergeben sich Radikalkritiker des Emissionsrechtehandels einige Möglichkeiten, meint Sachs.</p>
<p>In der Tat: wir brauchen Geld um Commons zu schützen und zu erweitern. Deswegen ist  die Grundeinkommensdebatte eng mit der Gemeingüterdiskussion verknüpft. Manchmal brauchen wir auch Geld, <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/article5505435.ece" target="_blank">um Land aufzukaufen und den Bau einer neuen Startbahn</a> zu verhindern. Das ist etwas anderes als mit aufgekauften Land zu spekulieren, um es später weiterzuverkaufen. Weniger korruptionsanfällig, wie mir scheint.</p>
<p>Diese Unterscheidung scheint mir sinnvoll. Dennoch blieb die Skepsis groß &#8211; im Publikum und auf dem Panel. Der Grund ist einfach: <strong>Jeder Versuch, Gemeingüter in Wert zu setzen verstärkt die Ungleichheit. </strong></p>
<pre><strong>Foto:</strong>http://www.mcplanet.com/</pre>
Posted in Biodiversität, Commons, Commons based Economy, Eigentum, Globale Gemeinressourcen, Grundsatzfragen, Wald Tagged: Gemeingüter, Mc Planet, REDD <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/2172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/2172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/2172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/2172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/2172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/2172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/2172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/2172/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/2172/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/2172/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2172&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Wem gehört die Welt?</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/03/06/wem-gehort-die-welt/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 10:24:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter!&#8220; Es ist da! Gedruckt und gebunden. Hier beim Verlag bestellbar und natürlich auch bei der Heinrich-Böll-Stiftung.
Aus der Ankündigung:
&#8222;Auf den ersten Blick haben Wasser und Wissen, Erbgut und Atmosphäre nichts gemeinsam. Was sie aber eint, ist, dass sie zum Nötigsten für ein menschliches Leben gehören. Doch &#8230; die Welt gehört nicht mehr [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=1900&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://www.oekom.de/typo3temp/pics/2d49f0fa02.jpg" alt="" width="170" height="240" /><strong>Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter!&#8220; </strong>Es ist da! Gedruckt und gebunden. <a href="http://www.oekom.de/nc/aktuelles/neue-buecher/buch/wem-gehoert-die-welt.html" target="_blank">Hier</a> beim Verlag bestellbar und natürlich auch bei der<a href="http://www.boell.de/publikationen/publikationen.aspx" target="_blank"> Heinrich-Böll-Stiftung.</a></p>
<p>Aus der Ankündigung:</p>
<blockquote><p>&#8222;Auf den ersten Blick haben Wasser und Wissen, Erbgut und Atmosphäre nichts gemeinsam. Was sie aber eint, ist, <strong>dass sie zum Nötigsten für ein menschliches Leben gehören</strong>. Doch &#8230; die Welt gehört nicht mehr allen, sie wird eingezäunt und kommerzialisiert &#8211; zu unserem Schaden. Davon zeugen die weltweiten Konflikte über die Trinkwasserversorgung, den Zugang zu neuen Technologien oder den Umgang mit Regenwäldern. Wir stehen an einem Scheidepunkt, an dem ein neuer Blick auf unsere gemeinsamen Besitztümer erforderlich ist.<br />
<strong>Dieses Buch will diesen neuen Blick ermöglichen. Es zeigt die Vielfalt unserer Gemeingüter &#8211; und welch&#8217; ungeheures Potenzial in ihnen steckt. </strong>Es macht uns vertraut mit Dingen wie Creative Commons, Slow Food und der Wissensallmende. &#8230;</p>
<p>Mit Beiträgen von <strong>David Bollier, Elinor Ostrom, Richard Stallman, Sunita Narain, Ulrich Steinvorth, Peter Barnes, Oliver Moldenhauer, Pat Mooney </strong>und vielen anderen.</p></blockquote>
<p>Der<strong> Link zum freien Download f</strong>olgt demnächst (aber natürlich geht nichts über den Geruch frisch gedruckter Seiten <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ! Die <a href="http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=6041&amp;crtpage=1" target="_blank">erste Buchvorstellung</a> findet am 23.03. um 19.30 in Berlin statt. Hinkommen und Freunde mitbringen!</p>
Posted in Commons, Commons based Economy, Demokratie, Eigentum, Gemeinwohl, Globale Gemeinressourcen, Grundsatzfragen, Internet&amp;Software, Kunst&amp;Kultur, städtische Gemeinschaftsgüter, Wald, Wissen Tagged: Commons <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/1900/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/1900/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/1900/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/1900/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/1900/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/1900/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/1900/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/1900/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/1900/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/1900/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=1900&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Silke Helfrich</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Neuerscheinung: Wem gehört die Welt?</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/02/19/neuerscheinung-wem-gehort-die-welt/</link>
		<comments>http://commonsblog.wordpress.com/2009/02/19/neuerscheinung-wem-gehort-die-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 12:48:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Buch erscheint am 06. März. Sagt der Verlag! Ich freue mich und bringe hier die Ankündigung.
»Gemeingüter sind Räume, in denen wir frei sind.« Yochai Benkler, Harvard University
Wem gehört die Welt?
Auf den ersten Blick haben Wasser und Wissen, Erbgut und Atmosphäre nichts gemeinsam. Was sie aber eint, ist, dass sie zum Nötigsten für ein menschliches [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=1819&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://commonsblog.wordpress.com/das-buch-el-libro/" target="_blank"><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2084/2222523486_5e1894e314_m.jpg" alt="" width="213" height="213" />Das Buch</a> erscheint am 06. März. Sagt der <a href="http://www.oekom.de/" target="_blank">Verlag</a>! Ich freue mich und bringe hier die Ankündigung.</p>
<p><strong>»Gemeingüter sind Räume, in denen wir frei sind.«</strong> <a href="http://www.benkler.org/" target="_blank">Yochai Benkler</a>, Harvard University</p>
<p><strong>Wem gehört die Welt?</strong></p>
<p>Auf den ersten Blick haben Wasser und Wissen, Erbgut und Atmosphäre nichts gemeinsam. Was sie aber eint, ist, dass sie zum Nötigsten für ein menschliches Leben gehören. Doch sie gehen der Gesellschaft immer mehr verloren, weil sie privatisiert und der allgemeinen Verfügung entzogen, missbraucht oder unbezahlbar werden. Die Welt gehört nicht mehr allen, sie wird eingezäunt und kommerzialisiert &#8211; zu unserem Schaden. Davon zeugen&#8230;<span id="more-1819"></span>die weltweiten Konflikte über die Trinkwasserversorgung, den Zugang zu neuen Technologien oder den Umgang mit Regenwäldern. Wir stehen an einem Scheidepunkt, an dem ein neuer Blick auf unsere gemeinsamen Besitztümer erforderlich ist.<br />
Dieses Buch will diesen neuen Blick ermöglichen. Es zeigt die Vielfalt unserer Gemeingüter &#8211; und welch ungeheures Potenzial in ihnen steckt. Es macht uns vertraut mit Dingen wie Creative Commons, Slow Food und der Wissensallmende. Und es skizziert durch praktische Beispiele den Weg, wie Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Demokratie durch Gemeingüter auf Dauer erhalten oder erreicht werden können.<br />
Mit Beiträgen von <strong>David Bollier, Elinor Ostrom, Yochai Benkler, Richard Stallman, Sunita Narain, Ulrich Steinvorth, Peter Barnes, Oliver Moldenhauer, Pat Mooney</strong> und vielen anderen.</p>
<p>Silke Helfrich und Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.)<br />
Wem gehört die Welt?<br />
Zur Wiederentdeckung der Gemeingüter<br />
288 Seiten; zahlreiche Abbildungen; EUR 24,90<br />
oekom Verlag München; ISBN 978-3-86581-133-2</p>
<p>Das Buch ist ab dem 6. März bei der Heinrich-Böll-Stiftung (www.boell.de) sowie im Buchhandel erhältlich.</p>
<address>foto on flickr by<a href="http://flickr.com/photos/wwworks/" target="_blank"> woodleywonderworks</a><br />
</address>
Posted in Commons, Commons based Economy, Eigentum, Gene, Globale Gemeinressourcen, Grundsatzfragen, Internet&amp;Software, Klima, Kunst&amp;Kultur, Land, Ressourcenkonflikte, städtische Gemeinschaftsgüter, Wald, Wissen  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/1819/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/1819/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/1819/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/1819/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/1819/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/1819/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/1819/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/1819/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/1819/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/1819/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=1819&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Silke Helfrich</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Commons: Herausforderung der Macht</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/02/09/commons-herausforderung-der-macht/</link>
		<comments>http://commonsblog.wordpress.com/2009/02/09/commons-herausforderung-der-macht/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 17:40:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Helmut Höge]]></category>
		<category><![CDATA[Weide]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://commonsblog.wordpress.com/?p=1797</guid>
		<description><![CDATA[Helmut Höge, Genossenschaftsexperte und taz-Blogger, hat unseren Contrasteschwerpunkt zur Peer Economy  kritisiert.(vgl. Punkt 6)
Höge setzt Commons mit Gemeineigentum gleich. Vermutlich, weil er unter Commons nur die historische Allmende versteht. Auch Commons auf die Eigentumsfrage zu reduzieren -wie Höge das tut- ist verkürzt. Das wird auch dadurch nicht besser, dass er mit diesem Kurzschluss nicht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=1797&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://farm1.static.flickr.com/47/166505068_37baf9d22c_m.jpg" alt="" width="240" height="180" />Helmut Höge, Genossenschaftsexperte und taz-Blogger, hat unseren <a href="http://www.keimform.de/2009/01/05/contraste-schwerpunkt-zur-peer-oekonomie/" target="_blank">Contrasteschwerpunkt zur Peer Economy </a> <a href="http://blogs.taz.de/hausmeisterblog/2009/02/" target="_blank">kritisiert</a>.(vgl. Punkt 6)</p>
<p>Höge setzt Commons mit Gemeineigentum gleich. Vermutlich, weil er unter Commons nur die historische Allmende versteht. Auch <strong>Commons auf die Eigentumsfrage zu reduzieren</strong> -wie Höge das tut- ist verkürzt. Das wird auch dadurch nicht besser, dass er mit diesem Kurzschluss nicht der Einzige ist. Wenn Gemeineigentum die Lösung sein soll, warum haben dann so viele Gemeineigentumslösungen den Commons nichts genützt?</p>
<p>Was haben wir Kooperativen unterstützt! Beispielsweise in Nicaragua, Mitte der 90er Jahre. Aber Gemeineigentum <strong>allein</strong> ist eben noch kein Garant für einen <strong>wachsenden Commonssektor (der nicht dasselbe ist wie die historische Allmende</strong>). Zur historischen Allmende allerdings hat Höge immer Interessantes zu sagen. &#8230;<span id="more-1797"></span>Im zitierten Beitrag macht er einem Exkurs zu den <strong>Einhegungen der klassischen Allmende in Deutschland </strong>und verweist auf das&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8222;Bauernlegen&#8220; mit den großen <a href="http://jungle-world.com/artikel/2008/38/23495.html" target="_blank">Sumpftrockenlegungsprojekten </a>(Meliorationen) zwischen 1830 und 1880&#8230;. Laut <a href="http://www.perlentaucher.de/autoren/17552/Rita_Gudermann.html" target="_blank">Rita Gudermann</a> schuf die gewaltsame Zerschlagung des Gemeindeeigentums einen <strong>Binnenmarkt, der die Bevölkerung in Konsumenten und Produzenten aufspaltete</strong> &#8211; auch auf dem Land, d.h. es entstanden dort wenige reiche Bauern und viele landlose Arme. 1906 kam der Agrarforscher Franz Christoph in einer Studie über die letzten ländlichen Allmenden in Preussen zu dem Resultat: <strong>&#8222;Äußerste Armut ist in Ländern mit Gemeingut weniger bekannt</strong>, auch der ärmste Tagelöhne hat wenigstens sein Land für Gemüse und Kartoffeln. <strong>Ein Proletariat ist in Gegenden mit größerem Allmendebesitz kaum anzutreffen</strong>.&#8220; (Herv. von mir)</p></blockquote>
<p>Die zitierte Studie von<strong> Franz Christoph </strong>(Jena, 1906) ist eine kleine Fundgrube.</p>
<p>Dort erfährt man viel Differenziertes zur damaligen Diskussion um die so genannten <strong><a href="http://www.lwg.uni-hannover.de/wiki/Glossar(Agrargeschichte)#Gemeinheitsteilungen" target="_blank">Gemeinheitsteilungen</a></strong>, also die Zerschlagung der traditionellen Gemeineigentumsstrukturen an Wald und Weide. Ein Thema, das einen Großteil der Bevölkerung bewegt haben muss, denn</p>
<ul>
<li>60% des Wald- und Weidelandes Deutschlands waren um die (vorletzte) Jahrhundertwende noch in Allmendbesitz</li>
</ul>
<p><strong>Zum Nutzen der Allmende:</strong> (Herv. von mir, weil ich darin zentrale Aspekte der aktuellen Commonsdebatte wiederfinde.)</p>
<ul>
<li>„Babenhausen, Grossherzogtum Hessen, ist reich an Grundeigentum, besonders Wald. Im Jahr 1892 erhielt jeder Bürger frei 2m Scheitholz, 2m Knüppelholz, 2m Streckholz, 100 m Wellen Kiefern. Der Wert dieser Gabe betrug zusammen etwa 44m. Ausserdem erhielt jeder Bürger in bar etwa 30 Mark; die Gemeindesteuern sind niedrig.&#8220;  	 	 	 „Der aus dem Gemeindewalde empfangene Holzvorrat &#8230; <strong>macht den Bauern weniger abhängig von dem dauernden Steigen der Holzpreise</strong>. Für die schlimmste Not hat er einen <strong>Rückhalt</strong>, den ihm keiner rauben kann.&#8220;</li>
<li>Nach der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holzgerechtsame" target="_blank">Holzgerechtsame</a> &#8222;empfing jede berechtigte Stelle ausser dem Raff- und Leseholz<strong> eine gewisse Menge</strong> Kluft-, Knüppel- und Wellholz&#8220;. „Durch das Sammeln von Beeren und Pilzen ist ärmeren Leuten und Kindern namentlich in der Nähe grösserer Städte Gelegenheit zu reichen Einnahmequellen gegeben&#8230;.&#8220; (S.10)</li>
<li>„Am segensreichsten gestalten sich die Wirkungen der <strong>A. in sozialer Hinsicht</strong>.&#8220; Als da wären: &#8222;vertieftes gegenseitiges Interesse der Einwohner&#8220; und &#8222;ein inniges, lebendiges Gemeinschaftsgefühl&#8220;, kurz: &#8222;<strong>Solidarität</strong>&#8222;</li>
<li><strong>relative Unabhäenigigkeit der Besitzlosen, Handwerker und Gewerbetreibenden</strong></li>
<li>„In reich mit Allmenden ausgestatteten Gebieten treffen wir beinahe immer das Prinzip der <strong>gleichen</strong> Erb<strong>teilung</strong> an. Ohne die vorhandenen Gemeindegüter würde es vielen Erben kaum möglich sei, das so verkleinerte, mit Schulden belastete Besitztum anzutreten.&#8220; (S.27)</li>
<li>&#8222;Nicht unwichtig &#8230; ist die<strong> Unmöglichkeit, die Allmende zu beleihen und zu verschulden</strong>. Gerichtliche Exekution ist nicht ausführbar.&#8220;</li>
<li>Die Allmende ist für Franz Christoph: &#8222;Grundlage einer wahren Heimstätte: <strong>Hort, Schutz, Zuflucht&#8220;</strong></li>
<li>&#8222;Für die <strong>Armenpflege</strong> ist die Allmende sehr hoch zu bewerten. Durch sie wird auf anständige, vornehme Weise erreicht, was keine andere Unterstützung bewirken kann.&#8220;(S.30)</li>
<li>&#8222;&#8230;daher finden wir auch die <strong>Abwanderung </strong>der Arbeiter <strong>besonders stark</strong> in den Provinzen Ost- und Westpreussen, Pommern, Schlesien und Posen, <strong>wo </strong>der Grossgrundbesitz herrscht,<strong> keine Allmenden</strong> und keine leistungsfähigen Bauern <strong>vorhanden sind</strong>&#8230;. „Süddeutsche, vorwiegend kleinbäuerliche Betriebe mit reich versehenem Allmendland weisen dagegen nur eine geringe Abwanderungsziffer auf.&#8220; (S.32)</li>
<li>„in den Staaten mit landwirtschaftlichen Grossbetrieben und Industrie bildet sich schnell ein Gegensatz von arm und reich aus. <strong>Diesem Gegensatz seine Schärfe zu nehmen, vor seinen Folgen zu bewahren, bedeutet der Allmendbesitz ein sicheres Mittel</strong>.&#8220; (S. 32)</li>
<p>Mit zunehmender Erbteilung und Erhöhung der Anzahl der Nutzungberechtigten an der Allmenden und der <strong>gleichzeitigen Entstehung neuer politischer Gemeinden neben der Realgemeinde</strong>, erhöhten sich die Ansprüche auf Mitnutzungsrechte an den Allmenden. Die Gesetzgebung unterstützte die Interessen der politischen Gemeinde! Entweder &#8222;zog die politische Gemeinde alles Gemeingut als Gemeindevermögen oder als Gut zur Nutzung bestimmter Bürgerklassen an sich, oder die Markgenossenschaft erhielt sich neben der politischen Gemeinde als privatrechtliche Körperschaft.&#8220;</ul>
<p>Die<strong> Logik der Zerstörung der Allmende</strong> hat sich bis heute erhalten:</p>
<blockquote><p>&#8222;Bei dem Erlasse der Gesetze über Aufhebung und Teilung der Allmende oder Gemeinheiten stellte man sich hauptsächlich auf den <strong>einseitigen wirtschaftlichen Standpunkt</strong>. Die Steigerung der Produktion durch Zerschlagen des Gemeinbesitzes und Vergeben desselben an Privatpersonen war die Parole. Die <strong>soziale Bedeutung der Allmende für die Volkswohlfahrt wurde vollständig übersehen</strong>.&#8220; (S. 25)</p></blockquote>
<p><strong>Die Probleme nachhaltiger Allmendbewirtschaftung waren damals ähnlich wie heute:</strong></p>
<p>Unter anderem gab zur Sicherstellung der &#8222;sachgemässen Pflege&#8220; bei Äckern oft <strong>langjährige Nutzungsvereinbarungen</strong> (14-18 Jahre) oder lebenslängliche Pacht (S. 19-21).</p>
<p>Und: „Es ist entschieden nicht gutzuheissen, wenn sich die Gemeinde aller Rechte bei der Übergabe des Ackers an diesem begibt und nur das Eigentum behält. Sie muss die Möglichkeit haben, müssige, faule Menschen zur notwendigsten Kultur und Düngung anhalten zu können, ferner muss sie den Trunkenbolden, notorischen Schuldenmachern und Nichtsnutzern die Ländereien entziehen dürfen, wenn diese solche nur dazu benutzen, um Schulden zu machen und das Gut durchzubringen. Derartige Bestimmungen enthalten auch die meisten Ortsstatuten der mit Allmenden gesegneten Gemeinden in Süddeutschland. Weiter ist erforderlich, bestimmte Normen über die Entschädigung für Dung, gute Bewirtschaftung zu haben&#8230;&#8220;</p>
<p>Es gab also <strong>immer klare Regeln und Allmende waren immer sanktionsbewehrt</strong>.</p>
<p>Das Fazit von Franz Christoph: <strong>„</strong>Die Nachteile (der Allmende) sind durchweg auf&#8217;s Konto der menschlichen Natur zu schreiben<strong>. </strong>Auch in der Allmendwirtschaft wird der unvollkommene Mensch stets das grösste Hindernis für den ideal vollkommenen Wirtschaftsbetrieb sein.&#8220; Das klingt wie aus dem vor letzten Jahrhundert und ist es auch, sagt aber genau das, was wir heute so formulieren: Die so genannte <strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tragik_der_Allmende" target="_blank">Tragik der Allmende</a> ist immer eine Tragik der menschlichen Gemeinschaft</strong>.</p>
<p>Höge meint zudem, wir &#8211; die dem Commonsbegriff zugeneigten Linken- unterschätzten die <strong>Machtfrage</strong>. Mir wird nicht klar wie er darauf kommt.</p>
<p>Ich kenne kaum eine größere Herausforderung für völlig vermachtete Strukturen (Microsoft) als die Strategie von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Stallman" target="_blank">Richard Stallman</a> und der Freien Software Bewegung. Gleiches gilt für die Entwicklung freier Lizenzen als stärkste Waffe in den &#8222;<a href="http://www.resoom-magazine.de/news-special-display-pages/detailed-article/article/urheberrechtskriege-sind-fuer-musikindustrie-nicht-zu-gewinnen/" target="_blank">Urheberrechtskriegen</a>&#8222;. Und wer stellt die Machtfrage so radikal wie die Bolivianer, die das Verbot der Privatisierung der Gemeingüter jetzt in <a href="http://www.boell.de/demokratie/demokratie-5959.html" target="_blank">ihre Verfassung </a>geschrieben haben?</p>
<p>Instrumente und Projekte, die <strong>Commons </strong><strong>in den unterschiedlichsten Eigentumsformen</strong><strong> als (oft dezentrale) Räume der Freiheit, der Selbstentfaltung und Selbstorganisation, der Kooperation und Solidarität </strong>erweitern sind IMMER eine Herausforderung an die Macht. Sie zielen IMMER darauf ab, Monopole oder absolutes Herrschaftseigentum über Dinge zu knacken.</p>
<p>Ich werde Helmut Höge ein<a href="http://commonsblog.wordpress.com/das-buch-el-libro/" target="_blank"> Commonsbuch</a> zur Rezension schicken! Es wird ja bald der Öffentlichkeit vorgestellt. Genauer: <strong>Am 23. März 2009 </strong>in Berlin, hbs, Schumannstraße 8, 19. Uhr</p>
<p>PS. Der Schlußsatz von Höge ist grandios: Mit Verweis auf meinen Blog steht da: &#8222;Möge Gott Ihrer armen Seele gnädig sein:  “www.commonsblog.de”. Hach, der liebe Gott. Zu dem habe ich nie gebetet. Mir bleibt deshalb gar nichts anderes übrig, als auf die Macht der Visionen und die Kraft der Ideen, Kreativität und Kooperation zu bauen.</p>
<pre>foto on flickr by <a href="http://flickr.com/photos/alexeya/" target="_blank">alexeya</a></pre>
Posted in Commons, Eigentum, Gemeinschaft, Land, Wald Tagged: Allmende, Franz Christoph, Gemeindeland, Gemeineigentum, Gemeinheitsteilungen, Helmut Höge, Wald, Weide <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/1797/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/1797/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/1797/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/1797/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/1797/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/1797/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/1797/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/1797/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/1797/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/1797/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=1797&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wie Geister Gemeingüter schützen</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/01/24/wie-geister-gemeinguter-schutzen/</link>
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		<pubDate>Sat, 24 Jan 2009 21:30:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
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		<category><![CDATA[Gemeingüter]]></category>
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		<description><![CDATA[Kennen Sie den? Das ist ein Curupira, ein kleiner brasilianischer Waldgeist. Ich fliege ja morgen in die Amazonasregion. In Belém, der Hauptstadt des Bundesstaates Pará, findet das Weltsozialforum statt. Mit ein paar Ko-autoren werde ich dort mein Buch vorstellen. Gute Gelegenheit um nachzusehen, ob der Curupira im Amazonas wirklich einer der wichtigsten Hüter der Gemeingüter [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=1593&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>K<img class="alignright" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e6/Curupira.png/140px-Curupira.png" alt="" width="123" height="211" />ennen Sie den? Das ist ein<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Curupira" target="_blank"> Curupira, ein kleiner brasilianischer Waldgeist.</a> Ich fliege ja morgen in die Amazonasregion. In Belém, der Hauptstadt des Bundesstaates <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Par%C3%A1" target="_blank">Pará</a>, findet das <a href="http://www.fsm2009amazonia.org.br/" target="_blank">Weltsozialforum</a> statt. Mit ein paar Ko-autoren werde ich dort <a href="www.boell-latinoamerica.org/es/web/795.html" target="_blank">mein Buch </a>vorstellen. Gute Gelegenheit um nachzusehen, ob der<strong> Curupira im Amazonas wirklich einer der wichtigsten Hüter der Gemeingüter</strong> ist.</p>
<p>Die Sache ist nämlich die: <strong>Geister sind effizienter als Regeln. </strong>Überall gibt es alle möglichen Vorschriften für die Bewirtschaftung von Gemeinressourcen. Sie sind formell (in Gesetzestexten fixiert) oder informell (mündlich weitergegeben).<span id="more-1593"></span></p>
<p>Zu letzteren gehören auch mythische Wesen &#8211; wie der curupira. Er <strong>sorgt dafür, dass zu bestimmten Zeiten im Wald nicht gejagt wird.</strong> Er verfolgt und tötet -so glaubt man- wer die Natur nicht achtet. Der Curupira wirkt. Man muss nur von ihm erzählen. Möglichst oft und möglichst ehrfürchtig. &#8222;Der curupira&#8220;, schreibt der brasilianische Umweltexperte <a href="http://www.cwpe.org/node/139" target="_blank">Jean-Pierre Leroy</a>, hat</p>
<blockquote><p>&#8222;für den Schutz des Waldes mehr Bedeutung als Gesetze oder Normen der Gemeinde, mehr sogar als notariell registrierte Grundstücksgrenzen. Hier verbindet sich in idealer Weise das Private mit dem Gemeinschaftlichen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Da fällt mir Neuseeland ein. Auch dort gibt es die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tapu" target="_blank">tapus</a> der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maorische_Sprache" target="_blank">Maori</a>. Auch sie sorgen dafür, dass zum Beispiel zu bestimmten Zeiten in bestimmten Regionen die Wasserreserven nicht angerührt werden. Damit sie erhalten bleiben. Pfiffig!</p>
Posted in Commons, Lateinamerika, Wald Tagged: Amazonas, Curupira, Gemeingüter, Wald, Weltsozialforum <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/1593/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/1593/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/1593/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/1593/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/1593/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/1593/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/1593/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/1593/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/1593/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/1593/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=1593&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Silke Helfrich</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Robin Hood &#8211; der erste commoner</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2008/11/11/robin-hood-der-erste-commoner/</link>
		<comments>http://commonsblog.wordpress.com/2008/11/11/robin-hood-der-erste-commoner/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 01:20:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Ressourcenkonflikte]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>
		<category><![CDATA[commoner]]></category>
		<category><![CDATA[Magna Charta]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Linebaugh]]></category>
		<category><![CDATA[Robin Hood]]></category>

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		<description><![CDATA[
Zurück aus Graz, eindrucksvolles Commonsfestival erlebt. Doch heute Nacht werde ich dazu nichts mehr schreiben, sondern nur die versprochene Robin Hood Geschichte nachtragen (für alle, die keine Lust haben, die ganze Eröffnungsrede zu lesen  :
Robin Hood war der erste streitbare commoner, der Einzug in die Literaturgeschichte gehalten hat. Behaupte ich jetzt mal. Der reale [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=1288&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><!-- 	 	 --></p>
<p align="left"><a href="http://commonsblog.files.wordpress.com/2008/11/robin-hood.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1289" title="robin-hood" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2008/11/robin-hood.jpg?w=174&#038;h=240" alt="robin-hood" width="174" height="240" /></a>Zurück aus Graz, eindrucksvolles <a href="http://www.elevate.at/commons2008+M54a708de802.html" target="_blank">Commonsfestival</a> erlebt. Doch heute Nacht werde ich dazu nichts mehr schreiben, sondern nur die versprochene Robin Hood Geschichte nachtragen (für alle, die keine Lust haben, die ganze <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2008/11/06/elevate-the-commons-das-netz-das-uns-tragt/" target="_blank">Eröffnungsrede</a> zu lesen <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> :</p>
<p align="left"><strong>Robin Hood </strong>war der erste streitbare <em><strong>commoner</strong></em>, der Einzug in die Literaturgeschichte gehalten hat. Behaupte ich jetzt mal. Der reale Robin Hood erscheint im frühen 13. Jahrhundert (1225) in den  Verwaltungsakten (Pipe Rolls) von York. Die Geschichte der „<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Enclosure" target="_blank"><em>enclosure of the commons</em></a>&#8220; ist also eine Geschichte des letzten Jahrtausends, nicht der letzten Jahrhunderte.</p>
<p>Hood, der einst „Gesetzlose&#8220;, avancierte in den Balladen der Jahrhunderte zum sozialrevolutionären Helden. Der us-amerikanische Historiker Peter Linebaugh glaubt, dass die Ersterwähnung des realen „Rob. Hod Fug.&#8220; (Robin Hod, flüchtig) nicht zufällig ausgerechnet dann stattfand, als &#8230;<span id="more-1288"></span></p>
<p>die Wälder den „<em>commoners</em>&#8220; entzogen wurden. König John (Johann Ohneland) war im Jahr 1199 Richard Löwenherz auf den Thron von England gefolgt. Er ging -politisch in die Enge getrieben- dazu über, die Wälder zur Nutzholzquelle zu degradieren, das Nutzholz in Geld umzumünzen und sich mit diesem Geld Loyalitäten zu erkaufen.</p>
<p>Bis dahin hatte eine einfache Grundregel gegolten: <strong>„Der Boden gehörte dem Lord, das Weide(n)recht den </strong><em><strong>commoners</strong></em><strong>.&#8220;</strong> Doch der König begann, sich den Wald für die Jagd, das Vergnügen und die Begünstigung seiner Gefolgschaft zu reservieren. Mit dem <strong>Königsbann</strong> hatte er die commoners aus den Wäldern vertrieben, in die sich Robin Hood, der Legendäre, mit seinen Mannen zurück zog.</p>
<p>Wir verstehen, warum die Legende sich mit Leben füllt, wenn wir verstehen „dass das Holz für die Menschen dieser Zeit so wichtig war, wie für uns heute das Öl.&#8220;, sagt Linebaugh.</p>
<p>Die Einhegung der Gemeingüter war seit jeher ein <strong>verlustreicher Prozess</strong> für die <em>commoners</em>. De facto geht es da immer um die -teilweise gewaltsame-  Trennung von Menschen aus dem Netz, das sie trägt. Im Norden wie im Süden. Im 13. wie im 21. Jahrhundert.</p>
<p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Peter_Linebaugh" target="_blank">Peter Linebaugh:</a> The Secret History of the Magna Charta. Boston Review. Sommer 2003.</p>
<address>foto on flickr<a href="http://flickr.com/photos/veggiesosage/" target="_blank"> by </a><br />
</address>
Posted in Eigentum, Ressourcenkonflikte, Wald Tagged: commoner, Magna Charta, Peter Linebaugh, Robin Hood, Wald <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/1288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/1288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/1288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/1288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/1288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/1288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/1288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/1288/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/1288/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/1288/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=1288&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Weihnachten bei Henry III</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2008/08/23/weihnachten-bei-henry-iii/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Aug 2008 09:22:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons]]></category>
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		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<category><![CDATA[Henry IIII]]></category>
		<category><![CDATA[Königsbann]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Linebaugh]]></category>
		<category><![CDATA[Waldweide]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Linebaugh ist Historiker. Er erzählt hinreißend spannende Geschichten zur Geschichte der Allmende.
Da würzt zum Beispiel der weihnachtliche Speiseplan von König Heinrich III (s.u.) seinen sehr lesenswerten Text zur Magna Carta (1215).
In angelsächsischer Zeit (5.-11. Jahrhundert) spendeten die über Jahrhunderte entstandenen Waldweiden den Tieren Futter und den Menschen Früchte, Werkzeuge und Nutzholz.
&#8222;wooded commons were owned [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=597&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://www.utoledo.edu/as/history/faculty/plinebaugh.html" target="_blank">Peter Linebaugh</a> ist Historiker. Er erzählt hinreißend spannende Geschichten zur Geschichte der Allmende.</p>
<p><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3164/2406637076_4c140caae9_m.jpg" alt="" width="183" height="240" />Da würzt zum Beispiel der <strong>weihnachtliche Speiseplan von König <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_III._(England)" target="_blank">Heinrich III</a></strong><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_III._(England)" target="_blank"> </a>(s.u.) seinen <a href="http://bostonreview.net/BR28.3/linebaugh.html" target="_blank">sehr lesenswerten Text</a> zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Magna_Carta" target="_blank">Magna Carta (1215)</a>.</p>
<p>In angelsächsischer Zeit (5.-11. Jahrhundert) spendeten die über Jahrhunderte entstandenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hut_(Weide)" target="_blank">Waldweiden</a> den Tieren Futter und den Menschen Früchte, Werkzeuge und Nutzholz.</p>
<blockquote><p>&#8222;wooded commons were <strong>owned by one person, but used by others</strong>, the commoners. Usually the soil belonged to the lord while grazing belonged to the commoners, and the trees to either. &#8222;</p></blockquote>
<p>Dann kam die Zeit &#8230;<span id="more-597"></span>der Kreuzzüge, der Kriege mit Frankreich, der Eroberung durch die Normannen. Aus der gemeinschaftlichen Nutzung der Wälder, Lebensgrundlage für viele commoners, wurde&#8230;.</p>
<blockquote><p>&#8222;Der Wald &#8230;Statussymbol für den König, aus ihm konnte er sich Geschenke, Nutzholz und sein Spielzeug holen. Henry III schickte seiner alten Krankenschwester, Helen of Winchester, Unterholz zum Feuermachen. Dem Wald von Dean entnahm er Mineralien, Unterholz, Nutzholz, Rot- und Dammwild. Ein Hirschschenkel war ein Geschenk, das man nirgendwo kaufen konnte.</p></blockquote>
<p>Der König, hatte die Untertanen aus dem Wald <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6nigsbann" target="_blank">verbannt.</a></p>
<blockquote><p><strong>Im Jahr 1251 hatte Henry III zum Weihnachtsabendessen 430 Stück Rotwild, 200 Dammwild, 200 Rehe, 1300 Hasen, 450 Kaninchen, 2100 Rebhühner, 290 Fasane, 395 Schwäne, 115 Kraniche, 400 Schweine, 70 pork brawns?, 7000 Hühner, 120 Pfauen, 80 Lachse und zahllose Neunaugen&#8220;.</strong></p></blockquote>
<p>Es ist nicht überliefert, dass Henry III die commoners zum Festschmaus geladen hatte.</p>
<address>foto on flickr by <a href="http://flickr.com/photos/howzey/" target="_blank">howzey</a><br />
</address>
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