„Immer anders.“ Das sagt Tom Hansing von der Stiftungsgemeinschaft AnStiftung & Ertomis am letzten Tag der DIY-Tagung. Hansing ist ein Kümmerer. Er kümmert sich um den Verbund offener Werkstätten. Offene Werkstätten wiederum sind Freiräume zum Selbermachen. Menschen brauchen solche Räume,
„Räume, die undefiniert sind. Sie brauchen Raum und Unterstützung, um dort was zu entwickeln. Aber es ist total schwierig für freie Räume – also für Leere – Geld oder Unterstützung zu beantragen.“
Das berichtete Frauke Hehl von der Berliner Workstation Ideenwerkstatt, die mit ihrem Beitrag den letzten Tagungstag eröffnet hat. Wenn sie spricht klingt das immer ein wenig, als gäbe es überall Commons, zumindest an allen Ecken und Enden Berlins. Selbst „Jobcenter“ könne man kreativ und subversiv selbermachen, findet sie – während die Präsentation das BA-Logo hackt. Es macht Mut, Frauke Hehl zuzuhören!
Doch zurück zu den offenen Werkstätten. Da geht es nicht um Kaffeesatzleserei, sondern um Handfestes. Tolles aus Kaffeesatz zum Beispiel. Ungewöhnliche Fahrradständer oder so eine Art Restebank im Fahrradschlauchlook. Alles anfängergeeignet (wer weitere Ideen verfolgen will, abonniert am besten das Ding des Monats).
Egal ob Steinwerkstatt, Siebdruckwerkstatt oder Selbsthilfewerkstatt – offene Werkstätten sind Orte für gemeinsames handwerken, reparieren, upcyclen oder fabben, Orte, an denen geteilt wird, was fürs Selbermachen nötig ist: Den Rest des Beitrags lesen »








