Energieallmende

Auf dem 5. Kongress “100% Erneuerbare-Energie-Regionen (das größte Netzwerktreffen der 100ee-Regionen), habe ich heute die Frage gestellt, ob man Strom, Wärme und Mobilität genauso produzieren kann wie GNU/Linux? Ich sollte einerseits in die Commons-Idee einführen und wollte andererseits eine Brücke zum Kontext herstellen, in dem sich das Publikums bewegt. Mein Aufhänger war daher ein einfacher […]

Foodsharing: Wie rivale Ressourcen mehr werden, wenn wir sie teilen

Vermutlich bin ich wieder völlig out of date, aber zufällig bin ich auf der Suche nach Crowd Funding auf einen Film über Foodsharing gestossen, in dem eine wirklich großartige Idee kommuniziert wird. Interessant daran finde ich auch einen prinzipiellen Aspekt: Die Aussage, nur nicht-rivale Ressourcen könnten mehr werden wenn wir sie teilen, ist falsch! Mir […]

“Nachbarschaftlich weltumspannendes Kino”

Gemeinschaftsstiftendes und noch dazu unabhängiges Kino? Wie das geht zeigen gerade die Kameradistinnen. Ich dokumentiere hier eine aktuelle Rundmail, die ich lediglich um ein paar Links ergänzt habe: “In den kommenden Tagen finden überall in Argentinien große Protestveranstaltungen und Demonstrationen gegen den Konzern Monsanto statt. Indigene Radiomacherinnen im Norden Argentiniens haben Monsanto und Co. den […]

Ausweitung der Privatisierungszone

Noch vor 70 Jahren hätten wir uns kaum vorstellen können, dass einmal eine kleine und fast unbekannte Kommission wie die „Kommission zur Begrenzung des Festlandsockels“[1] über die Eigentumsverhältnisse am Nordpol (und damit über eine Unmenge fossiler Bodenschätze) bestimmt. Dabei ist die Diskussion über die Frage, wem die Hohe See und wem die Arktis gehört jahrhundertealt. […]

Schluss mit B.A.U.: Eine andere Zukunft ist möglich

Der Gipfel der Völker beginnt dieser Tage in Rio de Janeiro – kurz vor dem UN Gipfel, der nur noch „RIOPLUSZWANZICH“ genannt wird. Als „Arbeitsgruppe Commons“ einer thematisch breit gefächerten Debatte darüber, was in Rio+20 auf der Tagesordnung steht und welche Alternativen zu einer Grünen Ökonomie es gibt, die Gefahr läuft, business as usual (b.a.u.) […]

Bausteine für eine Stromallmende

Dieser Beitrag von Julio Lambing beschreibt: Bausteine für eine Stromallmende. Wege in eine neue Industriegesellschaft. Er ist im Ergebnis des 8. Interdisziplinären Salons “Zeit für Allmende” und eines ganztägigen Workshops entstanden. Beide Veranstaltungen wurden von der Heinrich-Böll-Stiftung in Kooperation mit dem European Business Council (e5) ausgerichtet. Julio Lambing sagt: „Der energetische Selbstversorger braucht keine Allmendewirtschaft, […]

ACTA ist Landgrabbing

Aus den Öko-Netzwerken höre ich immer wieder, dass diese Szene von der Vehemenz der ACTA-Proteste überrascht war. Es scheint nicht so einfach, den ACTA-Prozess in die Sprache von Umweltaktivisten zu übersetzen. Heute bekam ich nun eine mail aus dieser Szene, mit einer – wie ich finde – wichtigen Frage: “die öffentlichen Diskussionen über ACTA konzentrieren sich […]

Commons: A framework and kaleidoscope of social practices for another possible world

GT Commons on the Thematic Social Forum 2012 (The following text has been produced by one of the 17 working groups of the Thematic Social Forum which took place between January 24 and January 29 in Porto Alegre/ Brazil. Commoners from Brazil, Germany, France, India, Argentina and Bolivia took place in redacting this as an […]

Ackermann ruft zum Verzicht auf Spekulationen mit Nahrungsmitteln auf!

Auf den Finanzmärkten wird mit Grundnahrungsmitteln gehandelt. Wobei  Weizen, Reis und Mais bei diesem Handel gar nicht mehr vorkommen. So wie auf  spekulativen Märkten generell keine Waren mehr vorkommen. Man handelt mit Geld; oder besser mit Vorstellungen von künftigen Weltmarktpreisen von Grundnahrungsmitteln (wenn ich das richtig verstanden habe). Das Problem ist: Was beim Handel hinten […]

Hände weg vom Acker,Mann!

Ich habe das letzte Wochenende mit folgender Frage verbracht: “Was is(s)t eine satte Welt?” und soeben einen Essay zur Finanzialisierung der Agrarmärkte (und aller anderen wesentlichen Dinge des Lebens) editiert. Hochsensibilisiert habe ich daher diese Aktion unterschrieben, der im Wortlaut wenig hinzuzufügen ist: Offener Brief von Foodwatch an den Chef der Deutschen Bank, Josef Ackermann: