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	<title>CommonsBlog &#187; städtische Gemeinschaftsgüter</title>
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	<description>Fundsachen von der Allmendewiese</description>
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		<title>CommonsBlog &#187; städtische Gemeinschaftsgüter</title>
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		<item>
		<title>Theater und Museumsflatrate in Thüringen</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/28/theater-und-museumsflatrate-in-thuringen/</link>
		<comments>http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/28/theater-und-museumsflatrate-in-thuringen/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Dec 2009 17:14:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons based Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst&Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[städtische Gemeinschaftsgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Altenburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Wallenstein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Sich trotz Finanzkrise Kultur zu erschwinglichen Preisen leisten&#8230; und dazu Freiheit in der Auswahl.&#8220; Klingt gut. Oder? Kommt direkt aus der thüringischen Provinz. Gute Ideen gibt&#8217;s immer um die Ecke.
Gestern sah ich mir die Deutsche Uraufführung der Oper &#8222;Wallenstein&#8220; (1937) von Jaromír Weinberger im Großen Haus in Gera an. Dort gräbt man aus, was dem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3497&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&#8222;<em>Sich trotz Finanzkrise Kultur zu erschwinglichen Preisen leisten&#8230; und dazu Freiheit in der Auswahl.</em>&#8220; Klingt gut. Oder? Kommt direkt aus der thüringischen Provinz. Gute Ideen gibt&#8217;s immer um die Ecke.</p>
<p>Gestern sah ich mir die Deutsche Uraufführung der Oper &#8222;Wallenstein&#8220; (1937) von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jarom%C3%ADr_Weinberger" target="_blank">Jaromír Weinberger</a> im <a href="http://www.tpthueringen.de/frontend/index.php" target="_blank">Großen Haus in Gera</a> an. Dort gräbt man aus, was dem Vergessen <a href="http://www.nachrichten.de/kultur/Gera-Wallenstein-Urauffuehrung-Wien-Friedrich-Schiller-cid_1440452/" target="_blank">anheim zu fallen droht.</a> Wieder daheim, schaute ich bei youtube nach, ob es Hinweise auf den bemerkenswerten Opernabend gibt. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=fG8qHoaYI5w" target="_blank">Gibt es</a>. Und bei der Gelegenheit <a href="http://www.tpthueringen.de/frontend/index.php" target="_blank">stolpere ich über</a>&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8222;<em>Die Flatrate – erstmals bei Theater&amp;Philharmonie Thüringen Anfang 2007 eingeführt, &#8230;  hat sich für Zuschauer wie Theaterleute bewährt. Zur Spielzeit 2009/2010 unterbreitet das Theater diese Offerte nicht nur in Gera, sondern auch in Altenburg. &#8230;Mit der Flatrate-Karte für 88,88 Euro kann man sämtliche Vorstellungen und Konzerte einer Spielzeit in den kleinen Spielstätten besuchen. Dazu gehören auch die Premieren, ausgenommen sind nur Gastspiele und Sonderveranstaltungen. Wer die ca. 200 Vorstellungen in einer Spielzeit besucht, hat letztlich 44 Cent pro Vorstellung ausgegeben.</em>&#8222;</p></blockquote>
<p>Ok, ok &#8211; cool bleiben. Ausser Vorstellungen besuchen muss man noch essen, schlafen, in die Schule gehen, zur Uni, in die Fabrik oder ins Büro.</p>
<p>Doch selbst für Nicht-GeraerInnen wie mich ist das schon attraktiv, denn Flatrate-Karten-Besitzer dürfen ihren &#8222;Joker&#8220; neuerdings auch für Museen nutzen, das<a href="http://www.kunstsammlung-gera.de/index.jsp" target="_blank"> Otto-Dix-Geburtshaus</a> zum Beispiel. Ganz großartig. Die thüringische Kulturflatrate im Video: <span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/28/theater-und-museumsflatrate-in-thuringen/"><img src="http://img.youtube.com/vi/mMJmm0inRJk/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Trotz aller Begeisterung für den Ansatz, gibt&#8217;s dann doch noch ein paar Fragen und einen Vorschlag:<span id="more-3497"></span></p>
<ul>
<li>Was genau heißt: &#8222;Die Flatrate hat sich für Zuschauer wie Theaterleute bewährt&#8220;? Die Theaterleute haben wohl kaum mehr Gage bekommen, aber vielleicht mehr Beifall? Wie war die Entwicklung der Zuschauerzahlen? Wie das feedback?</li>
<li>Gestern war Sonntag der 27. 12. &#8211; eigentlich ein  idealer Moment für die Oper. Doch der ohnehin eher kleine, aber feine, Theatersaal des Großen Hauses in Gera war halb leer.  Ein Bekannter sagte mir: &#8222;<em>Ist doch noch gar nichts, gegen manche Abende im Nationaltheater Weimar</em>.&#8220; (Sic!) Nun sind es nicht unbedingt die kleinen Preise, die Menschen in die Oper oder ins Theater locken aber: Wieso gilt die Flatrate nicht auch für die großen Bühnen?</li>
<li>Die Macher sagen: &#8222;Wir sind davon überzeugt, dass wir so gut sind, dass die Leute wiederkommen.&#8220; Flatrate als Lockvogel &#8211; als Werbemittel zusagen. Wie wäre es, wenn man die Idee der Flatrate ernst nimmt und dauerhaft auf einen <strong>Demokratisierungsschub in Sachen Zugang zu öffentlichen</strong> (also von denselben Menschen ko-finanzierten) <strong>kulturellen Einrichtungen und Produktionen </strong>setzt? Warum, frage ich mich, gibt es eine Limitierung auf 400 Karten? Welche Notwendigkeit gibt es dafür? Wenn es wirtschaftliche Gründe sind, kann man die Zahlen offenlegen? Kostete es nicht viel weniger, ein radikal einfaches Tarifsystem wie die Flatrate für alle Aufführungen zu verwalten? Wenn die Flatrate ein Erfolg ist, würde ja auch &#8222;rund ums Theater&#8220; mehr umgesetzt (ich bin z.B. gestern mit dem Zug gefahren, habe die Garderobe bezahlt, ein Programmheft, mich dann in die Theaterbar entführen lassen und so weiter&#8230;)</li>
</ul>
<p><strong>Der Vorschlag: (2010/2011)</strong><br />
Ab der kommenden Spielzeit: <strong>Flatrate für alle städtischen Bühnen und Museen</strong>, wahlweise in Kombination mit einer Zusatzflatrate für den ÖPNV im entsprechenden Verkehrsverbund<strong> in unbegrenzter Auflage</strong>. (Begrenzung ist selbstredend die natürliche Aufnahmekapazität der Einrichtungen, wie das zu steuern ist, müsste man aushandeln.) Das Ganze begleitet von einer Charmeoffensive, die nicht lautet: &#8222;Unsere tolle Theaterproduktion gibt&#8217;s jetzt zu Aldipreisen!&#8220;, sondern die deutlich macht, dass es um was ganz anderes geht: um ein lebendiges kulturelles Leben, an dem alle teilhaben. Um mehr Lebensqualität für die Macher und die Zuschauer. Und &#8211; da bin ich ziemlich sicher &#8211; letztlich auch um eine Entlastung der öffentlichen Hand.</p>
<p>Ähnliche Beiträge auf dem Commonsblog:</p>
<ul>
<li><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2007/09/15/wlan-fur-jena/" target="_blank">Kommunales WLAN für Jena</a></li>
<li><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2008/03/27/freier-eintritt-in-museen/" target="_blank">Freier Eintritt in Museen</a></li>
</ul>
Posted in Commons based Economy, Kunst&amp;Kultur, städtische Gemeinschaftsgüter Tagged: Altenburg, Flatrate, Gera, Kultur, Wallenstein <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/3497/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/3497/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/3497/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/3497/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/3497/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/3497/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/3497/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/3497/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/3497/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/3497/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3497&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Zwischen Eiszeitkunst und Weihnachtsmarkt</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/11/29/zwischen-eiszeitkunst-und-weihnachtsmarkt/</link>
		<comments>http://commonsblog.wordpress.com/2009/11/29/zwischen-eiszeitkunst-und-weihnachtsmarkt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 17:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst&Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
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		<category><![CDATA[Currywurst]]></category>
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		<category><![CDATA[Stuttgarter Weihnachtsmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Venus vom Hohlen Fels]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Suche nach erzählbaren Beispielen für die Commons habe ich mich heute gemeinsam mit meinem Sohn in die Stuttgarter Innenstadt begeben. Wir besuchten dort zunächst die Venus vom Hohlen Fels, einer vom Tübinger Archäologen Nicholas J. Conard am Hohlen Fels auf der Schwäbischen Alb entdeckten Schnitzerei aus Mammutelfenbein, die mit fast 40.000 Jahren als [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3283&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p id="aug"><img class="alignright size-medium wp-image-3291" title="IMG_2546" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/11/img_2546.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" />Auf der Suche nach erzählbaren Beispielen für die Commons habe ich mich heute gemeinsam mit meinem Sohn in die Stuttgarter Innenstadt begeben. Wir besuchten dort zunächst die Venus vom Hohlen Fels, einer vom Tübinger Archäologen Nicholas J. Conard am Hohlen Fels auf der Schwäbischen Alb entdeckten Schnitzerei aus Mammutelfenbein, die mit fast 40.000 Jahren als älteste Frauendarstellung der Menschheitsgeschichte gilt. Conard hat die Entdeckung in der britischen Wissenschaftszeitschrift Nature veröffentlicht, den man <a href="http://www.nature.com/nature/journal/v459/n7244/pdf/nature07995.pdf">hier</a> für 32 Dollar als pdf-File beziehen kann. Wir lösten zwei Ticket für 10 und 8 Euro und suchten die wenige Zentimeter große Figur, um die eigentlich ein ähnlicher Hype entstehen müsste, wie um die <a href="http://www.louvre.fr/llv/activite/detail_parcours.jsp?CONTENT%3C%3Ecnt_id=10134198674098115&amp;CURRENT_LLV_PARCOURS%3C%3Ecnt_id=10134198674098115&amp;bmLocale=en" target="_blank">Mona Lisa im Louvre </a>(der Eintrittpreis in den Louvre ist mit 9 Euro übrigens 10 % billiger als der ins Stuttgarter Kunstgebäude), und finden sie unauffällig in einem kleinen Glaskästchen &#8230; einsam und relativ unbeachtet. Es gibt noch ein paar andere Sensationen in der Ausstellung, wie das älteste Musikinstrument der Welt, einer kleinen <a href="http://www.nature.com/nature/journal/v460/n7256/pdf/nature08169.pdf" target="_blank">Knochenflöte</a> (auch für 32 Dollar zu haben), einem unfassbar schönen <a href="http://www.nature.com/nature/journal/v426/n6968/pdf/nature02186.pdf" target="_blank">Pferd</a> (wie gehabt, Nature: 32 Dollar), einem Vogel, einem Löwen und vieles mehr. <span id="more-3283"></span>Viele der Exponate waren schon zu Ötzis Zeiten 30.000 Jahre alt. Ich würde gerne ein Bild von den Figuren hier zeigen, aber in der Ausstellung ist Fotografierverbot (warum eigentlich, denn ein Blitzverbot wäre völlig ausreichend), die Postkarten haben ein Copyright und der Ausstellungskatalog (knapp 25 Euro) auch (als ob die Venus vom Hohlen Fels kein Kulturerbe der Menschheit, sondern ein urheberrechtlich geschütztes Produkt wäre). Schade, denn im Prinzip hätte ich sehr gerne noch etwas effizienter Werbung für diese bis zum 10. Januar 2010 andauernden <a href="http://www.eiszeit-2009.de/" target="_blank">Ausstellung</a> im Stuttgarter Kunstgebäude gemacht. Naja &#8211; für nur wenige Hundert Euro kann man sich ja durch Lektüre einschlägiger Literatur ein Bild vorab machen (werde ich zu zynisch?).</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-3285" title="IMG_2550" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/11/img_2550.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" />Naja, so ein richtiges Gemeingut zwischen mir und meinem Sohn war die Kunst der Eiszeit ohnehin noch nicht. Wir haben uns stattdessen auf eine gemeinsame Currywurst auf dem Stuttgarter Weihnachtsmarkt gleich nebenan geeinigt. Von Gemeingütern auch hier keine Spur? Der Verdacht drängt sich auf, denn ohne Moos ist hier nichts los. Die Currywurst kostet 3.50 Euro pro Stück und wird im praktischen Pappmülleimer serviert &#8211; Gesamtarbeitszeit der Abfertigung pro Wurst maximal 7 Sekunden und da die Leute Schlange stehen vermute ich bei 40 Cent Material und 10 Cents Nebenkosten pro Wurst mit einer Nettoabfertigung von 500 Würsten pro Stunde einen Rohertrag von circa 3.000 Euro pro Stunde &#8211; aber lassen wir das. Jedenfalls steht fest, dass man auf diesem Weihnachtsmarkt ohne einen dicken Geldbeutel im Grunde nichts tun kann als aufzupassen, dass man nicht in einen Senfhaufen oder einen stehengebliebenen Glühweinnapf tritt. Ich bin mir trotzdem nicht ganz sicher: Wenn man den Käufer in weihnachtlicher Kaufstimmung als begrenzte Ressource begreift, den es langfristig und wiederkehrend zu erhalten und zu bewirtschaften gilt &#8230; und die Standpächter als Commoners &#8230; ??? &#8230; ach was &#8230; lassen wir auch dies!</p>
<p>PS:  In der Internetseite der Ausstellung heisst es <em>Die auf dieser Website veröffentlichten Inhalte unterliegen dem deutschen Urheber- und Leistungsschutzrecht. Jede vom deutschen Urheber- und Leistungsschutzrecht nicht zugelassene Verwertung bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters oder jeweiligen Rechteinhabers. Dies gilt insbesondere für Vervielfältigung, Bearbeitung, Übersetzung, Einspeicherung, Verarbeitung bzw. Wiedergabe von Inhalten in Datenbanken oder anderen elektronischen Medien und Systemen. Inhalte und Rechte Dritter sind dabei als solche gekennzeichnet. Die unerlaubte Vervielfältigung oder Weitergabe einzelner Inhalte oder kompletter Seiten ist nicht gestattet und strafbar. Lediglich die Herstellung von Kopien und Downloads für den persönlichen, privaten und nicht kommerziellen Gebrauch ist erlaubt. Die Darstellung dieser Website in fremden Frames ist nur mit schriftlicher Erlaubnis zulässig.</em> Es tut mir deshalb leid, nichts näheres berichten zu dürfen.</p>
Posted in Kunst&amp;Kultur, städtische Gemeinschaftsgüter, Veranstaltungen Tagged: Currywurst, Eiszeit, Eiszeitkunst, Elfenbein, Glühwein, Mammut, Musikinstrument, Nicholas Conard, Nicholas J. Conard, Stuttgarter Kunstgebäude, Stuttgarter Weihnachtsmarkt, Venus vom Hohlen Fels <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/3283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/3283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/3283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/3283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/3283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/3283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/3283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/3283/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/3283/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/3283/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3283&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Joni Mitchell: they&#8217;ve paved paradise</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/11/06/joni-mitchell-theyve-paved-paradise/</link>
		<comments>http://commonsblog.wordpress.com/2009/11/06/joni-mitchell-theyve-paved-paradise/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 10:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst&Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[städtische Gemeinschaftsgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Allmende]]></category>
		<category><![CDATA[enclosure of the commons]]></category>
		<category><![CDATA[Joni Mitchell]]></category>
		<category><![CDATA[Städtische Gemeingüter]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8222;Big yellow taxi&#8220; heißt der song, in dem Joni Mitchel Anfang der 70er über das Verschwinden der städtischen Gemeingüter singt. Und keiner merkt&#8217;s. Bzw. wir merken es erst, wenn sie weg sind:

So they have paved paradise
And put up a parking lot
With a pink hotel
A boutique
And a swimming night spot.
Don´t it always seem to go
That you [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3150&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&#8222;Big yellow taxi&#8220; heißt der song, in dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joni_Mitchell" target="_blank">Joni Mitchel</a> Anfang der 70er über das Verschwinden der städtischen Gemeingüter singt. Und keiner merkt&#8217;s. Bzw. wir merken es erst, wenn sie weg sind:</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/11/06/joni-mitchell-theyve-paved-paradise/"><img src="http://img.youtube.com/vi/ZgMEPk6fvpg/2.jpg" alt="" /></a></span><br />
<tt>So they have paved paradise</tt><br />
<tt>And put up a parking lot</tt><br />
<tt>With a pink hotel</tt><br />
<tt>A boutique</tt><br />
<tt>And a swimming night spot.</tt><br />
<tt>Don´t it always seem to go</tt><br />
<tt>That you don´t know what you got til it´s gone</tt><br />
<tt>They paved paradise</tt><br />
<tt>Put up a parking lot.</tt><br />
<span id="more-3150"></span><br />
<tt>They look all the trees</tt><br />
<tt>Put ém in a tree museum</tt><br />
<tt>And they charged all the people</tt><br />
<tt>An arm and a leg just so see ém</tt><br />
<tt>Don´t it always seem to go</tt><br />
<tt>That you don´t know what you got til it´s gone</tt><br />
<tt>They paved paradise</tt><br />
<tt>Put up a parking lot.</tt></p>
<p><tt>Hey farmer</tt><br />
<tt>Put away your DDI</tt><br />
<tt>Give me spots on my apples</tt><br />
<tt>But leave me the birds and bees</tt><br />
<tt>Please</tt><br />
<tt>Don´t it always seem to go</tt><br />
<tt>That you don´t know what you got til it´s gone</tt><br />
<tt>They paved paradise</tt><br />
<tt>Put up a parking lot.</tt></p>
<p><tt>Late last night</tt><br />
<tt>I heard the screen door slam</tt><br />
<tt>And a big yellow taxi come and took away my old man.</tt><br />
<tt>Don´t it always seem to go</tt><br />
<strong><tt>That you don´t know what you got til it´s gone</tt></strong><br />
<tt>They paved paradise</tt><br />
<tt>Put up a parking lot.</tt><br />
<tt>Put up a parking lot.</tt></p>
Posted in Commons, Kunst&amp;Kultur, städtische Gemeinschaftsgüter Tagged: Allmende, enclosure of the commons, Joni Mitchell, Städtische Gemeingüter <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/3150/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/3150/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/3150/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/3150/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/3150/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/3150/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/3150/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/3150/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/3150/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/3150/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3150&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>1, 2, 3, viele Manifeste</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Sep 2009 13:47:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Biodiversität]]></category>
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		<description><![CDATA[Manifeste haben immer mal wieder Konjunktur. Wer sich in den Dschungel alter und neuer &#8222;handgreiflich gemachter politischer Erklärungen&#8220; wagt, geht mit Sicherheit inspiriert daraus hervor.  Besonders provokant ist, was einzelne Vordenker zu Papier bringen &#8211; also Manifeste, denen man ansieht, dass sie nicht um Zustimmung ringen. Es folgen ein paar manifeste Lesetipps, die sich rund [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2837&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3397/3599953985_10dbd2a298.jpg" alt="" width="184" height="141" />Manifeste haben immer mal wieder Konjunktur. Wer sich in den Dschungel alter und neuer &#8222;handgreiflich gemachter politischer Erklärungen&#8220; wagt, geht mit Sicherheit inspiriert daraus hervor.  Besonders provokant ist, was einzelne Vordenker zu Papier bringen &#8211; also Manifeste, denen man ansieht, dass sie nicht um Zustimmung ringen. Es folgen ein paar manifeste Lesetipps, die sich rund um das Thema Gemeingüter bewegen.</p>
<p><strong>Wissen, Information, Software und Kultur: </strong></p>
<p>Da ist zunächst das GNU-Manifest von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Stallman" target="_blank">Richard Stallman</a>. <a href="http://www.gnu.de/documents/manifesto.de.html" target="_blank">Hier</a> die inoffizielle deutsche Übersetzung. <span id="more-2837"></span></p>
<blockquote><p>&#8222;Ich glaube, daß es das Gebot der Nächstenliebe verlangt, daß ich ein Programm, das mir gefällt, mit anderen teile, denen es ebenfalls gefällt. Software-Anbieter hingegen wollen die Anwender isolieren und beherrschen, wobei sie jeden Anwender dazu verpflichten, nicht mit anderen zu teilen. Ich weigere mich, die Solidarität mit anderen Anwendern in dieser Weise zu brechen&#8230;.</p>
<p>GNU ist nicht in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinfreiheit#Public_Domain" target="_blank">public domain</a>. Zwar wird jedem gestattet sein, GNU zu modifizieren und weiterzugeben, aber keinem Distributor wird es erlaubt sein, die Weiterverbreitung von GNU einzuschränken; sprich: proprietäre Modifikationen werden nicht erlaubt sein. Ich möchte sicherstellen, daß alle Versionen von GNU frei bleiben.</p>
<p>Geld von Benutzern zu kassieren, indem man den Gebrauch eines Programms einschränkt, ist destruktiv, weil die Einschränkungen die Häufigkeit und die verschiedenen Weisen begrenzen, in denen das Programm benutzt werden könnte.<strong> Dies begrenzt den Reichtum, der aus dem Programm für die Menschheit entsteht. </strong>Die schädlichen Auswirkungen einer bewußten Beschränkung sind eine bewußte Form von Zerstörung.&#8220; (Herv. S.H.)</p>
<p>&#8222;Der Grund, weshalb ein guter Bürger derart destruktive Mittel nicht anwendet, um reich zu werden, ist, daß, wenn dies jeder täte, wir alle durch die wechselseitige Zerstörung ärmer würden. Dies ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%A4chstenliebe#Kategorischer_Imperativ" target="_blank">Kantsche Ethik</a> – oder das Gebot der Nächstenliebe. &#8230;</p>
<p>„Kontrolle über den Gebrauch von Ideen“ konstituiert in Wirklichkeit Kontrolle über das Leben anderer Menschen, und sie wird normalerweise eingesetzt, um den Menschen das Leben schwerer zu machen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Oder das<a href="http://wiki.freeculture.org/Free_Culture_Manifesto" target="_blank"> Free Culture Manifesto</a> von den<a href="http://freeculture.org/" target="_blank"> Studenten für Freie Kultur</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;The mission of the Free Culture movement is to build a bottom-up, participatory structure to society and culture, rather than a top-down, closed, proprietary structure. &#8230; we can place the tools of creation and distribution, communication and collaboration, teaching and learning into the hands of the common person &#8212; and with a truly active, connected, informed citizenry, injustice and oppression will slowly but surely vanish from the earth. &#8230;</p></blockquote>
<blockquote><p>The future is in our hands; we must build a technological and cultural movement to defend the digital commons.&#8220;</p></blockquote>
<p>Herrlich, die <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/1/1028/1.html" target="_blank">Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace</a> des Internetpioniesr <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/John_Perry_Barlow" target="_blank">John Perry Barlow</a>, 1996.</p>
<blockquote><p>&#8222;Eure in steigendem Maße obsolet werdenden Informationsindustrien möchten sich selbst am Leben erhalten, indem sie &#8230; Gesetze vorschlagen, die noch die Rede selbst weltweit als Besitz definieren. Diese Gesetze würden Ideen als nur ein weiteres industrielles Produkt erklären, nicht ehrenhafter als Rohmetall. &#8230; Die globale Übermittlung von Gedanken ist nicht länger auf Eure Fabriken angewiesen.&#8220;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.cluetrain.de/" target="_blank">&#8230; oder das Cluetrain Manifest</a>&#8230; Schluß mit einseitiger Kommunikation. Die Märkte der Zukunft basieren <strong>auf den Beziehungen der Menschen untereinander </strong>und darauf, dass sich in den Beziehungen der Unternehmen zu den Menschen (nicht den Kunden!) einiges ändert.</p>
<blockquote><p>&#8222;wir sind keine zielgruppen oder endnutzer oder konsumenten. wir sind menschen &#8211; und unser einfluss entzieht sich eurem zugriff. kommt damit klar.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Umwelt/ Mitwelt/ Stadt: </strong></p>
<p><a href="http://www.klima-manifest.de/" target="_blank">Das Klimamanifest </a>der Architekten, Ingenieure und Stadtplaner &#8211; weniger provokant, dafür nicht minder relevant:</p>
<blockquote><p>&#8222;Mit nachhaltiger Architektur und Ingenieurbaukunst können und wollen wir einen entscheidenden Baustein zum notwendigen Wandel in der Nutzung unserer natürlichen Ressourcen liefern.</p></blockquote>
<p>oder das <a href="http://www.slowfood.ch/Manifest.66.0.html" target="_blank">Slowfood-Manifest</a> von 2004:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die Industriegesellschaft hat zuerst die Maschine erfunden und nach ihr das Leben modelliert. &#8230;</p>
<p>Zu Tisch! Gegen die Verflachung des &#8222;Fast-Food&#8220; setzen wir den Reichtum der Geschmäcker aller regionalen Küchen. Wenn das &#8222;Fast Life&#8220; im Namen der Produktivität unser Leben kastriert, Menschen und Umwelt bedroht, so muss die &#8222;Slow Food-Bewegung&#8220; die entsprechende Antwort einer neuen Avantguarde sein.</p>
<p>In der Entwicklung des Geschmacks hier und jetzt und nicht in seiner Verkümmerung ruht der Keim einer neuen Kultur&#8230;&#8220;</p></blockquote>
<p>Wunderbar auch die <strong>Verteidigung der Stille als Commons</strong> im <a href="http://www.hoerstadt.at/hoerstadt/das_akustische_manifest.html" target="_blank">Akustischen-Manifest</a>:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das Unrecht hat sich in den Schatten gesellschaftlicher Aufmerksamkeit verkrochen&#8230;&#8220;</p>
<p>Wer im Lärm lebt, ist arm. Und wer arm ist, lebt im Lärm. &#8230; Der Körper ist das Schlachtfeld gesellschaftlicher Auseinandersetzung&#8220; (mehr <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/08/26/wer-im-larm-lebt-ist-arm/" target="_blank">hier</a>)</p></blockquote>
<p>Und was findet sich nicht alles &#8211; da gibt es ein <a href="http://www.face-europe.org/Documents/Manifesto/Manifesto-2009-DE.pdf" target="_blank">Manifest der Europäischen Jäger und Wildtierhalter</a> &#8211; 7.000.000 sollen es sein.</p>
<blockquote><p>Dort geht es um Naturschutz, Erhalt der Biodiversität und das kulturelle Erbe:</p>
<p>&#8222;Die Jagd ist eine reihhaltige Mischung aus Traditionen und Kultur. Ihre Bedrohung ist mehr als nur die Gefährdung einer einzigen ländlichen Aktivität, sondern setzt auch eine unschätzbare Quelle von kultureller Inspiration aufs Spiel, welche über die Jahrhunderte zu unserem gemeinsamen Erbe beigetragen und dieses bereichert hat – Kunst, Gastronomie, Musik und Literatur.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>Zu grundsätzlichen Polit-Ökonomischen Fragen: </strong></p>
<p><a href="http://www.krisis.org/1999/manifest-gegen-die-arbeit" target="_blank">Das Manifest gegen die Arbeit</a> der Gruppe Krisis:</p>
<blockquote><p>&#8222;Der Verkauf der Ware Arbeitskraft wird im 21. Jahrhundert genauso aussichtsreich sein wie im 20. Jahrhundert der Verkauf von Postkutschen&#8230;.</p>
<p>Es ist absurd: Die Gesellschaft war niemals so sehr Arbeitsgesellschaft wie in einer Zeit, in der die Arbeit überflüssig gemacht wird. Gerade in ihrem Tod entpuppt sich die Arbeit als totalitäre Macht, die keinen anderen Gott neben sich duldet.&#8220;</p>
<p>&#8222;Der paranoide Schrei nach “Beschäftigung” rechtfertigt es, die längst erkannte Zerstörung der Naturgrundlagen sogar noch zu forcieren. Die letzten Hindernisse für die totale Kommerzialisierung aller sozialen Beziehungen dürfen kritiklos hinweggeräumt werden, wenn ein paar elende “Arbeitsplätze” in Aussicht stehen.&#8220;</p>
<p>(Arbeit = Lohnarbeit, S.H.)</p></blockquote>
<p>Und dann gibt es &#8222;<a href="http://www.boell.de/downloads/Gemeinguetermanifest.pdf" target="_blank">Gemeingüter stärken. Jetzt!</a>&#8220; Das Gemeingütermanifest!</p>
<blockquote><p>&#8222;Alle sind von den hier aufgeworfenen Fragen unmittelbar berührt. Die Unternehmen brauchen Gemeingüter, um in Zukunft noch Geld zu verdienen. Wir alle brauchen sie zum (Über-)Leben. Das ist eine wesentliche Erkenntnis, sie begründet, warum bei Gemeingütern die Nutzungsrechte der Allgemeinheit immer höher zu bewerten sind als die Nutzungsrechte privater Unternehmen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Und viele mehr &#8211; Platz für weitere Tipps ist auch in den Kommentaren.</p>
<p>Eigentlich sind all diese ManifestlerInnen Teil einer einzigen Bewegung, der Commonsbewegung, die sich gerade selbst entdeckt. Vielleicht sollten wir sie alle irgendwo an einem Ort zusammen bringen. Ohne Agenda,  zum inspirierenden, freien, alle bereichernden Austausch &#8230; eben ein Schritt zur Selbstidentifizierung der Commonsbewegung.</p>
<pre>foto on flickr by<a href="http://www.flickr.com/photos/kmasback/" target="_blank"> k_masback</a>, Lizenz: CC: BY NC SA</pre>
<blockquote></blockquote>
Posted in Biodiversität, Commons, Gemeinwohl, Grundsatzfragen, Internet&amp;Software, Klima, Kunst&amp;Kultur, städtische Gemeinschaftsgüter, Wissen Tagged: Arbeit, Biodiversität, Gemeingüter, GNU, Klima, Kultur, Manifeste, Wissen <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/2837/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/2837/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/2837/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/2837/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/2837/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/2837/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/2837/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/2837/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/2837/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/2837/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2837&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Sitzbänke in Stadtzentren: Commons gegen Kommerz?</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/09/03/sitzbanke-in-stadtzentren-commons-gegen-kommerz/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 17:56:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob B.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Commons based Economy]]></category>
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		<category><![CDATA[städtische Gemeinschaftsgüter]]></category>
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		<category><![CDATA[Sitzbänke]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade komme ich von einem erschöpfenden Rundgang durch das Stadtzentrum von Florenz. Erschöpfend nicht etwa deshalb, weil ich hier zwischen Tausenden von Touristen arbeiten darf, sondern weil ich auf meinem Rundgang keine einzige Sitzbank fand, auf der ich mich mal hätte ausruhen können. Auf der Piazza bei den Uffizien scheint es keine einzige Sitzgelegenheit zu [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2785&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright size-medium wp-image-2794" title="IMG_0310" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/09/img_03101.jpg?w=300&#038;h=225" alt="IMG_0310" width="300" height="225" />Gerade komme ich von einem erschöpfenden Rundgang durch das Stadtzentrum von Florenz. Erschöpfend nicht etwa deshalb, weil ich hier zwischen Tausenden von Touristen arbeiten darf, sondern weil ich auf meinem Rundgang keine einzige Sitzbank fand, auf der ich mich mal hätte ausruhen können. Auf der Piazza bei den Uffizien scheint es keine einzige Sitzgelegenheit zu geben, die nicht in Form eines Cafés oder Restaurants in irgend einer Form kommerzialisiert ist. Einzige Ausnahme sind Sitzbank-ähnliche Strukturen, die man beim besten Willen nicht entfernen könnte, ohne das Stadtbild empfindlich zu stören &#8211; so zum Beispiel die Stufen zum Eingang des Doms. Egal, ob man müde ist und ein bißchen ausruhen möchte oder ob man einem der Strassenkünstler bei der Arbeit zusehen will &#8211; man ist erbarmungslos zum Stehen verdammt. Ob die Polizei käme, wenn man sich einfach auf den Boden setzt? Ich weiss es nicht, denn das Pflaster war mir für einen solchen Versuch zu dreckig.</p>
<p><span id="more-2785"></span></p>
<p><img class="size-medium wp-image-2788 alignright" title="IMG_0315" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/09/img_0315.jpg?w=300&#038;h=225" alt="IMG_0315" width="300" height="225" />Natürlich kamen mir sofort ganz andere Bilder in den Sinn, so der <em>Jardin del Centenario</em> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Coyoac%C3%A1n" target="_blank">Coyoacán</a>, einem Stadtteil von Mexico City. Dort waren so viele gußeiserne Sitzbänke aufgestellt, dass selbst sonntags, mit Live-Konzert und Akrobatikvorstellungen, mit Familienausflügen und politischen Demonstrationen immer ein Platz im Schatten zu bekommen war. Ich habe mich dort in den Schatten riesiger Platanen gesetzt und gefrühstückt, mit einem Baguet aus dem einen Laden und einem heissen Mokka aus dem anderen Café. Man hatte hier die Möglichkeit zu verweilen, sind in Ruhe zu überlegen wo man gleich ein Eis essen geht oder auch nicht, zu schwatzen, zu Menschen zu beobachten und die Sonne zu geniessen.</p>
<p>Die Restaurateure schien dies nicht weiter zu beunruhigen. Im Gegenteil. Ich hatte eher das Gefühl, dass Commons und Kommerz hier einträchtig koexistieren &#8211; oder ist das zu einfach gedacht? Jedenfalls hatte der Platz eine enorme Anziehungskraft &#8211; nicht nur für die Hand voll Touristen, sondern eben gerade auch für die Bewohner des Stadtteils (und zwar in allen Altersgruppen). Und von dieser Anziehungskraft profitierte ganz offensichtlich auch der Kommerz.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-2789 aligncenter" title="IMG_0316" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/09/img_0316.jpg?w=500&#038;h=375" alt="IMG_0316" width="500" height="375" /></p>
<p style="text-align:left;">PS: Silke findet, dass die Bänke so leer aussehen. Das liegt aber nur an meiner Angst, Menschen zu fotografieren. Ich finde es schrecklich schwierig einfach hinzustehen und &#8222;CLICK!&#8220; ein paar Menschen in den Kasten zu sperren. Ich fotografiere deshalb lieber leere Bänke. In Wirklichkeit war hier immer was los.</p>
<p style="text-align:center;"><img class="size-full wp-image-2809 aligncenter" title="IMG_0218" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/09/img_0218.jpg?w=500&#038;h=375" alt="IMG_0218" width="500" height="375" /></p>
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
<p style="text-align:center;">
Posted in Commons, Commons based Economy, Gemeinwohl, städtische Gemeinschaftsgüter Tagged: Coyoacán, Florenz, Mexiko, Sitzbänke <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/2785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/2785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/2785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/2785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/2785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/2785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/2785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/2785/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/2785/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/2785/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2785&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>À la recherche du pain perdu*</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/09/02/a-la-recherche-du-pain-perdu/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 23:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Beispiele für Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Commons based Economy]]></category>
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		<description><![CDATA[Während sich die Welt der Commons meist um Grundelemente des Lebens wie Trinkwasser, Atemluft, Saatgut und intellektuelles Eigentum zu drehen scheint, stolpere ich von einer Kleinigkeit zur anderen und komme mir vor, als klage ich auf höchstem Niveau. Aber muss man wirklich jeden Mist essen, nur um nicht zu klagen, weil man sich auf hohem [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2766&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright size-medium wp-image-2773" title="IMG_0281" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/09/img_0281.jpg?w=300&#038;h=225" alt="IMG_0281" width="300" height="225" />Während sich die Welt der Commons meist um Grundelemente des Lebens wie Trinkwasser, Atemluft, Saatgut und intellektuelles Eigentum zu drehen scheint, stolpere ich von einer Kleinigkeit zur anderen und komme mir vor, als klage ich auf höchstem Niveau. Aber muss man wirklich jeden Mist essen, nur um nicht zu klagen, weil man sich auf hohem Niveau befindet? Ausgerechnet im mexikanischen Monterrey, mit dessen Bohnengerichten ich mich am liebsten totschiessen lassen würde, um mir das Essen zu ersparen, ging mir wieder mal ein liebgehabter Nationalstolz flöten.</p>
<p><em><span id="more-2766"></span>Wir Deutschen haben die besten Bäcker der Welt!</em> Ich höre es immer wieder und habe es in den vergangenen dreißig Jahren selbst oft gedacht. In der <em>Dulceria La Colmena</em>, einer kleinen Süßigkeitenwerkstatt am Rande Monterreys, ist mir diesbezüglich das stolzieren vergangen (oder war das schon beim Bäcker Gantner im schweizerischen Wädenswil &#8211; mit seinen unfassbaren Rhabarber-Wähen; in der Patiserie von Buis-les-Baronnies &#8211; mit Croissants au Beurre, die im Munde in tausend Teigblätter zerspringen; im Panificio von Parma und sogar im <a href="http://breadandciecatering.com" target="_blank">Bread &amp; Cie</a> in der University Avenue von San Diego?). Was hier aus frischen und einfachen Zutaten gezaubert wird, mit Honig, Mandeln und Walnüssen und anderswo mit Millefeuille au beurre, mit Vanillecreme und frischem Rabarber, mit Oliven, luftgetrockneten Tomaten und einer Menge Phantasie  &#8230; wo bitte gibt es das bei uns heute noch? Selbst in Kalifornien findet man heute besseres Brot als hier.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-2767" title="IMG_0277" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/09/img_0277.jpg?w=300&#038;h=225" alt="IMG_0277" width="300" height="225" />Zu allem Überfluss verspürte ich heute, kurz nach meiner Rückkehr aus Mittelamerika, Lust am Stuttgarter Flughafen von einem der vorherrschenden Stuttgarter Bäckereifachgeschäfte (oder wie heisst das jetzt) einen Leberkäs&#8217; Wecken (LKW) zu verspeisen. Meine Tochter wollte auch einen. &#8222;Nicht zu dick den Leberkäse bitte, ich bin selbst schon dick genug!&#8220;, sage ich noch. Es hilft nichts. Vier Euro 80? Wie bitte?? Das sind 2 Euro 40 pro LKW, also 4 Mark 80. 1976 gab&#8217;s wohlschmeckende Brötchen mit hausgemachtem Leberkäse noch für 50 Pfennige. Auch wenn es keine Mark mehr gibt und dafür Inflation &#8211; die Lebenskosten haben sich seit Gründung der Bundesrepublik ungefähr vervierfacht, der Leberkäs&#8217;preis hat sich aber seit meiner Schulzeit verzehnfacht. Und das für diesen lätschigen Wecken mit einem nach Nitritpökelsalz riechenden Fleischmassebrocken darauf? Bekomme ich einen Erdbeerkuchen zum runterspülen dazu? So einen aus 5 cm Industriebisquit darunter und 5 cm aromatisierter Gelatinemasse darauf und etwas Schlagsahne aus der Spraydose?</p>
<p>Herrjeh, wie drehe ich die Geschichte so, dass am Ende etwas zu den Commons dabei heraus kommt? Naja, so schwierig ist das nicht. Die Backkunst ist doch ein ererbtes Gemeingut &#8211; oder nicht? Der Zugang zu hochwertigen Lebensmitteln ein möglicher und auch erstrebenswerter Luxus, der ruhig jedermann offen stehen sollte. Ein schmackhaftes Essen zu mehreren schmeckt doch allemal besser, als wenn man ein leckeres Designertörtchen allein hinter verschlossenen Türen verspeist.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-2805 alignright" title="Bäckerei in Coyoacán" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/09/img_02321.jpg?w=300&#038;h=225" alt="Bäckerei in Coyoacán" width="300" height="225" />Fest steht, man muss sich auch um diese Commons gemeinsam kümmern, muss sie benennen und verteidigen, sonst gehen sie verloren. Als Kunde durch die Wahl der Produkte und des Bäckers, bei dem wir einkaufen. Und als Bäcker (und das gilt nicht nur für die Bäcker), indem man seine Phantasie beflügelt, selber bäckt und nicht nur Tiefkühlrohlinge heiß macht und mit etwas Ehrgeiz und Berufsstolz den Karren rumreißt &#8211; raus aus diesem Jammertal. Wer als Kunde jeden Mist frisst, der ihm aus Selbstbedienungströgen günstig entgegen springt und wer als Bäcker nicht versucht, seine Kunden von der Qualität seiner frischen Torten und Brote zu überzeugen, der braucht sich nicht zu wundern, wenn bald neben den Äpfeln aus Neuseeland auch noch Brötchen zu uns eingeflogen werden (oder ist es schon so weit?).</p>
<p>Es gibt das gute Brot auch bei uns noch immer, da bin ich sicher. Ab heute werde ich es wieder suchen.</p>
<p><em>*Titel des Orginals: À la recherche du temps perdu (Auf der Suche nach der verlorenen Zeit) von Marcel Proust. Ich bin zur Zeit auf der Suche nach diesem verlorenen Buch, denn ich habe es im Flieger liegen lassen</em></p>
Posted in Beispiele für Commons, Commons based Economy, Gemeinwohl, städtische Gemeinschaftsgüter  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/2766/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/2766/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/2766/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/2766/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/2766/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/2766/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/2766/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/2766/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/2766/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/2766/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2766&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Jakob B.</media:title>
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			<media:title type="html">Bäckerei in Coyoacán</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Wer im Lärm lebt, ist arm&#8230;</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/08/26/wer-im-larm-lebt-ist-arm/</link>
		<comments>http://commonsblog.wordpress.com/2009/08/26/wer-im-larm-lebt-ist-arm/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2009 10:44:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons]]></category>
		<category><![CDATA[Eigentum]]></category>
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		<category><![CDATA[Neue Technologien]]></category>
		<category><![CDATA[städtische Gemeinschaftsgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Menschenrechte]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>
		<category><![CDATA[Hörstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Linz]]></category>
		<category><![CDATA[Raumplanung]]></category>
		<category><![CDATA[Akustik]]></category>

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		<description><![CDATA[und wer arm ist, lebt im Lärm.&#8220; &#8222;Der Körper ist das Schlachtfeld gesellschaftlicher Auseinandersetzung.&#8220;
Wir sind zum Hören verurteilt. Wir müssen an vielen Orten Dinge hören, die uns nicht gefallen, um die wir nicht gebeten haben oder die einfach nur zu laut sind. Es müsste ein Recht auf kostenlosen Zugang zu Oropax geben; man merkt ich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2759&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://farm3.static.flickr.com/2181/3543504855_279252dd98.jpg" alt="" width="223" height="191" />und wer arm ist, lebt im Lärm.&#8220; &#8222;Der Körper ist das Schlachtfeld gesellschaftlicher Auseinandersetzung.&#8220;</p>
<p>Wir sind zum Hören verurteilt. Wir müssen an vielen Orten Dinge hören, die uns nicht gefallen, um die wir nicht gebeten haben oder die einfach nur zu laut sind. Es müsste ein Recht auf kostenlosen Zugang zu Oropax geben; man merkt ich gehöre zu jenen, die sich ein Open Air Konzert am liebsten vom gegenüberliegenden Café aus anhören &#8211; immer noch deftig genug. <strong>&#8222;Was wäre eigentlich, wenn wir täglich ungebetenerweise so viel in den Mund gestopft bekämen wie in die Ohren?&#8220;<span id="more-2759"></span></strong></p>
<p style="margin-bottom:0;">Das fragt: <strong><a href="http://www.hoerstadt.at/hoerstadt/vorhaben.html" target="_blank">Hörstadt</a></strong>, eine Initiative der Kulturhauptstadt Europas 2009, Linz, kreativer Vordenker ist der <a href="http://www.androsch.servus.at/cv" target="_blank">Komponist Peter Androsch</a></p>
<p><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<ul>
<li>&#8222;Beschallung ist keine 	Selbstverständlichkeit, und niemand hat das verbriefte Recht, Sie 	mit Hintergrundmusik zu beschallen.</li>
<li>
<p style="margin-bottom:0;">Jede Form von Zwangsbeschallung 	ist ein Akt der Bevormundung – sowohl prinzipiell als auch unseren 	Geschmack betreffend.</p>
</li>
<li>
<p style="margin-bottom:0;">Dauerbeschallung macht 	nachweislich krank und trägt zur 	Reizüberflutung bei, unter der besonders Kinder leiden.&#8220;..</p>
</li>
</ul>
<p>finden die Linzer und sie haben etwas Wunderbares initiiert:</p>
<div id="main_content">
<blockquote>
<div id="content_head">&#8222;Es ist Zeit abzurechnen.<br />
Und der Ort der Abrechnung ist hier.<br />
Hier, auf dem Titelblatt von &#8222;Le Figaro&#8220;, wo vor 100 Jahren, am 20. Februar 1909, die Anbetung des Lärms, &#8230; ihren Ausgang nahmen. Hier, wo sich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filippo_Tommaso_Marinetti" target="_blank">Filippo Tommaso Marinetti </a>mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Futurismus#Das_Gr.C3.BCndungsmanifest" target="_blank">Futuristischen Manifest</a> über sich selbst erhob und in unglaublicher Hybris die Geißeln der grenzenlosen Maschinisierung, Motorisierung und Mobilität und mit ihr die Geißel der grenzenlosen Schallentwicklung &#8230;verherrlichte:<br />
Lärm!<br />
Lärm!<br />
Lärm!</div>
</blockquote>
<div>
<blockquote><p><strong>Schall ist die neue Waffe der Macht</strong>. &#8230; In Supermärkten, Geschäften, Einkaufszentren, Restaurants, Warteräumen, Telefonwarteschleifen, ja Wohnungen, Stiegenhäusern, sogar Toiletten sind täglich Millionen Menschen Opfer toxischer Schallstrahlung, die durch ihre Körper kriecht.<br />
&#8230;<br />
Die Mächtigen vergewaltigen die Machtlosen. <strong>Willkommen im Wilden Westen des Hörens!</strong>&#8230;</p>
<p>Ein politisches und gesellschaftliches Vakuum ensteht. Dieses Vakuum ist das El Dorado der akustischen Goldgräber. <strong>Sie besetzen mit neuen Technologien neue Territorien und begründen Eigentums- und Verwertungsrechte.</strong> Sie tun dies frei von Regeln. Nach dem Faustrecht.&#8220;&#8230;</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8230; der tönende Kapitalismus als horror spatii sono vacui. Aber unsere Hände sind frei und rein genug, um von vorn anzufangen.&#8220; (Herv. von mir)</p></blockquote>
<p>Und dann beginnt das <strong>Manifest</strong> &#8211; Architektur, Verkehrsplanung, Handel, Schulen, Verwaltung &#8230; überhall hat sich &#8222;<strong>das Unrecht in den Schatten gesellschaftlicher Aufmerksamkeit verkrochen.&#8220;</strong> Wer im Lärm lebt, ist arm. Wer arm ist, lebt im Lärm. Eine neue Raumplanung ist akustische Raumplanung! Die Horstädter fordern eine neue Politik, denn</p>
<blockquote><p><strong> </strong>&#8222;Jeder Mensch hat das Recht, gesunde Luft zu atmen. &#8230; Und jeder Mensch hat das Recht auf körperliche Souveränität. Der Mensch hat deshalb auch das Recht, durch das, was in seine Ohren eindringt, nicht krank zu werden. Und noch viel mehr: Er hat auch das Recht, bei dem, was in seine Ohren eindringt, demokratisch mitzubestimmen und es selbst mitzugestalten.<br />
Wir veröffentlichen dieses Manifest, damit der akustische Raum endlich politischer Raum wird.&#8220;</p></blockquote>
<p style="text-align:left;"><strong>Denn Stille ist Gemeingut! </strong>Und weil das so ist, gibt&#8217;s in Linz nicht nur revolutionäre Worte, sondern auch konkrete Veränderungen. Öffentliche Räume werden wieder beschallungsfrei gemacht. <a href="http://www.hoerstadt.at/beschallungsfrei/bereits_beschallungsfrei.html" target="_blank">Das ist die Liste </a>der Einrichtungen und Unternehmen, die sich bereits als beschallungsfrei bezeichnen. Sogar SPAR und Thalia gehören dazu. Die Tendenz ist richtig: Commons schützen muss Reputation bringen. <strong><br />
</strong></p>
</div>
</div>
<ul>
<li>Das komplette akustische Manifest<a href="http://www.hoerstadt.at/hoerstadt/das_akustische_manifest/das_akustische_manifest_im_wortlaut.html" target="_blank"> im Wortlaut</a></li>
<li>Das akustische Manifest<a href="http://www.hoerstadt.at/files/downloads/24/das_akustische_manifest___maxi_blaha.mp3" target="_blank"> auf die Ohren</a> (MP3, 17.5 MB)</li>
</ul>
<p>Es ist übrigens auf den Tag genau 100 Jahre nach dem Futuristischen Manifest im Le Figaro erschienen.</p>
<p>Weitere Beiträge zum Thema im Commonsblog:</p>
<ul>
<li><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2007/08/29/die-privatisierung-der-stille-2/" target="_blank">Die Privatisierung der Stille</a></li>
<li><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2007/12/29/sao-paulo-kampf-der-sichtverschmutzung/" target="_blank">Kampf der Sichtverschmutzung</a></li>
</ul>
<pre>Foto on Flickr by <a href="http://www.flickr.com/photos/bermarte/" target="_blank">bermarte</a>, Lizenz: CC BY</pre>
Posted in Commons, Eigentum, Gemeinwohl, Kunst&amp;Kultur, Neue Technologien, städtische Gemeinschaftsgüter Tagged: Akustik, Gesundheit, Hörstadt, Linz, Menschenrechte, Raumplanung, Stille <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/2759/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/2759/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/2759/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/2759/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/2759/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/2759/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/2759/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/2759/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/2759/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/2759/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2759&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Silke Helfrich</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Urbanes Gärtnern ist hipp</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/08/25/urbanes-gartner-ist-hipp/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Aug 2009 15:13:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons based Economy]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>
		<category><![CDATA[städtische Gemeinschaftsgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Boden]]></category>
		<category><![CDATA[Interkulturelle Gärten]]></category>
		<category><![CDATA[Städtische Gemeingüter]]></category>
		<category><![CDATA[Urbane Landwirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachbarschaftsgärten, Interkulturelle Gärten,  Guerilla Gardens: Überall boomt die Lust am Eigenanbau. Welche neuen Formen des städtischen Gärtnerns in den letzten Jahren entstanden sind und was sie über mögliche Zukünfte der Stadt aussagen, damit beschäftigt sich die Tagung &#8222;Urbane Landwirtschaft und Gärten. Zur Zukunft der Stadt&#8220; vom 23. bis 25. Oktober 2009 der Stiftungsgemeinschaft anstiftung &#38; ertomis [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2754&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://www.anstiftung-ertomis.de/opencms/export/sites/default/bilder/Urbane-Landwirtschaft.jpg" alt="" width="140" height="298" />Nachbarschaftsgärten, Interkulturelle Gärten,  Guerilla Gardens: Überall boomt die Lust am Eigenanbau. Welche neuen Formen des städtischen Gärtnerns in den letzten Jahren entstanden sind und was sie über mögliche<strong> Zukünfte der Stadt </strong>aussagen, damit beschäftigt sich die <strong>Tagung &#8222;Urbane Landwirtschaft und Gärten. Zur Zukunft der Stadt&#8220; </strong>vom <strong>23. bis 25. Oktober 2009</strong> der <a href="http://www.anstiftung-ertomis.de/opencms/opencms" target="_blank">Stiftungsgemeinschaft anstiftung &amp; ertomis </a>in der Evangelischen Akademie Tutzing.</p>
<p>Urbane Landwirtschaft: Das heißt, ein Stück soziales Gemeingut in die Städte zurückholen. Denn da geht es nicht, nicht einmal vorwiegend, ums Gärtnern, sondern um Stadtökologie, Belebung der Nachbarschaft, um Ernährungssouveränität oder Gesundheit&#8230; Kurz: es geht um bessere Lebensbedingungen, um die man sich auf einfache Weise mit anderen kümmert.</p>
<p>Es geht aber auch darum, die Frage nach den Nutzungsrechten am Boden neu zu stellen. Gärtner ist eben brisanter als es klingt.</p>
<p><a href="http://www.anstiftung-ertomis.de/opencms/export/sites/default/download/Urbane_Landwirtschaft.pdf">Programm und Infos</a></p>
<p style="margin-bottom:0;">Mehr zum Thema auf dem Commonsblog:</p>
<ul>
<li><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2008/07/18/commons-stiften-integration/">Commons stiften Integration</a></li>
<li><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2008/06/18/stellt-die-bodenfrage/" target="_blank">Stellt die Bodenfrage</a></li>
<li><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/08/20/boden-ist-unverkauflich-fur-ein-gemeinguterbasiertes-bodenrecht/" target="_blank">Boden ist unverkäuflich: Für ein gemeingüterbasiertes Bodenrecht</a></li>
</ul>
Posted in Commons based Economy, städtische Gemeinschaftsgüter, Veranstaltungen Tagged: Boden, Interkulturelle Gärten, Städtische Gemeingüter, Urbane Landwirtschaft <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/2754/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/2754/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/2754/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/2754/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/2754/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/2754/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/2754/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/2754/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/2754/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/2754/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2754&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Silke Helfrich</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://www.anstiftung-ertomis.de/opencms/export/sites/default/bilder/Urbane-Landwirtschaft.jpg" medium="image" />
	</item>
		<item>
		<title>La Provence: Einkommensparadies?</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/08/17/einkommensschlaraffenland-provence/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 01:21:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[städtische Gemeinschaftsgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Buis-les-Baronnies]]></category>
		<category><![CDATA[Café]]></category>
		<category><![CDATA[Provence]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://commonsblog.wordpress.com/?p=2697</guid>
		<description><![CDATA[Nein. Ich habe nicht den Eindruck, die 2000-Seelen-Gemeinde Buis-les-Baronnies, in die es mich nach Jahren zufällig wieder einmal verschlagen hat, sei ein expliziter Rückzugsort für Einkommensmillionäre. Im Gegenteil. Ich habe eher den Eindruck, als komme der Ort gerade eben so über die Runden. Was mich eher anspringt, ist dieses flüchtige Gefühl, Buis-les-Baronnies sei zwar kein [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2697&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:left;">Nein. Ich habe nicht den Eindruck, die 2000-Seelen-Gemeinde <a href="http://www.buislesbaronnies.com/" target="_blank">Buis-les-Baronnies</a>, in die es mich nach Jahren zufällig wieder einmal verschlagen hat, sei ein expliziter Rückzugsort für Einkommensmillionäre. Im Gegenteil. Ich habe eher den Eindruck, als komme der Ort gerade eben so über die Runden. Was mich eher anspringt, ist dieses flüchtige Gefühl, Buis-les-Baronnies sei zwar kein Einkommensparadies, aber vielleicht Ein Commonsparadies &#8230; So ein ganz kleines zumindest?</p>
<p style="text-align:left;"><span id="more-2697"></span></p>
<p style="text-align:left;"><img class="size-full wp-image-2698 alignright" title="Marché des Producteurs in Buis-les-Baronnies" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/08/buisaug2009-2.jpg?w=500&#038;h=375" alt="BuisAug2009-2" width="500" height="375" /></p>
<p>Die Idee kam mir beim Frühstück im Café Les Cigales. Eigentlich hatte ich ja geglaubt, für die Romantik dieser Lavendelduft-schwangeren Region schon seit Jahrzehnten nicht mehr empfänglich zu sein (auch wegen der Myriaden von Sonnenöl-fettigen Touristenleibern, die hier alljährlich durch die Gassen flutschen). Aber ich muss zugeben, so nach und nach hat sie mich dann doch wieder eingefangen: &#8222;Gefällt Ihnen unsere Region?&#8220;, fragt mich der Apotheker. <em>Unsere Region</em>? Was für ein wunderschöner Ausdruck! Ja, sie gefällt mir noch immer, <em>Eure Region</em>. Mit den vielen Sitzbänken im Schatten der Platanen überall; mit den Brunnen, aus denen das Wasser sprudelt; mit den Cafés, in denen man sich Croissants oder ein Brioche mitbringen kann zu seinem Café au Laît, ohne dass der Wirt etwas daran zu bemängeln hätte; mit dem kostenlosen WLAN-Anschluss; mit dem preisgünstigen Camping Municipal, dem städtischen Campingplatz, der für zwei Personen, ein Auto und ein Zelt gerade eben mal 10 Euro pro Tag (Schwimmbad und warme Duschen inklusive) und nicht 36 Euro kostet, wie der letztes Jahr im nordspanischen Asturien; mit der Vielfalt ihrer Produkte &#8211; Olivenöl, Lindenblütensiroup, Lavendelhonig, Steinpilz- und Wildschweinsalami, Käse, Pfirsiche und Wein. Abends beobachte ich die heterogenen Gäste des Les Cigales. Ein gut gekleideter Mann mit traditionell camarguesischen Hemd über der behaarten Brust ist offensichtlich gut situiert. Ein Freak mit Schlapphut schnorrt sich den Tabak für eine selbstgerollte Zigarette zusammen und fragt den Mann im Hemd, ob er ihm einen Rosé spendiert. Der Angesprochene nickt gönnerhaft. Konsumzwang scheint es hier aber nicht zu geben. Der Wirt bedient jene, die etwas bestellen und das sind längst nicht alle. Viele sitzen oder stehen einfach nur so rum und reden mit, auch kleine Kinder. Hier treffen sich Jung und Alt, Stammgäste und Touristen, Handwerker und Aussteiger im Lavendel-farbenen selbstgenähten Hemd. Südeuropäisches Sozialleben auf der Straße halt. Und trotzdem (seufz!): Die Brunnen versiegen. Der Bouleplatz unter den Platanen, wo noch vor 30 Jahren ältere Herren mit einer <em>Gitanes Maïs</em> im Mundwinkel eine Petanque spielten, ist verschwunden. Viele Läden unter den Arkaden lohnen sich wohl nicht mehr und sind zu verkaufen &#8211; für Hunderttausende von Euros. An diesem Schwund ändert auch eine Gruppe von Straßenhändlern von der Elfenbeinküste nichts, die neben uns auf dem Camping wohnen und abends entweder auf ihrem Laptop im Internet surfen oder ihre Zeltnachbarn zu einem wohlriechenden und laut brutzelnden Abendessen einladen.</p>
<p><img class="size-full wp-image-2701 alignright" title="Auch in Buis-les-Baronnies versiegen öffentliche Brunnen mehr und mehr." src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/08/buisaug2009-3.jpg?w=500&#038;h=375" alt="Auch in Buis-les-Baronnies versiegen öffentliche Brunnen mehr und mehr." width="500" height="375" /></p>
<p>Wo gehen sie hin, die Commons in diesem meinem Urlaubsschrein? Flöten? Neunundvierzig Millionen Deutsche sind letztes Jahr im Urlaub ins Ausland gereist und haben dort 53 Milliarden Euros ausgegeben, so schrieb die Süddeutsche Zeitung diese Tage. Ist dies auch Ausdruck einer Sehnsucht nach bei uns verloren gegangenen oder unsichtbar gewordenen Commons? Ich spare mir die Antwort, denn ich kenne sie natürlich nicht. Ein interessanter Gedanke ist dies für mich aber allemal, auch wenn sich am Ende herausstellt, dass es auch im Süden Frankreichs kein Schlaraffenland gibt. Letzten Endes muss man sich halt um alles selbst kümmern &#8230; .</p>
Posted in städtische Gemeinschaftsgüter Tagged: Buis-les-Baronnies, Café, Provence <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/2697/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/2697/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/2697/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/2697/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/2697/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/2697/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/2697/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/2697/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/2697/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/2697/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2697&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Auch eine Krise des Wassers</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 09:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gemeinwohl]]></category>
		<category><![CDATA[städtische Gemeinschaftsgüter]]></category>
		<category><![CDATA[Fernand Braudel]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Einhegung von Commons begegnet man gelegentlich in höchst unangenehmer Weise &#8211; der Einhegung der modernen Stadtentwässerung zum Beispiel, die zurecht als eines der wichtigsten Gemeingüter überhaupt betrachtet werden kann.
Manchen Historikern zufolge ist das Römische Reich ja nicht an der militärischen Stärke seiner Feinde zugrunde gegangen, sondern an der fehlenden Technologie um den täglichen Dung seiner [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2617&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Der Einhegung von Commons begegnet man gelegentlich in höchst unangenehmer Weise &#8211; der Einhegung der modernen Stadtentwässerung zum Beispiel, die zurecht als eines der wichtigsten Gemeingüter überhaupt betrachtet werden kann.</p>
<p><span id="more-2617"></span>Manchen Historikern zufolge ist das Römische Reich ja nicht an der militärischen Stärke seiner Feinde zugrunde gegangen, sondern an der fehlenden Technologie um den täglichen Dung seiner Einwohnermillionen zu entsorgen. Man habe Brot in Roms Strassen verbrannt, um die üblen Gerüche zu übertünchen, so schrieb der französische Historiker Braudel. Sei&#8217;s drum &#8211; wir haben uns inzwischen daran gewöhnt unsere Notdurft per Knopfdruck mit ein paar Eimern Trinkwasser in einem kleinen Loch verschwinden zu lassen und kaum einer von uns kennt noch die Nutzung eines mittelalterlichen Abtrittserkers aus eigener Erfahrung. Von diesen aus schiss man früher durch ein Loch in schmale Gassen, in denen heute Touristen die Speisekarten gemütlicher Gasthöfe studieren. Der alltägliche und ererbte Luxus unserer modernen Notdurftentsorgung wird uns in der Regel erst bewusst, wenn die Klospülung wegen eines Rohrbruchs nicht mehr funktioniert, oder wenn  eine unachtsam entsorgte Windel den Abfluss verstopft.</p>
<p><a href="http://www.restaurant-reithalle.ch" target="_blank"><img class="size-full wp-image-2618 alignright" title="Zugangsrechte zum Wassern: Hinweisschild auf der Toilettentür im Restaurant &quot;Reithalle&quot; in Zürich." src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/08/img_0617.jpg?w=400&#038;h=306" alt="Zugangsrechte zum Wassern" width="400" height="306" /></a></p>
<p>Noch einen Grund kann&#8217;s geben, dass einem das Wasser quasi bis zum Halse steht: Wer in der Öffentlichkeit, weit weg vom eigenen Abort, plötzlich dringend mal Wasser oder Schlimmeres lassen muss, dem passiert es immer häufiger, dass ihm der Eintritt zum rettenden Urinal verwehrt oder ein herzhafter Obulus für den Zutritt zu selbigem abgeknöpft wird. Preise von 80 Cents und mehr sind keine Seltenheit. Wehe dem, der kein Kleingeld parat hat, denn das Urinieren am nächsten Baum (ohnehin nur eine für Männer denkbare Lösung) ist nicht nur manchem peinlich, sondern vielerorts sogar strafbar. Gefängnis oder Resorption? Eine Rückbesinnung aufs Gemeinwohl (auch wenn man über diesen Aspekt nicht so gerne spricht) wäre (gelinde gesagt) nett und erschiene mir unserer hochentwickelten Zivilisation angemessen.</p>
<p>Empfohlene Literatur zum Thema: <em>Von der Schîssgruob zur modernen Stadtentwässerung</em> von Martin Illi und Hansruedi Steiner (NZZ-Verlag, 1992). Ein grandioses Buch!</p>
Posted in Gemeinwohl, städtische Gemeinschaftsgüter Tagged: Fernand Braudel <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/2617/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/2617/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/2617/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/2617/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/2617/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/2617/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/2617/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/2617/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/2617/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/2617/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=2617&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Zugangsrechte zum Wassern: Hinweisschild auf der Toilettentür im Restaurant &#34;Reithalle&#34; in Zürich.</media:title>
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