Jack Wolfskin lenkt ein. Vernunft siegt über Markenrecht. Das Agieren der (Internet-)communities über den Konzern! Jetzt knirscheln vermutlich nicht nur Jack Wolfskins Anwälte.
Hier die aktuelle Meldung bei Heise.
„Der Outdoor-Ausrüster Jack Wolfskin lenkt im Streit mit Kleinhändlern um angebliche Markenrechtsverstöße ein. Das Unternehmen will seine umstrittenen Abmahnungen zurücknehmen. ‘Die zum Teil heftige Kritik unserer Kunden … nehmen wir ernst und zum Anlass, unser Vorgehen kritisch zu hinterfragen’, erklärte Geschäftsführer Manfred Hell am Freitag. Heftige Reaktionen im Internet hätten zum Einlenken geführt. … Anwaltliche Hilfe soll in Zukunft erst ein letzter Schritt sein.“ (Herv. von mir)
Großartig.
Die Posse um die Tatze hatte eine Welle der Entrüstung ausgelöst, die sich per Blogs und Twitter sowie in den klassischen Medien rasend schnell verbreitete. Auch hier auf dem Commonsblog.


Die Linux-User-Group Jena lädt
Manifeste haben immer mal wieder Konjunktur. Wer sich in den Dschungel alter und neuer „handgreiflich gemachter politischer Erklärungen“ wagt, geht mit Sicherheit inspiriert daraus hervor. Besonders provokant ist, was einzelne Vordenker zu Papier bringen – also Manifeste, denen man ansieht, dass sie nicht um Zustimmung ringen. Es folgen ein paar manifeste Lesetipps, die sich rund um das Thema Gemeingüter bewegen.