Das Internet fördert immer wieder Erstaunliches zu Tage. Heute verblüffte mich der DUDEN durch die Einfallslosigkeit eines anachronistischen Service-Angebots (Zitat: „Mit dem Jahresabo erzielen Sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Für nur 7,95 € im Monat stehen Ihnen ein Jahr lang sämtliche Wörterbücher der Duden-Suche zur Verfügung“ – Das sind immerhin 95,40 Euro im Jahr, Davon kann man sich vier gedruckte Exemplare kaufen!). Gleich darauf überrascht mich eine zumindest mir neue Internetseite namens FORVO mit einem phantastischen Exemplar für die Commons-Sammlung. Noch habe ich wenig über den baskischen Träger dieser Webseite in Erfahrung bringen können. Offenbar eine Organisation oder Firma in San Sebastian. Ich bin gespannt auf Kommentare hierzu.
In meinem ursprünglichen Anliegen, nämlich die Aussprache des griechischen Wortes αειφορία (Nachhaltigkeit) zu ergründen, bin ich indes nicht weiter gekommen. Irgendwer muss da noch zu den Commons beitragen. Ich bin gespannt, wie lange das dauert. ![]()
PS: ana|chro|nis|tisch <Adj.> (bildungsspr.): 1. zeitlich falsch eingeordnet. 2. nicht in eine bestimmte Zeit, Epoche … (mehr gibt’s leider nicht umsonst)

Michael Tuck (mit Mikro) ist Projektmanager bei
… dann hießen wir wohl alle Herbert oder Hermine!
Gestern in
Kinder können aufatmen. Sie dürfen sich auch künftig Kinder nennen, ohne dafür bestraft zu werden. Der Süßwarenhersteller Ferrero kann niemandem die Benutzung des Wortes „Kinder“ verbieten. Das entschied gestern der Bundesgerichtshof (BGH). Damit unterlag Ferrero („Kinderschokolade“) im Verfahren dem Konkurrenten Haribo, der Süßigkeiten unter der Marke „Kinder Kram“ angeboten hatte. Laut BGH kann Ferrero zwar seine grafischen Bildmarken schützen lassen, nicht aber den Wortbestandteil „Kinder“.