Die „Plünderung des traditionellen Wissens“ über ihr Territorium nennen zapotekische Organisationen wie UNJOSCO Geopiraterie. Sie protestieren gegen das seit 2006 laufende Projekt México Indígena der American Geographical Society in den Bergen von Oaxaca. Die Auseinandersetzung hat zu einer internationalen Polemik über die Ethik der Sozialforschung in indigenen Gemeinden geführt.
UNJOSCO fürchtet, dass die Geographen aus Nordamerika, die laut Projektbeschreibung ein „digitales menschliches Territorium“ entwickeln wollen,
„die Bedeutung traditionellen Wissens der indigenen Bevölkerung sehr gut kennen und eben deshalb so daran interessiert sind, das Wissen über das Territorium zu studieren, um danach entsprechende außenpolitische Entscheidungen zu fällen.“
Es regiert das Misstrauen. … Den Rest des Beitrags lesen »

Das hat der
Der österreichische Standard veröffentlicht heute einen interessanten
„The Winner“ des Friedensnobelpreises 2007 ist: Ja, Al Gore, Klimaschutz-Missionar (…) Der eigentliche Gewinner ist die Botschaft: der menschengemachte, globale Klimawandel ist Tatsache. Er wird zur existenziellen Bedrohung für die Zukunft der Menschheit. Die Weltgemeinschaft kann ihm nur gemeinsam begegnen. Und: die globale Erderwärmung ist kein bloßes Umweltproblem. Sie hat sicherheitspolitische Sprengkraft. Klimawandel ist potenzieller Kriegstreiber. Die Anstrengung, ihn zu stoppen, ist Friedenssicherung. Diese Botschaft hat das Nobelpreiskomitee gestern versandt. Und das ist gut so.