Fortalecer los bienes comunes. ¡Ahora!

Das Gemeingütermanifest „Gemeingüter stärken. Jetzt!“ des Interdisziplinären Salons „Zeit für Allmende“ der Heinrich Böll Stiftung gibt es nun auch auf spanisch. Hier als pdf.

English version: Strenghten the Commons. Now!

Fortalecer los Bienes Comunes. ¡Ahora!

Los bienes comunes son espacios institucionales en los que estamos libres de las restricciones impuestas por los requerimientos de los mercados.”
Yochai Benkler

De cómo la crisis hace visible la red de nuestros bienes comunes

La explosión en el avance del conocimiento, la tecnología y la productividad posibilitó un acrecentamiento sin precedentes de la riqueza privada durante los dos últimos siglos. No obstante que ello mejoró nuestra calidad de vida en muchos sentidos, a la vez hemos permitido que las fuentes se agoten y la riqueza social merme. Las crisis, interrelacionadas de múltiples maneras, lo hacen evidente. La crisis de finanzas, de economía, de alimentación, de energía y de medios ecológicos de subsistencia. Las crisis han provocado que se incremente en las personas la conciencia por la existencia y la importancia de los bienes comunes. Los bienes comunes naturales son indispensables para nuestra supervivencia, los bienes comunes sociales aseguran la cohesion social y los bienes comunes culturales son requisito para nuestro desenvolvimiento individual. Es tiempo que enfoquemos nuestro entusiasmo y nuestra creatividad, nuestros medios y nuestros talentos en el acrecentamiento de la riqueza social. En aras de este objetivo tenemos que cambiar las estructuras en la política, la economía y la sociedad.

¡Más prosperidad social en vez de más producto interno bruto! Nos parece amenazante, cuando la curva de crecimiento se vence y el producto bruto interno disminuye. Pero las apariencias engañan. El producto bruto interno representa únicamente cifras productivas y flujos de dinero, sin importar que estén articulados con la producción de medios que necesitamos para vivir o con la destrucción de los mismos. Así, el producto interno bruto no registra la prosperidad social. De hecho, un decremento del producto interno bruto no necesariamente se articula con un decremento de la riqueza real de una sociedad. Comprender eso significa ampliar la perspectiva.

Los bienes comunes ofrecen salidas de la crisis, pero necesitan un apoyo sistemático. En nuestro idioma (alemán1) ni siquiera existe un término poderoso para ellos . Estas palabras son nuestro aporte para darles una voz a los bienes comunes.

Qué son los bienes comunes y por qué son fundamentales Den Rest des Beitrags lesen »

„Contraste“ Schwerpunkt zu Gemeingütern

Ich hinke der Zeit hinterher. Hoffnungslos. Gut, dass die Kollegen von Keimform den neuen Gemeingüterschwerpunkt von Contraste, der Monatszeitung für Selbstorganisation, Schritt für Schritt publiziert haben. Dank nach drüben an die Keimformer!

Hier eine Übersicht mit den Links zu allen Artikeln des Commons-Schwerpunkts:

Auszug aus meinem Beitrag:

Ein Schlüssel für eine commonsorientierte Gesellschaft

In Präsentationen zu meinen Vorträgen verwende ich oft zwei Fotos. Das eine von Tim Berners-Lee, das andere von Bill Gates. Die dazugehörige Frage lautet: Wissen Sie, wer das ist? Das Ergebnis ist immer das Gleiche: Den Rest des Beitrags lesen »

Sitting Bull und die Commons

„Sie sagen, unsere Mutter die Erde gehöre ihnen; sie zäunen uns, ihre Nachbarn, von unserer Mutter ab. Sie beschmutzen unsere Mutter mit ihren Gebäuden und ihrem Abfall. Sie zwingen unsere Mutter, zur Unzeit zu gebären. Und wenn sie keine Frucht mehr trägt, geben sie ihr Medizin, auf das sie auf’s neue gebären soll. Was sie tun ist nicht heilig. Sie sind wie ein Fluss zur Zeit des Hochwassers. Im Frühling tritt er über die Ufer und zerstört alles auf seinem Wege.“

Mit diesem Zitat des berühmten Hunkpapa-Häuptlings Tatanka Iyotanka („Sitting Bull“) leitet die FAZ heute eine sehr lesenswerte Seite 2 über Entschädigungszahlungen an die US-Amerikanischen Ureinwohner ein. Der Sachverhalt ist bedeutsam genug, denn wer je die Pine Ridge Reservation in South Dakota besucht hat, ahnt, in welcher schwierigen Situation die Bewohner dieser Region bis heute leben.

Nach dem FAZ-Artikel bestelle ich ein Weihnachtsgeschenk bei Rosie, einer Deutschen, die seit Jahren in einem Ort namens Stachelschwein (Porcupine) in South Dakota die kleine Handelsstation Singing Horse Trading Post betreibt.

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Elinor Ostroms „Nobel Lecture“

Habe heute (statt Silke, die gerade in Mittelamerika unterwegs ist) die angekündigte Nobel Lecture Beyond markets and states: polycentric governance of complex economic systems von Elinor Ostrom live mitverfolgt und muss sagen, ich war wirklich beeindruckt.

Was ich erleben durfte, war eine charismatische und vor Witz und Energie sprühende Wissenschaftlerin, die in einer kurzweiligen halben Stunde (oder war es länger?) die Struktur ihres Lebenswerks skizzierte – beim Umfang ihres Lebenswerks durchaus eine an sich beachtliche Aufgabe.

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Gemeingüter und Bedingungsloses Grundeinkommen: 5 Thesen

Ein starker Gemeingutsektor ist geldunabhängige Grundsicherung!

Heute Abend gibt es eine Diskussion im Kunsthotel Chelsea in Köln. Titel: „Wem gehört die Welt? Und wie können wir alle an ihr teilnehmen?“ Eine Kooperation zwischen der Heinrich-Böll-Stiftung NRW und AllgemeinGut e.V.. Ich werde eine Einführung in die Commonsdebatte machen und einen Bogen zum Bedingungslosen Grundeinkommen schlagen. Hier einige Thesen zur Diskussion, damit nicht nur life in Köln, sondern auch online diskutiert werden kann.

Fünf Thesen zum Verhältnis zwischen Gemeingütern (GG) und Bedingungslosem Grundeinkommen (BGE) Den Rest des Beitrags lesen »

Homo oeconomicus ist out! Homo reciprocans ist in!

„Kooperation statt Konkurrenz“ ist dieses Streitgespräch überschrieben. Es diskutieren die beiden Österreicher Christian Felber (der eine „moderne Allmende“ vorschlägt) und Christian Ortner (der äußerst wirtschaftsliberale Positionen vertritt). Erschienen im Falter/ 35/2009 vom 26.8.2009 S.14)

Liest sich spannend. Felber argumentiert gegen den homo oeconomicus, also gegen das Menschenbild vom einseitigen Nutzenmaximierer.

„Felber: …Die stärkste Waffe des Kapitalismus ist sein großteils erfolgreich implantiertes Menschenbild. Dass die meisten Menschen nämlich glauben, sie seien von Natur aus vorwiegend egoistisch und konkurrenzorientiert.
Falter: Wie sähe Ihr „neuer Mensch“ aus?
Felber: Er stellt das Gemeinwohl vor das eigene Wohl, kooperiert strukturell und achtet auf das Gelingen sozialer Beziehungen… Den Rest des Beitrags lesen »

Wasser ist Gemeingut: 10 Prinzipien

Die alternative Nobelpreisträgerin Maude Barlow hat in Our Water Commons: Toward a freshwater narrative 10 Grundsätze zum Management von Wasser als Gemeingut formuliert. (s.u.) Das Papier ist noch nicht ganz rund, aber seither ist die Debatte weitergegangen. Barlows Stimme wird in der weltweiten Wasserbewegung gehört. Auch sie macht sich zunehmend für die Commons stark:

1) Wasser als Gemeingut  konzipieren und benennen
2) die Erzählung einer Erd-Demokratie stärken
3) Erhalt der Wasserressourcen durch Wasserschutzmaßnahmen und Gesetzgebung
4) Wassereinzugsgebiete als Gemeingut betrachten
5) Lokale Gemeinschaft Kontrolle über die lokalen Wasserressorucen geben
6) Wassersouveränität für die Gemeinschaften und für die Nationen
7) Wassersgerechtigkeit statt Wasserbarmherzigkeit Den Rest des Beitrags lesen »

Indische Johads: Wasser als Gemeingut

Demnächst werde ich in München zum Thema Wasser als Gemeingut diskutieren. Guter Anlaß, um das Thema Wasser auf dem Blog prominenter zu platzieren.

Im trockenen Norden von Indien ist schon seit Jahren eine Tendenz zur Wiederbelebung lokaler Wasserinitiativen beobachtbar, so der Council of Canadians in Local Control of our Water Commons.

Monsunregen einerseits, Dürre andererseits. Wie das zu händeln ist, zeigt die NGO Tarun Bharat Sangh (TBS) im ariden Rajasthan. Die Leute in den Dörfern bauen mit Unterstützung von TBS Johads. Das sind … Den Rest des Beitrags lesen »

Wem gehört der Schnee? Zum Unterschied zwischen Öffentlichen Gütern und Gemeingütern

„Fundsachen der Allmendewiese“: Manchmal macht das Blog seinem ursprünglichen Untertitel alle Ehre. Heute gefunden: „Die Entwicklung des Schnees von ‘res communis’ zum Staatsgut“ von Professor Fernández de Buján. Der spanische Rechtshistoriker hielt diesen Vortrag zum 1.  Skirechtsforum italienischen Bormio (Dez. 05). Es ist ein Ausflug ins römische Recht, um dort Ansatzpunkte für ein einheitliches Skirecht zu suchen. Wem also gehört der Schnee? Und wie dachten die alten Römer über Gemeingüter im Unterschied zu öffentlichen Gütern?

Güter waren ursprünglich zweigeteilt, … Den Rest des Beitrags lesen »

Lesezeit: Gemeingüter

Wir produzieren derzeit eine kleine Videoserie – mit großartiger Unterstützung von Arne Petrich/Politopolis. Ich lese Abschnitte aus Wem gehört die Welt?. Heute: Worum geht’s und was haben Gemeingüter mit Robin Hood zu tun?

Später geht es weiter mit Geschichten aus neuen Publikationen. Viel Spaß beim Zuhören!

Mehr Videos zum Thema in deutscher, englischer und spanischer Sprache auf dem youtube Kanal CommonsDeutschland.