“Die Neuerfindung der Vereinten Nationen ist unverzichtbar,” schreiben Miguel d’Escoto Brockmann, 2008/2009 Präsident der UNO Vollversammlung und der brasilianische Befreiungstheologe Leonardo Boff. Die beiden haben sich offenbar auch mit dem Gemeingütervirus infiziert. Sie haben eine Universelle Erklärung zum Gemeingut der Erde und der Menscheit verfasst! Zwei gewichtige Stimmen aus dem Süden!
Boff und d’Escoto erklären das Scheitern der UNO. Hier eine kurze Zusammenfassung ihrer Kritik (Teil 1 des verlinkten Textes):
- Institutionen sind nicht anhand der Dinge zu messen, die sie getan haben, sondern an ihrem Seinsgrund. Die entscheidende Frage ist: haben sie das Ziel erreicht, für das sie angetreten sind?
- Die UNO hatte nur ein Ziel: Den Rest des Beitrags lesen »
Neue Überzeugungen für eine neue multilaterale Praxis 
Die “Plünderung des traditionellen Wissens” über ihr Territorium nennen
Das hat der
Der österreichische Standard veröffentlicht heute einen interessanten
“The Winner” des Friedensnobelpreises 2007 ist: Ja, Al Gore, Klimaschutz-Missionar (…) Der eigentliche Gewinner ist die Botschaft: der menschengemachte, globale Klimawandel ist Tatsache. Er wird zur existenziellen Bedrohung für die Zukunft der Menschheit. Die Weltgemeinschaft kann ihm nur gemeinsam begegnen. Und: die globale Erderwärmung ist kein bloßes Umweltproblem. Sie hat sicherheitspolitische Sprengkraft. Klimawandel ist potenzieller Kriegstreiber. Die Anstrengung, ihn zu stoppen, ist Friedenssicherung. Diese Botschaft hat das Nobelpreiskomitee gestern versandt. Und das ist gut so.