Eine schöne Illustration, worum es auf diesem Blog nicht geht. Possierlichere Tierchen wären mir lieber gewesen. Aber nix da, die Ratte muss herhalten. http://www.foei.org/en/get-involved/livemore/keep-going
Eine schöne Illustration, worum es auf diesem Blog nicht geht. Possierlichere Tierchen wären mir lieber gewesen. Aber nix da, die Ratte muss herhalten. http://www.foei.org/en/get-involved/livemore/keep-going
Ich esse Nano- statt Genfood! Sie tun das auch. Jedenfalls ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie das tun; denn Nanopartikel sind in unseren Lebensmitteln. Zur Aufhellung von Salatsoßen, als Rieselhilfe oder Verdickungsmittel. Kennzeichnungsfrei versteht sich.
Dem BUND und anderen internationalen Organisationen haben wir nun eine Studie zu verdanken, die dem nachgeht. Das Ergebnis – mit einer verständlichen Einführung zum Thema Nanotechnologie- findet sich hier: Endstation Mensch: Aus dem Labor auf den Teller.
93 Lebensmittel oder mit Lebensmitteln in Berührung kommende Produkte ermittelten die Organisationen. Die Spitze des Eisbergs. Denn, so die Herausgeber:… Den Rest des Beitrags lesen »
Eine besondere Kategorie von Wissen sind personenbezogene Daten. Google weiss zum Beispiel, wonach Sie im Netz suchen. Amazon sammelt ihre Anfragen nach Büchern und Musik und bekommt so z.B. heraus, dass Sie sich auffällig für Depressionen interessieren, klassische Musik von Mozart lieben oder eine Reise nach Thailand planen. Payback-Karten sammeln Profile von dem, was sie eingekauft haben. Und auch Myspace and Facebook kennen Ihren Musikgeschmack sehr genau. Den Rest des Beitrags lesen »
„Urban commons“, städtische Gemeinschaftsgüter: das sind öffentliche (Spiel-) Plätze, lokale Märkte, Begegnungszentren, das Grün zwischen den Häusern, das ein oder andere Kunstwerk auf den Straßen, die sich im Sommer belebenden Gehsteige. Kurz: die Infrastruktur, um Städte und Stadtteile mit Leben zu füllen.
Kennen Sie Leipzig-Neustadt? Ein Viertel in Bahnhofsnähe, etwas abseits vom historischen Zentrum, abseits von den bevorzugten Sanierungsgebieten. Ich habe Neustadt -trotz räumlicher Nähe- während meiner Studienzeit bis zum historischen Wendejahr kaum aufgesucht. Zu düster, zu trist, zu wenig Leben. Am Wochenende war ich dort, 18 Jahre später – ein bewußter Gang durch diese mir nun vollends fremd gewordene Gegend. Den Rest des Beitrags lesen »
Wer in der Commons-Debatte unterwegs ist, der stößt auf die Wissensallmende. Das Netzwerk Freies Wissen ist eine „Organisation, die sich für den Schutz und Ausbau der Wissensallmende einsetzt. (Wir…) verstehen darunter, dass das Wissen der Welt auch für alle Bürger dieser Erde gleichermaßen zur Verfügung stehen sollte.“
Ein Ansatz, den ich eigentlich von ganzem Herzen unterstütze.
Doch es gibt auch Wissen, das kein Gemeinschaftsgut werden darf. Zu dem nicht alle Bürger der Erde gleichermaßen Zugang haben dürfen. Das Wissen um den Bau von Atombomben beispielsweise. Die grüne Europafraktion hat neulich die wunderbare Studie „The permanent Nth country experiment“ veröffentlicht, in der auf erschreckende Weise deutlich ist, wie relativ einfach es schon jetzt ist, an dieses Wissen zu kommen.
Auch das Wissen um die Manipulation des menschlichen Genoms wäre ein Kandidat für „Un-common Knowledge“. Mir ist eigentlich lieber wenn dieses Wissen gar nicht entwickelt wird, oder wenn es existiert, wenn es dann möglichst unter Verschluss bleibt. Ich will mir nicht über das Internet ein Designerbaby von den Virgin Islands bestellen können.
Unsere Gene und Atome sind Gemeinschaftsgut. Das Wissen um ihre Manipulation muss aber „Un-Common“ bleiben. Oder?