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	<title>CommonsBlog &#187; Eigentum</title>
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	<description>Fundsachen von der Allmendewiese</description>
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		<title>CommonsBlog &#187; Eigentum</title>
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		<title>&#8222;Der Grund des Patentrechts&#8220; 3/12: Neoinstitutionalismus</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Dec 2009 23:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8222;Stellen Sie sich vor, Sie verwenden unheimlich viel Geld, Zeit und Investitionen auf eine Erfindung. Diese Erfindung wird irgendwann publik gemacht und nun kommt irgendjemand daher &#8211; aus Deutschland oder aus einem fernen Kontinent &#8211; eignet sich die Blaupause an und verwertet die betreffende Erfindung kommerziell. Was bedeutet das?&#8230;&#8220; Heute also Folge 3 der Vorlesung [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3434&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>&#8222;<em>Stellen Sie sich vor, Sie verwenden unheimlich viel Geld, Zeit und Investitionen auf eine Erfindung. Diese Erfindung wird irgendwann publik gemacht und nun kommt irgendjemand daher &#8211; aus Deutschland oder aus einem fernen Kontinent &#8211; eignet sich die Blaupause an und verwertet die betreffende Erfindung kommerziell. Was bedeutet das?</em>&#8230;&#8220; Heute also <strong>Folge 3</strong> der Vorlesung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_L%C3%B6hr" target="_blank">Dirk Löhr</a>.</p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/23/der-grund-des-patentrechts-312-neoinstitutionalismus/"><img src="http://img.youtube.com/vi/VetGibV7wQM/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p>Hier geht es um:</p>
<ul>
<li>positive <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Externer_Effekt" target="_blank">Externalitäten </a>und die Trittbrettfahrerproblematik</li>
<li>kurz um die Ursachen von <strong>Marktversagen</strong> (&#8222;<em>Nutzen und Kosten haben unterschiedliche personelle Anknüpfungspunkte</em>&#8222;)</li>
<li>vor allem aber um die <strong>Neoinstitutionalisten</strong> und die Konsequenzen  neoinstitutionellen Denkens für die Allmende<span id="more-3434"></span></li>
</ul>
<p>Einer der Hauptvertreter des Neoinstitutionalismus, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Posner" target="_blank">Richard Allen Posner</a>,  hielt drei Aspekte, nämlich <strong>Ausschließbarkeit</strong>, <strong>Universalität</strong> <span style="text-decoration:underline;">und</span> <strong>Übertragbarkeit</strong> von Verfügungsrechten (Handelbarkeit) für die zentralen Kriterien einer effizienten Wirtschaftsstruktur. Universalität bedeutet hier, dass <strong>alle</strong> Mittel, &#8222;<em>von der Stubenfliege bis zum Blauwal</em>&#8222;, idealerweise irgend jemandes Eigentum sein sollten gehören sollten. Konsequenz: die &#8222;Einhegung der Allmende&#8220;, egal ob es um Blauwale, Stubenfliegen oder Wissen geht. Löhr zeigt, über welche Institutionen diese Idee der &#8222;Universalität&#8220; (und damit die Einhegung der Allmende) durchgesetzt wurde (vgl: min 6.40)</p>
<p>Beim Wissen etwa durch das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbereinkommen_%C3%BCber_handelsbezogene_Aspekte_der_Rechte_des_geistigen_Eigentums" target="_blank">Übereinkommen zu handelbezogenen Aspekten des Intellektuellen Eigentums </a><strong>(TRIPS)</strong> im Rahmen der Welthandelsorganisation<strong> (WTO). </strong>Bei genetischen Ressourcen über so genannte Biopatente &#8222;die dem Grundgedanken des Patentrechts eigentlich widersprechen&#8220;, schließlich geht es hier nicht um Erfindungen (bzw. die &#8222;<a href="http://www.ratgeber-recht24.de/Patentrecht_Teil_1/Erfindungshoehe.html" target="_blank">Erfindungshöhe</a>&#8220; ist heftig umstritten. Im amerikanischen Patentrecht sind die Anforderungen an diese Erfindungshöhe relativ gering, erläutert Löhr, und weiter: Über TRIPS wurde&#8230;</p>
<blockquote><p>&#8222;<em>eine Ausdehnung des Geltungsbereichs der so genannten intellektuellen Eigentumsrechte bewirkt und zwar in gegenständlicher, räumlicher und Zeitlicher Hinsicht. Das Abkommen kann als ein Versuch interpretiert werden, das amerikanische Patentrecht über den gesamten Globus zu spannen. Andere Wissensgenerierungssysteme -z.B. jene indigener Gemeinschaften &#8211; werden nicht mehr toleriert. Es leidet also die Vielfalt.&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Gegen TRIPS haben sich in den vergangenen Jahrzehnten Heerscharen von Menschen<a href="http://www.attacmarburg.de/wissensallmende/trips.php" target="_blank"> die Finger wund</a> <a href="http://www.boell.de/internationalepolitik/internationale-politik-3736.html" target="_blank">geschrieben</a> (anders als <a href="http://www.scienceblogs.de/zoonpolitikon/2009/07/das-internationale-abkommen-der-woche-trips.php" target="_blank">hier</a> zoon politikon schreibt)<strong>.<br />
</strong></p>
<p>Das Kriterium der Handelbarkeit resultiert aus der Überzeugung, dass die Verfügungsrechte an Ressourcen nur dann in der &#8222;Hand des besten Wirtes&#8220; landen, wenn sie auf dem Markt getauscht werden können. Auch der Rückzug des Staates gehört zum neoinstitutionellen Gedankengut. Er möge sich auf die Gewährleistung dieser drei Aspekte beschränken. Wie einflußreich dieses Denken ist, können wir bis hin zum <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emissionsrechtehandel" target="_blank">Emissionsrechtehandel</a> sehen.</p>
<p>Das Video ist 9:45 Minuten lang.  Viel Spaß beim Studium der Folien!</p>
<p><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/13/der-grund-des-patentrechts-212/" target="_blank">Folge 2</a>, <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/13/der-grund-des-patentrechts-112/" target="_blank">Folge 1</a></p>
Posted in Commons, Eigentum, Grundsatzfragen, Wissen Tagged: Biopatente, Dirk Löhr, Eigentum, Externalitäten, Marktversagen, Neoinstitutionalisten, Patente, Richard Posner, Staat, TRIPS, Trittbrettfahrer, Wissen, WTO <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/3434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/3434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/3434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/3434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/3434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/3434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/3434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/3434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/3434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/3434/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3434&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>&#8222;Wem gehört die Welt?&#8220;: Alle guten Dinge sind 3</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/16/wem-gehort-die-welt-alle-guten-dinge-sind-3/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 05:12:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Derzeit freue ich mich über die Rezensionsvielfalt zu &#8222;Wem gehört die Welt&#8222;. Die letzten drei Beiträge möchte ich hier kurz vorstellen.
In der schweizer WOZ vom 10.12. titelt Marcel Hänggi seinen Beitrag:  &#8222;Plädoyer für ein neues Gleichgewicht&#8222;. Hänggi blickt vor allem aus der Ecke der natürlichen Gemeingutsysteme auf das Buch. Er hat einen aktuellen Konflikt parat, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3414&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://www.oekom.de/typo3temp/pics/7402616075.jpg" alt="" width="150" height="212" />Derzeit freue ich mich über die Rezensionsvielfalt zu &#8222;<a href="http://commonsblog.wordpress.com/das-buch-el-libro/" target="_blank">Wem gehört die Welt</a>&#8222;. Die letzten drei Beiträge möchte ich hier kurz vorstellen.</p>
<p>In der schweizer <a href="http://www.woz.ch/" target="_blank">WOZ</a> vom 10.12. titelt Marcel Hänggi seinen Beitrag:  <a href="http://www.woz.ch/artikel/2009/nr50/sachbuch/18701.html" target="_blank"><strong>&#8222;Plädoyer für ein neues Gleichgewicht</strong>&#8222;</a>. Hänggi blickt vor allem aus der Ecke der natürlichen Gemeingutsysteme auf das Buch. Er hat einen aktuellen Konflikt parat, auf den ich noch gar nicht aufmerksam geworden war&#8230;.<span id="more-3414"></span></p>
<blockquote><p>&#8222;&#8230; vor wenigen Wochen demonstrierten in Madrid Schafhirten, weil ihnen die jahrhundertelang genutzten Routen für die Fernwanderungen mit ihren Tieren abhanden kommen&#8220;.</p></blockquote>
<p>Es gibt noch 300 000 Schäfer in Spanien und 10.000 Familien, die den Routen der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Transhumance" target="_blank">Transhumance</a> folgen. Um die geht es hier. (<a href="http://blogs.20minutos.es/cronicaverde/post/2009/10/23/vuelven-ovejas-la-cibeles" target="_blank">via</a>)</p>
<p>Aus der Rezension:</p>
<blockquote><p>&#8222;Gemeingüter, betonen mehrere Autor­Innen,<strong> können eine antihegemoniale, emanzipatorische Alternative sein zu Staats- und Privateigentum</strong>. «Es steht zu erwarten, dass im Zuge dieser Entwicklung [neuer Formen von Gemeingütern] neue soziale Formen aufkommen werden, die dazu beitragen, das System auf einem höheren Niveau gesellschaftlicher Organsation in ein neues Gleichgewicht zu bringen», schreibt etwa der Soziologe José Esteban Castro.&#8220; (Herv. von mir)</p></blockquote>
<p>Schön, dass der nicht leicht verdauliche Beitrag von Castro besondere Aufmerksamkeit erfahren hat. Allerdings kommt Hänggi dann zu einem erstaunlichen Schluß. Nämlich:</p>
<blockquote><p>&#8222;Es erscheint nach Lektüre des Buchs nicht unbedingt fruchtbar, die beiden Arten von Gemeingütern über einen Leisten zu schlagen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Dem kann ich  nur mit einem Zitat begegnen. In Helfrich/Haas &#8222;<a href="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/12/helfrich-haas-endfassung.pdf">Statt eines Nachworts: Gemeingüter &#8211; Eine große Erzählung&#8220;</a> (das genausogut am  Anfang des Bandes hätte stehen können) schreiben wir:</p>
<blockquote><p>&#8222;<strong>Gemeingütermanagement ist notwendig vielfältig</strong> – so wie die verschiedenen Ressourcensysteme in ihren unterschiedlichen gemeinschaftlichen Bezügen und Rechtesystemen. &#8230;</p>
<p><strong>Regelungen zum Umgang mit Gemeinressourcen sind abhängig von zahlreichen Variablen – insbesondere bezüglich der Qualität der Ressource </strong>und der kulturellen, sozialen sowie ökonomischen Verankerung der Bezugsgemeinschaft. Gemeingütertheorie liefert zwar Bausteine erfolgreichen kollektiven Handelns, <strong>nicht aber universell passfähige politische Rezepte</strong>.&#8220; (Herv. von mir)</p></blockquote>
<p>Die Stärke der Gemeingüterdebatte liegt eben &#8222;in der Abwehr vereinfachender Rezepte für politisches Handeln.&#8220; An anderer Stelle im selben Artikel heißt es, ein zentraler Impuls der Gemeingüterdebatte sei  <strong>&#8222;stets vom Charakter der umkämpften Ressource auszugehen.&#8220;</strong> Weil es ein großer Unterschied ist, ob ich die Zugangs- und Nutzungsrechte an Wasser oder an Softwarecode festlege. Keiner der Beiträge bewegt sich jenseits dieser differenzierten Darstellung. Von &#8222;über einen Leisten schlagen&#8220; kann daher kaum die Rede sein.</p>
<p>Ostroms Klassiker, zur <a href="http://books.google.de/books?id=Ayoj1a05bHMC&amp;pg=PA2&amp;lpg=PA2&amp;dq=Elinor+OStrom+Die+Verfassung+der+Allmende&amp;source=bl&amp;ots=fI_nNRKB-o&amp;sig=93LfccuB9oQeHPMcweKJd3Ze_VU&amp;hl=de&amp;ei=gmEoS_63HozZ-Qauo-WqDQ&amp;sa=X&amp;oi=book_result&amp;ct=result&amp;resnum=1&amp;ved=0CAoQ6AEwAA#v=onepage&amp;q=&amp;f=false" target="_blank">Verfassung der Allmende</a>, den der WOZ-Autor abschließend empfiehlt, gehört selbstredend zum must-read. Aber der aktuellen politischen Dynamik der wiederentfachten Debatte um Gemeingüter &#8211; gerade auch kulturelle und digitale &#8211; wird man bei der Lektüre desselben kaum auf die Spur kommen.</p>
<p>Richtig <strong>Lust auf&#8217;s Lesen </strong>macht die im <a href="https://www.inkota.de/material/inkota-brief/?tx_ttproducts_pi1[backPID]=229&amp;tx_ttproducts_pi1[product]=220&amp;tx_ttproducts_pi1[cat]=9&amp;cHash=e04de899d1" target="_blank">INKOTA-Brief</a> vom Dezember 2009 veröffentlichte Rezension von Hans-Joachim Döring. <a href="http://www.inkota.de/material/inkota-brief/150/rezension-wem-gehoert-die-welt/#c3234" target="_blank">Hier</a> der link.</p>
<blockquote><p>&#8222;Fangen wir einfach an.&#8220;, beginnt Döring. &#8222;Fragen wir, wem die diesjährig besonders schönen Äpfel überall an den Straßenalleen gehören? Denen, die sie auflesen und nutzen? Oder jenen, die sie liegen und vergammeln lassen, obwohl es „Gemeindebäume“ ihrer Kommune sind? Mögliche Antworten wären auch: Sie gehören denen, die vor Generationen die Bäume gepflanzt haben bzw. denen, die sie heute pflegen. Was würde sich alles ändern, wären die Äpfel aus purem Gold? Wir sind beim Fallobst gelandet, wie Eva im Paradies oder Newton bei der Schwerkraft.&#8220;</p></blockquote>
<p>Na, schon neugierig geworden? Döring schließt mit einer treffenden Einordnung des Anliegens des Buches und des öffentlichen Diskussionsstands zum Zeitpunkt der Publikation.</p>
<blockquote><p>&#8222;<strong>Die Debatte tritt aus den Zirkeln und Salons und stellt sich dem Mainstream</strong>. Reiht Euch ein. Der Lesestoff liegt bereit. Freilich, die Lektüre ist nicht ganz einfach. Es ist eine junge Crossover-Debate im Open-Source-Verfahren.&#8220;</p></blockquote>
<p>Übrigens: Den INKOTA-Brief kann man auch <a href="http://www.inkota.de/material/" target="_blank">bestellen</a>.</p>
<p>Und schließlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_L%C3%B6hr" target="_blank">Prof. Dirk Löhr</a> in der Ausgabe 162-163 der <a href="http://www.sozialoekonomie.info/Zeitschrift_fur_Sozialokonomie/Rezensionen_in_ZfSO/rezensionen_in_zfso.html" target="_blank">Zeitschrift  für Sozialökonomie</a> (leider nicht online). Ich freue mich sehr über die Aufmerksamkeit in dieser Fachzeitschrift. Löhr, ausgewiesener wirtschaftwissenschaftlicher Experte der Materie, hat natürlich sofort die unterschiedlichen begrifflichen Fassungen der verschiedenen Autoren bemerkt. Es stimmt, dass die Abgrenzung zwischen Gemeingütern und öffentlichen Gütern nicht immer kohärent erfolgt und verschiedene begriffliche Interpretationen durch das Buch mäandern. Löhr kritisiert zudem den zu kurz gekommenden Bezug auf freiwirtschaftliche Ansätze.  Gerade in der Bodenfrage hätte sich das angeboten, merkt der Autor an. Schließlich sei dies die &#8222;ursprüngliche Problematik&#8220;, aus der sich zahlreiche Folgekonflikte ergeben. Das ist richtig. Umgekehrt macht Löhr deutlich, dass die Gemeingüterdiskussion der freiwirtschaftlichen Bewegung, die heute auf &#8222;das Geldwesen fixiert ist&#8220; belebende Impulse verleihen kann. Auch das ist richtig.</p>
<p>Warum freiwirtschaftliche Ansätze so wenig explizite Aufmerksamkeit erfahren haben, hängt nun weniger mit dieser Fixierung als vielmehr mit der internationalistischen Ausrichtung des gesamten Bandes und der konkreten Entstehungsgeschichte des Buches zusammen.</p>
<p>Das sehr erfreuliche Fazit kann ich nicht unerwähnt lassen:</p>
<blockquote><p>&#8222;Insgesamt ist die Lektüre des Buches &#8230; eine Bereicherung und Pflichtlektüre für all diejenigen, die Reformbedarf auch jenseits der Geldordnung anmahnen.&#8220;</p></blockquote>
<p>Und das sind eine ganze Menge! (Zur Bodenfrage siehe auch: <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/08/20/boden-ist-unverkauflich-fur-ein-gemeinguterbasiertes-bodenrecht/" target="_blank">Boden ist unverkäuflich: Für ein gemeingüterbasiertes Bodenrecht</a>.)</p>
<p>Mein Fazit zu alldem ist alles andere als neu. Ich trage es mit mir herum, seit ich das Manuskript abgegeben habe: <strong>&#8222;Wem gehört die Welt&#8220; braucht einen Nachfolger.</strong> 2010 wird es nichts. Aber vielleicht 2011?</p>
<div id="_mcePaste" style="overflow:hidden;position:absolute;left:-10000px;top:542px;width:1px;height:1px;"><!-- 		@page { size: 21cm 29.7cm; margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } 		P.sdfootnote { margin-left: 0.5cm; text-indent: -0.5cm; margin-bottom: 0cm; font-size: 10pt } 		A.sdfootnoteanc { font-size: 57% } --></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;"><span style="font-family:Times New Roman,serif;">Gemeingütermanagement ist notwendig vielfältig – so wie die verschiedenen Ressourcensysteme in ihren unterschiedlichen gemeinschaftlichen Bezügen und Rechtesystemen. „Wir können mit der Allmende nicht puristisch sein. Es geht nie nur um </span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><em>eine</em></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"> Allmende und nie nur um </span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><em>eine</em></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"> </span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><em>community</em></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;">“, so Christine von Weizsäcker.</span><sup><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><a class="sdfootnoteanc" name="sdfootnote1anc" href="#sdfootnote1sym"><sup>1</sup></a></span></sup><span style="font-family:Times New Roman,serif;"> </span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;"><span style="font-family:Times New Roman,serif;">Regelungen zum Umgang mit Gemeinressourcen sind abhängig von zahlreichen Variablen – insbesondere bezüglich der Qualität der Ressource und der kulturellen, sozialen sowie ökonomischen Verankerung der Bezugsgemeinschaft. Gemeingütertheorie liefert zwar Bausteine erfolgreichen kollektiven Handelns, nicht aber universell passfähige politische Rezepte. Vielmehr sind die diskutierten</span><span style="font-family:Times New Roman,serif;"><strong> </strong></span><span style="font-family:Times New Roman,serif;">institutionellen Lösungen stets vielschichtig und komplex. </span></p>
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;">
<p style="margin-bottom:0;line-height:150%;"><span style="font-family:Times New Roman,serif;">Wenn es stimmt, dass Diversität das wichtigste Arbeitsprinzip in Natur und Gesellschaft ist, das einzige Prinzip, das Mensch und Natur viele Möglichkeiten und Lösungen sichert, dann liegt die Stärke der Gemeingüterdebatte in der Abwehr vereinfachender Rezepte für politisches Handeln</span></p>
<div id="sdfootnote1">
<p class="sdfootnote"><a class="sdfootnotesym" name="sdfootnote1sym" href="#sdfootnote1anc">1</a>Gemeingüterschutz 	zwischen Diversität und globaler Verantwortung; Tagung der 	Freiburger Kantstiftung und des Instituts für Politische Bildung 	Baden-Württemberg e.V. 30.11.-1.12.2007. Protokoll der 	Arbeitsgruppensitzungen.</p>
</div>
</div>
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		<title>&#8222;Der Grund des Patentrechts&#8220; 1/12</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/13/der-grund-des-patentrechts-112/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 06:21:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Prof. Dirk Löhr zu den Gemeinsamkeiten zwischen Bodenordnung und Patentrecht. Der Autor hat sich Zeit genommen, so dass wir der komplexen Materie gut folgen können. Die Serie besteht aus 12 Teilen. Hier der erste, in dem die Struktur des Vortrags erläutert und eine der zentralen Thesen vorweg genommen wird. Nämlich: Dass sich die Ideen der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3399&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dirk_L%C3%B6hr" target="_blank">Prof. Dirk Löhr </a>zu den Gemeinsamkeiten zwischen <strong>Bodenordnung und Patentrecht</strong>. Der Autor hat sich Zeit genommen, so dass wir der komplexen Materie gut folgen können. Die Serie besteht aus 12 Teilen. Hier der erste, in dem die Struktur des Vortrags erläutert und eine der zentralen Thesen vorweg genommen wird. Nämlich:<strong> Dass sich die Ideen der Bodenreformer auf die Diskussion um die notwendige Reform des Patentrechts übertragen lassen.</strong></p>
<p><span style="text-align:center; display: block;"><a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/13/der-grund-des-patentrechts-112/"><img src="http://img.youtube.com/vi/ol9x9mjU-gI/2.jpg" alt="" /></a></span></p>
<p><strong>Aus der Info zum Video:</strong></p>
<p>&#8222;Ähnlich wie bei der <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Enclosure#Tudor_enclosures" target="_blank">Einfriedung des Weidelands im England des 17. Jahrhunderts (Tudors)</a> findet heute eine &#8211; u.a. über das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9Cbereinkommen_%C3%BCber_handelsbezogene_Aspekte_der_Rechte_des_geistigen_Eigentums" target="_blank">TRIPs</a>-Abkommen global dimensionierte &#8211; Einfriedung der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wissensallmende" target="_blank">Wissensallmenden</a> statt. Die Rechtfertigung hierfür ist v.a. ein <strong>Mehr an Effizienz</strong>. <strong>Es wird gezeigt, dass das Patentrecht &#8211; ähnlich wie unsere Bodenordnung &#8211; weder effizient, effektiv noch sozial ist </strong>(man denke nur an die Problematik des Zugangs zu Medikamenten für Länder der Dritten Welt. http://www.youtube.com/watch?v=ol9&#215;9mjU-gIlt).</p>
<p>Ich werde die Videos nach und nach auf das Blog stellen und sehr kurz kommentieren. (Wegen Vielreiserei kann es etwas dauern.)</p>
Posted in Commons, Commons based Economy, Eigentum, Grundsatzfragen Tagged: Allmende, Bodenordnung, Dirk Löhr, Eigentum, Gemeingüter, Patentrecht <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/3399/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/3399/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/3399/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/3399/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/3399/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/3399/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/3399/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/3399/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/3399/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/3399/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3399&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Silke Helfrich</media:title>
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		<title>Saatgut ist die Software des Lebens</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/11/saatgut-ist-die-software-des-lebens/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 14:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kürzlich hatte ich Gelegenheit, ausführlich mit Oliver Willing zu sprechen. Willing ist Geschäftsführer der Zukunftsstiftung Landwirtschaft der GLS Treuhand. Dabei ging es nicht nur um die Arbeit der Zukunftstiftung (in die finanzielle Unterstützung des Bundes und nicht nur von privaten Spenderinnen und Spendern fließen müsste!), sondern wir versuchten, den Unterschied zwischen einem Verständnis von Saatgut [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3381&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://farm1.static.flickr.com/106/294152113_58e86345cd.jpg" alt="" width="219" height="176" />Kürzlich hatte ich Gelegenheit, ausführlich mit Oliver Willing zu sprechen. Willing ist Geschäftsführer der <a href="http://www.zs-l.de/" target="_blank">Zukunftsstiftung Landwirtschaft</a> der <a href="http://www.gls-treuhand.de/" target="_blank">GLS Treuhand</a>. Dabei ging es nicht nur um die Arbeit der Zukunftstiftung (in die finanzielle Unterstützung des Bundes und nicht nur von privaten Spenderinnen und Spendern fließen müsste!), sondern wir versuchten, den Unterschied zwischen einem Verständnis von<strong> Saatgut als Ware vs. Saatgut als Gemeingut</strong> zu fassen. Denn derzeit wird &#8230;</p>
<blockquote><p><em>„Saatgut zunehmend als reines Wirtschaftsgut betrachtet und damit zum Rohstoff der Biotechnologie und der Börse.“</em></p></blockquote>
<p>Dabei ist <strong>Saatgut die Software des Lebens. </strong>Saatgut birgt den Code unserer Lebensmittel, der (wie digitaler Code) gepflegt und weiterentwickelt werden muss.</p>
<blockquote><p><em>„Saatgutvielfalt gehört zu den wichtigsten und ältesten Kulturgütern der Menschheit, älter als die Pyramiden von Gizeh und der Kölner Dom“</em>,</p></blockquote>
<p>sagt Willing. Doch diese Vielfalt teilt das Schicksal der Allmende. Denn erst wenn sie schwindet, &#8230;<span id="more-3381"></span> wird deutlich, wie sehr sie unsere Lebensqualität bestimmt.</p>
<p>Drei Herausforderungen kennzeichnen die aktuellen Auseinandersetzungen im Saatgutbereiche: rasante Konzentrationsprozesse, Patentierung und das Einschränken der Fruchtbarkeit des Saatguts durch Gentechnik oder Hybridisierung. Der Begriff <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hybride" target="_blank">Hybride</a> bezeichnet Nachkommen von Inzuchtlinien, deren Eigenschaften nicht an die nächste Generation weitergegeben werden. Hybride sind zwar teilweise noch fruchtbar, aber nicht samenfest, das heißt Eigenschaften und Gestalt der Elternpflanze erhalten sich nicht. Damit ist ihr Nachbau wirtschaftlich uninteressant.</p>
<p>Die Folgen: Verlust der Vielfalt von Kulturpflanzen, Verlust des Wissens, der Kulturen und Techniken, die mit der Saatgutpflege verbunden sind, Abhängigkeit und Entdemokratisierung der Saatgutnutzung und -zucht.</p>
<ul>
<li>Vor 30 Jahren gab es weltweit ca 	7.000 Saatgutfirmen. (eed 3/2006) Keine davon hatte einen 	Weltmarktanteil von über 1 %.</li>
<li>2004 kontrollierten 10 Konzerne 	fast 50 %, 2007 schon 67% des weltweiten Saatgutmarktes. 	(<span style="text-decoration:underline;">www.etcgroup.org</span>)</li>
<li>In den letzten 100 Jahren betrug 	der Sortenverlust bei Kulturpflanzen über 75%. (FAO, 1997)</li>
<li>Die fruchtbaren, nachbaufähigen 	(= samenfesten) Sorten nehmen in der Europäischen Sortenliste 	stetig ab.</li>
</ul>
<p>Züchtung ist aufwändig und teuer. „Eine Sorte kostet 60 bis 80 Tausend Euro über eine Entwicklungszeit von etwa 10 Jahren“, weiß Willing. Doch entweder gehen Steuermittel in die Gentechnikforschung oder die Saatgutentwicklung wird dem Markt überlassen. Wird Saatgut aber als Wirtschaftsgut betrachtet, führt die Dynamik des Marktes letztlich dazu, dass viele Firmen Abertausende Hektar mit ihren Sorten bestücken. Regionale Sorten &#8222;rechnen sich nicht&#8220;. Sie sind nicht großflächig vermarktbar.</p>
<p>Saatgut hingegen als Gemeingut zu verstehen, würde die Züchtung regional angepasster Sorten mit guten agronomischen Eigenschaften privilegieren. Im Ergebnis blieben auch <strong>Vielfalt</strong> und <strong>Selbstbestimmung</strong> erhalten. Deshalb ist es entscheidend, dass <strong>Saatgutzucht zur gesamtgesellschaftlichen Aufgabe</strong> wird.</p>
<blockquote><p>&#8222;<em>Wir wollen gesunde Lebensmittel und ökologischen Landbau, dann müssen wir dafür auch die Basis, das Saatgut, erhalten</em>“, argumentiert Oliver Willing.</p></blockquote>
<p>Die Zukunftsstiftung Landwirtschaft der GLS Treuhand unterstützt seit 1996 sechs Getreidezüchtungs- sowie über 20 Gemüsesaatgutprojekte. Es geht um <strong>Regionalität, um freie Kooperation und um die Verfügbarkeit des Wissens durch Austausch von Saatgut und Kenntnissen</strong>. Und es geht um <strong>Exzellenz</strong> in Qualität und Geschmack. Die Ergebnisse können sich sehen lassen. Der Schweizer Biozüchter<a href="http://gz.peter-kunz.ch/" target="_blank"> Peter Kunz</a>, der von der Zukunftsstiftung gefördert wird, bietet Sorten mit 99% Stinkbrand-Resistenz an. Biozüchter <a href="http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/unser-land/landwirtschaft-biolandbau-biosaatgut-ID1221123544201.xml" target="_blank">Dieter Bauer</a> konnte 1999 beim Bundesortenamt erstmals eine Möhrensorte anmelden (<a href="http://www.kultursaat.org/pdf/rodelika.pdf" target="_blank">Rodelika</a>), die „Geschmack“ als Unterscheidungsmerkmal aufwies. Bis dato galt der Geschmack nicht als explizites  Zuchtziel.</p>
<p><strong>Saatgut als Gemeingut erhalten, heißt:</strong></p>
<ul>
<li>Informationen über Züchtungsziele 	und -verfahren offen legen (<a href="http://www.open-access.net/" target="_blank">Open Access</a>)</li>
<li>Fruchtbarkeit und damit 	Nachbaufähigkeit erhalten, um Weiterentwicklung und regionale 	Anpassung zu sichern</li>
<li>Züchtung, Forschung und 	Entwicklung gemeinschaftlich und öffentlich finanzieren</li>
<li>freier Austausch statt 	Abhängigkeit durch Nachkaufzwang</li>
<li>Sorten so schützen, dass freie 	Verfügbarkeit und Nachbaufähigkeit erhalten bleiben</li>
</ul>
<p>Den Weg dorthin weist unter anderem der <a href="http://www.saatgutfonds.de/saatgutfonds/" target="_blank">Saatgutfonds</a>, den jeder Einzelne jederzeit unterstützen kann.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>Mehr zum Thema <a href="http://blogs.taz.de/saveourseeds/2009/05/11/neues_vom_saatgut-bunker/" target="_blank">hier</a> auf dem tazblog, beim<a href="http://www.farmblogger.de/" target="_blank"> farmblogger</a> und auf dem <a href="http://blog.fczb.de/?p=95" target="_blank">FCZ-Blog</a>; &#8222;<a href="http://www.kartoffelvielfalt.de/" target="_blank">Linda</a> und das GNU&#8220;. Dort heißt es:</p>
<p><em>&#8222;Mit den Lizenzen von Software verhält es sich ganz ähnlich wie mit Linda und den anderen Kartoffeln.&#8220; </em>Stimmt! Lesen Sie auf dem FCZ-Blog warum<em>.</em></p>
<p>Auf dem Commonsblog: <a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/07/24/saatgut-ist-software/" target="_blank">Saatgut ist Software</a>.</p>
<pre>Foto: by <a href="http://www.flickr.com/photos/dawnzy/" target="_blank">dawnzy58</a> Lizenz: CC, BY</pre>
Posted in Biodiversität, Commons, Commons based Economy, Eigentum, Gene, Globale Gemeinressourcen, Internet&amp;Software Tagged: Gemeingut, Hybride, Markt, Patentierung, Saatgut, Samenfestigkeit, Software, Züchtung, Zukunftsstiftung Landwirtschaft <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/3381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/3381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/3381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/3381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/3381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/3381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/3381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/3381/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/3381/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/3381/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3381&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Silke Helfrich</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Contraste&#8220; Schwerpunkt zu Gemeingütern</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/11/contraste-schwerpunkt-zu-gemeingutern/</link>
		<comments>http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/11/contraste-schwerpunkt-zu-gemeingutern/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 13:10:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hinke der Zeit hinterher. Hoffnungslos. Gut, dass die Kollegen von Keimform den neuen Gemeingüterschwerpunkt von Contraste, der Monatszeitung für Selbstorganisation, Schritt für Schritt publiziert haben. Dank nach drüben an die Keimformer!

Hier eine Übersicht mit den Links zu allen Artikeln des Commons-Schwerpunkts:

Uli Frank: Commons… wiederentdeckt!
Silke Helfrich: Die neue Erzählung des 21. Jahrhunderts
Stefan Meretz: Commons in [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3377&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Ich hinke der Zeit hinterher. Hoffnungslos. Gut, dass die Kollegen<a href="http://http://www.keimform.de/2009/12/06/contraste-zu-commons-erschienen/" target="_blank"> von Keimform</a> den neuen Gemeingüterschwerpunkt von <a href="http://www.contraste.org/" target="_blank">Contraste</a>, der Monatszeitung für Selbstorganisation, Schritt für Schritt publiziert haben. Dank nach drüben an die Keimformer!</p>
<p><img class="aligncenter" src="http://www.keimform.de/wp-content/uploads/2009/12/contraste-303.jpg" alt="" width="550" height="325" /></p>
<p>Hier eine Übersicht mit den Links zu allen Artikeln des Commons-Schwerpunkts:</p>
<ul>
<li><a href="http://www.keimform.de/2009/12/05/commons-wiederentdeckt/">Uli Frank: Commons… wiederentdeckt!</a></li>
<li><a href="http://www.keimform.de/2009/12/04/die-neue-erzaehlung-des-21-jahrhunderts">Silke Helfrich: Die neue Erzählung des 21. Jahrhunderts</a></li>
<li><a href="http://www.keimform.de/2009/12/03/commons-in-einer-guetersystematik">Stefan Meretz: Commons in einer Gütersystematik</a></li>
<li><a href="http://www.keimform.de/2009/08/16/commons-als-strategische-perspektive-fuer-soziale-bewegungen/">Benni Bärmann: Commons als strategische Perspektive für soziale Bewegungen</a></li>
<li><a href="http://www.keimform.de/2009/12/02/beruehrbare-bits/">Christian Siefkes: Von kopierbaren Dingen, offenen Produktionsstätten und berührbaren Bits</a></li>
</ul>
<p><span style="text-decoration:underline;">Auszug aus meinem Beitrag:</span></p>
<p><strong>Ein Schlüssel für eine commonsorientierte Gesellschaft</strong></p>
<p>In Präsentationen zu meinen Vorträgen verwende ich oft zwei Fotos. Das eine von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Berners-Lee" target="_blank">Tim Berners-Lee</a>, das andere von Bill Gates. Die dazugehörige Frage lautet: Wissen Sie, wer das ist? Das Ergebnis ist immer das Gleiche: <span id="more-3377"></span>Wenn das Foto von Berners-Lee erscheint, meldet sich kaum jemand. Erscheint das von Bill Gates, bleibt keine Hand unten. Ich kommentiere das gewöhnlich mit dem Satz: „Das ist ein Problem!“, denn abgebildet wird, was in der Gesellschaft als erfolgreich gilt.</p>
<p>Zwar haben wir Tim Berners-Lee viel zu verdanken, doch kennen die wenigsten seinen Namen oder gar sein Foto, während der Bekanntheitsgrad von Bill Gates sich proportional zu dessen Kontostand entwickelt hat. 1989 verfasste Tim Berners-Lee die Seitenbeschreibungssprache des Internet HTML sowie das zugehörige technische Protokoll http. Berners-Lee sorgte dafür, dass weder seine Ideen, noch deren technische Umsetzungen patentiert wurden. Zudem veranlasste er das World Wide Web Consortium (W3C) nur patentfreie Standards zu akzeptieren. Hier spiegelt sich zwei Kerngedanken der Debatte: die Relevanz des Teilens sowie der Verzicht auf die Kontrolle über andere. Berners-Lee sagt: „Web-Seiten sind für die Menschen da“, warum solle er den Rest seines Lebens damit verbringen zu kontrollieren, was Menschen mit Webseiten tun? Berners-Lee hat intensiv und erfolgreich zur Erweiterung der kulturellen und digitalen Allmende beigetragen. Doch wir kennen ihn nicht, denn die gängige Vorstellung von Erfolg scheint an überkommene Indikatoren gebunden – Kontostand, Medienpräsenz oder Gewinnmargen – unabhängig vom Beitrag des Einzelnen zu den Gemeingütern.</p>
<p>&#8230;</p>
Posted in Commons, Commons based Economy, Demokratie, Eigentum, Gemeinwohl, Grundsatzfragen, Internet&amp;Software Tagged: Bill Gates, Commons, Contraste, Gemeingüter, Gemeinschaft, Selbstorganisation, Tim Berners-Lee <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/3377/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/3377/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/3377/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/3377/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/3377/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/3377/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/3377/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/3377/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/3377/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/3377/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3377&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Elinor Ostroms &#8222;Nobel Lecture&#8220;</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/08/elinor-ostroms-nobel-lecture-2/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 17:44:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jakob B.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Habe heute (statt Silke, die gerade in Mittelamerika unterwegs ist) die angekündigte Nobel Lecture Beyond markets and states: polycentric governance of complex economic systems von Elinor Ostrom live mitverfolgt und muss sagen, ich war wirklich beeindruckt.
Was ich erleben durfte, war eine charismatische und vor Witz und Energie sprühende Wissenschaftlerin, die in einer kurzweiligen halben Stunde [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3357&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright size-full wp-image-3354" title="SecondSlide" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/12/secondslide.jpg?w=500&#038;h=282" alt="" width="500" height="282" />Habe heute (statt Silke, die gerade in Mittelamerika unterwegs ist) die angekündigte Nobel Lecture <strong><em>Beyond markets and states: polycentric governance of complex economic systems</em></strong> von Elinor Ostrom live mitverfolgt und muss sagen, ich war wirklich beeindruckt.</p>
<p>Was ich erleben durfte, war eine charismatische und vor Witz und Energie sprühende Wissenschaftlerin, die in einer kurzweiligen halben Stunde (oder war es länger?) die Struktur ihres Lebenswerks skizzierte &#8211; beim Umfang ihres Lebenswerks durchaus eine an sich beachtliche Aufgabe.</p>
<p><span id="more-3357"></span>Elinor Ostrom sprach viel von globalen politischen Entwicklungen, in denen das Empfinden vorgeherrscht habe, <strong>Vielfalt sei Chaos </strong>und man müsse dem Chaos durch Vereinheitlichung und Zentralgewalt entgegentreten. Man habe geglaubt, nur staatliche, überregionale Instanzen könnten regionale Konflike um begrenzte Ressourcen lösen, doch ihre eigene Forschungsarbeit habe gezeigt, <strong>dass die regionalen Nutzer einer Ressource sehr wohl selbstorganisiert und verantwortlich mit dieser umgehen,</strong> auch ohne Einflussnahme einer übergeordneten Instanz &#8211; unter einer Bedingung: direkte Kommunikation muss möglich sein!</p>
<p><strong><em>Complexity is not the same as chaos</em></strong>, sagte Frau Ostrom und beharrte mit Vehemenz darauf, dass man vertrauen müsse, statt ständig die Unfähigkeit des Menschen zur eigenständigen Problemlösung zu proklamieren:<strong> <em>There is a five letter word that I would like to repeat and repeat and repeat: Trust!</em></strong></p>
<p>Die Quintessenz ihrer Rede schien mir auf den Satz &#8222;<em>Polycentric systems can cope with complexity</em>&#8220; hinauszulaufen, ein wissenschaftliches Plädoyer für die Regionalisierung sozusagen.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-3358" title="LastSlide" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/12/lastslide.jpg?w=500&#038;h=348" alt="" width="500" height="348" />Patentrezepte (Panaceas) gibt es nicht, so Ostrom. Regelwerke werden am besten lokal durch die Nutzer von Ressourcen ausgehandelt, denn <strong>nur die Regelwerke und die Sanktionssysteme funktionieren, denen die Betroffenen selbst zugestimmt haben.</strong></p>
<p>Ein Satz vom Anfang ihrer Rede blieb mir ebenfalls in Erinnerung. Während ihrer Dissertation, so sagte sie, habe sie noch nicht gewusst, dass sie an den Commons gearbeitet habe. Dies sei ihr erst später und im Rückblick bewusst geworden. Geht es nicht vielen so? Wir hätten um ein Haar vergessen, was die Sphäre der Gemeingüter ist, aber der Nobelpreis für Elinor Ostrom lässt hoffen, dass wir uns gerade eines besseren besinnen.</p>
<p>Ich hoffe, der Text und die Rede sind bald <a href="http://nobelprize.org/nobel_prizes/economics/laureates/2009/ostrom-lecture.html" target="_blank">hier </a>online verfügbar. Die Bilder sind Screenshots von der Live-Übertragung der Rede.</p>
Posted in Commons, Commons based Economy, Eigentum, Gemeinschaft, Gemeinwohl, Grundsatzfragen Tagged: Elinor Ostrom, Live, Nobelpreis, Oslo, Rede, Vertrauen <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/3357/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/3357/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/3357/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/3357/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/3357/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/3357/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/3357/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/3357/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/3357/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/3357/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3357&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">LastSlide</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Historischer Kommentar zur Nobelpreisverleihung an Ostrom&#8220;</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/04/historischer-kommentar-zur-nobelpreisverleihung-an-ostrom/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 07:28:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Eigentum]]></category>
		<category><![CDATA[Einhegungen]]></category>
		<category><![CDATA[enclosures]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Teil dieses Gedichts aus dem 17. Jahrhundert ziert, in etwas anderer Fassung, schon lange dieses Blog. Und mit der Übersetzung der ersten Strophe beginne ich neuerdings jeden Vortrag:
&#8222;Das Gesetz sperrt ein, Mann oder Frau&#8217;n,
die der Allmende Gänse klau&#8217;n
Doch dem größ&#8217;ren Schurken es erlaubt,
dass er der Gans Allmende raubt.&#8220;
Hier bei Globe Spotting nun der ganze [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3326&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3120/3202714529_31e8bb9766.jpg" alt="" width="188" height="162" />Ein Teil dieses Gedichts aus dem 17. Jahrhundert ziert, in etwas anderer Fassung, schon lange dieses Blog. Und mit der Übersetzung der ersten Strophe beginne ich neuerdings jeden Vortrag:</p>
<p><strong>&#8222;Das Gesetz sperrt ein, Mann oder Frau&#8217;n,<br />
die der Allmende Gänse klau&#8217;n<br />
Doch dem größ&#8217;ren Schurken es erlaubt,<br />
dass er der Gans Allmende raubt.&#8220;</strong></p>
<p><a href="http://www.globe-spotting.de/comments.html" target="_blank">Hier</a> bei Globe Spotting nun der ganze Text. Die letzte Strophe beschreibt, wie <a href="http://bienscommuns.org/signature/appel/?a=appel&amp;lang=de" target="_blank">&#8222;Wiedergewinnung der Gemeingüter&#8220;</a> auch funktionieren kann.</p>
<p>The law locks up the man or woman<br />
Who steals the goose from off the common<br />
But leaves the greater villain loose<br />
Who steals the common from off the goose.</p>
<p>The law demands that we atone<br />
When we take things we do not own<br />
But leaves the lords and ladies fine<br />
Who take things that are yours and mine.</p>
<p>The poor and wretched don’t escape<br />
If they conspire the law to break;<br />
This must be so but they endure<br />
Those who conspire to make the law.</p>
<p>The law locks up the man or woman<br />
Who steals the goose from off the common<br />
And geese will still a common lack<br />
Till they go and steal it back.</p>
<p>&#8211; 17th century protest <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Enclosure#Tudor_enclosures" target="_blank">against English enclosure</a></p>
<p>Übersetzung der anderen Strophen folgt demnächst! Vorschläge werden jederzeit entgegen genommen.</p>
<pre>Foto: By <a href="http://www.flickr.com/photos/11596438@N00/" target="_blank">Tiegeltuf</a>, Lizenz: CC BY SA
</pre>
Posted in Commons, Eigentum Tagged: Commons, Einhegungen, enclosures, Gedicht <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/3326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/3326/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/3326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/3326/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/3326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/3326/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/3326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/3326/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/3326/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/3326/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3326&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Silke Helfrich</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Gemeingüter und Bedingungsloses Grundeinkommen: 5 Thesen</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/12/02/gemeinguter-und-bedingungsloses-grundeinkommen-5-thesen/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Dec 2009 16:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
				<category><![CDATA[Commons]]></category>
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		<category><![CDATA[Gemeinwohl]]></category>
		<category><![CDATA[Grundsatzfragen]]></category>
		<category><![CDATA[Bedingungsloses Grundeinkommen]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeingüter]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein starker Gemeingutsektor ist geldunabhängige Grundsicherung!
Heute Abend gibt es eine Diskussion im Kunsthotel Chelsea in Köln. Titel: &#8222;Wem gehört die Welt? Und wie können wir alle an ihr teilnehmen?&#8220; Eine Kooperation zwischen der Heinrich-Böll-Stiftung NRW und AllgemeinGut e.V.. Ich werde eine Einführung in die Commonsdebatte machen und einen Bogen zum Bedingungslosen Grundeinkommen schlagen. Hier einige [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3316&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><strong><a href="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/12/gg-bge-5.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-3319" title="GG BGE 5" src="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/12/gg-bge-5.jpg?w=247&#038;h=166" alt="" width="247" height="166" /></a>Ein starker Gemeingutsektor ist geldunabhängige Grundsicherung!</strong></p>
<p><a href="http://www.boell.de/calendar/VA-viewevt-de.aspx?evtid=7155&amp;returnurl=/index.html" target="_blank">Heute Abend</a> gibt es eine Diskussion im <a href="http://www.hotel-chelsea.de/" target="_blank">Kunsthotel Chelsea</a> in Köln. Titel: &#8222;Wem gehört die Welt? Und wie können wir alle an ihr teilnehmen?&#8220; Eine Kooperation zwischen der <a href="http://www.boell-nrw.de/" target="_blank">Heinrich-Böll-Stiftung NRW</a> und <a href="http://www.allgemeingut.org/" target="_blank">AllgemeinGut e.V.</a>. Ich werde eine Einführung in die Commonsdebatte machen und einen Bogen zum <a href="http://www.grundeinkommen.de/" target="_blank">Bedingungslosen Grundeinkommen</a> schlagen. Hier einige Thesen zur Diskussion, damit nicht nur life in Köln, sondern auch online diskutiert werden kann.</p>
<p><strong>Fünf Thesen zum Verhältnis zwischen Gemeingütern (GG) und Bedingungslosem Grundeinkommen (BGE)<span id="more-3316"></span></strong><strong>1.</strong></p>
<p><strong>GG: </strong>Gemeingüter reproduzieren sich im Handeln der Menschen selbst (Partizipation). Die Reproduktion der Gemeingüter bestimmt unsere Lebensqualität. Sie<strong> </strong>erfordert eine Neudefinition<strong> </strong>gesellschaftlich notwendiger Arbeit.</p>
<p><strong>BGE: </strong>Das BGE<strong> </strong>ermöglicht/finanziert die Teilhabe an der Warenwirtschaft <em>und</em> gesellschaftlich notwendige Arbeit zur Reproduktion der GG. Geschieht Letzteres, ergibt sich ein Transfer von Leistungen aus der Warenwirtschaft in die Sphäre der GG.</p>
<p><strong>2.</strong></p>
<p><strong>GG:</strong> Gemeingüter sind ohne substantielle Bürgerschaft nicht denkbar. Bürger/innen sind Subjekt der Gemeingüter.</p>
<p><strong>BGE: </strong>Bürger/innen sind Nutzniesser des BGE. Das BGE kann sie auch als Subjekte der GG statt lediglich als Kunde der Warenwirtschaft stärken. Eine Garantie dafür gibt es nicht (Stichwort: Bedingungslosigkeit)</p>
<p><strong>3.</strong></p>
<p><strong>GG </strong>sind<strong> </strong>als Sozialverhältnis (<a href="http://commonsblog.wordpress.com/2009/11/05/commoning-was-bitte/" target="_blank"><em>commoning</em></a>) eine besondere und weitgehend <strong>autonome Sphäre der (Re-)Produktion.</strong></p>
<p><strong>BGE </strong>ist <em>ein, </em>aber nicht das einzige <strong>Instrument</strong> zur Ermöglichung und/oder Finanzierung dieses Sozialverhältnisses.<strong> Es ist abhängig von der Verfügbarkeit von Geld. </strong></p>
<p><strong>GG sind nicht in erster Linie abhängig von der Verfügbarkeit von Geld.</strong> Eine wichtigere Währung in der Sphäre der Gemeingüter ist Reputation.</p>
<p><strong>4.</strong></p>
<p><strong>BGE</strong> kann Teilhabe an und Reproduktion von Gemeingütern ermöglichen und finanzieren. Die Reproduktion der Gemeingüter darf aber nicht vom Gelingen des BGE abhängig gemacht werden.</p>
<p><strong>5. </strong></p>
<p><strong>Ein starker Gemeingutsektor ist geldunabhängige Grundsicherung</strong><strong>. </strong><br />
Freue mich auf die Kommentare, die Debatte heute Abend und den danach sicher notwendigen Relaunch der Thesen.</p>
Posted in Commons, Eigentum, Gemeinschaft, Gemeinwohl, Grundsatzfragen Tagged: Bedingungsloses Grundeinkommen, Gemeingüter <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/3316/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/3316/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/3316/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/3316/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/3316/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/3316/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/3316/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/3316/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/3316/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/3316/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3316&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Silke Helfrich</media:title>
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			<media:title type="html">GG BGE 5</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>&#8222;Der Kampf um die Commons&#8220; im Freitag</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/11/29/der-kampf-um-die-commons-im-freitag/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 00:16:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[﻿Kämpferischer Artikel von Stefan Vogel zur  globalisierungskritischen Bewegung und den Commons. &#8222;Der Kampf um die Commons&#8220;, gestern im FREITAG.
Informativ und optimistisch, ohne Anflüge von Euphorie. Leider keine Bezüge zur Gemeingüterdiskussion in Deutschland und etwas &#8222;privatisierungsfixiert&#8220;. Ich hatte gerade am Donnerstag in München so eine Diskussion, in der es schließlich statt um die Commons, um das [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3276&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><img class="alignright" src="http://www.forumsocialmundial.org.br/img/topo04.gif" alt="" width="156" height="68" />﻿Kämpferischer Artikel von Stefan Vogel zur  globalisierungskritischen Bewegung und den Commons. <a href="http://www.freitag.de/positionen/0948-globalisierungskritik-commons-gemeingueter" target="_blank">&#8222;Der Kampf um die Commons&#8220;</a>, gestern <a href="http://www.freitag.de/" target="_blank">im FREITAG</a>.</p>
<p>Informativ und optimistisch, ohne Anflüge von Euphorie. Leider keine Bezüge zur Gemeingüterdiskussion in Deutschland und etwas &#8222;privatisierungsfixiert&#8220;. Ich hatte gerade am Donnerstag in München so eine Diskussion, in der es schließlich statt um die Commons, um das tausendfach wiederholte Für und Wider der Privatisierung ging. Natürlich ist das nach wie vor ein wichtiges Thema.</p>
<p>Aber Privatisierung ist eben nur <em>eine</em> Durchsetzungstrategie der Einhegung der Commons, wenngleich eine machtvolle. Ich halte es für mindestens ebenso wichtig, genau zu schauen, <strong>wie nationale und internationale Forschungspolitik betrieben und welche Stellschrauben zur Einhegung der Gemeingüter da bewegt werden</strong>. Zudem sollten wir unsere Energie darauf richten zu beschreiben, welches Potential in den Commons steckt.</p>
<p>Hier Auszüge aus dem Freitag und Neues vom <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weltsozialforum" target="_blank">Weltsozialforum</a>. Hervorhebungen von mir:</p>
<blockquote><p>&#8222;Unser aller Selbstbetrug, so <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jos%C3%A9_Saramago" target="_blank">Saramago</a>&#8230;, bestehe darin, diese <strong>Gefährdung der Demokratie</strong> nicht sehen zu wollen. &#8230; Allzu oft versandet der Wunsch nach Mitsprache&#8230;<span id="more-3276"></span> in institutionellen Routinen oder prallt an die Mauern des Privateigentums. Und jede weitere Privatisierung raubt der Allgemeinheit eine Möglichkeit für Einspruch oder Gestaltung. &#8230;</p></blockquote>
<blockquote><p><strong>Der gemeinsame Nenner der Globalisierungskritiker, </strong>schreibt die kanadische Aktivistin und Autorin <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Naomi_Klein" target="_blank">Naomi Klein</a>, <strong>liegt demgegenüber im Versuch, die „Commons“ zurück zu erobern.</strong> &#8230; Der Begriff erfreut sich insbesondere in der englischsprachigen Welt einiger Beliebtheit. &#8230; auch die diesjährige Wirtschaftsnobelpreisträgerin Elinor Ostrom ist mit einer entsprechenden Arbeit bekannt geworden. &#8230; Kurz gesagt, zeigen ihre Feldstudien: <strong>Weder Privatisierung, noch staatliche Lenkung erweisen sich als Königsweg. Oft verspricht die selbst organisierte Bewirtschaftung der Gemeingüter das beste Resultat. &#8230;</strong></p>
<p>Bei diesem Gemeinsamen, argumentiert der Philosoph <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Slavoj_%C5%BDi%C5%BEek" target="_blank">Slavoy Žižek</a> in der <a href="http://www.newleftreview.org/" target="_blank"><em>New Left Review</em></a>, handelt es sich um die „<strong>geteilte Substanz unseres sozialen Seins“</strong>.</p></blockquote>
<p>Selbstredend wird auf das Weltsozialforum Bezug genommen, den Ort, an dem sich die Vitalität der globalen globalisierungskritischen Bewegung misst. Ende Januar 2010 findet nun nach 10 Jahren in Porto Alegre ein<a href="http://www.forumsocialmundial.org.br/noticias_01.php?cd_news=2640&amp;cd_language=1" target="_blank"> internationales Seminar</a> zu der Frage statt: Weltsozialforum &#8211; Was war? Was wird? Wie weiter? Herausforderungen und Vorschläge der globalisierungskritischen Bewegung.</p>
<p><a href="http://commonsblog.files.wordpress.com/2009/11/noteobjectivesseminar-poa2010vi1.odt">Eines der vier Schwerpunktthemen</a>: <strong>die Commons.</strong> Ich freue mich sehr, das Thema dort im Plenum vorstellen zu dürfen. Selten hat man Gelegenheit,in solch&#8217; illustrer Begleitung zu sprechen. Von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Samir_Amin" target="_blank">Samir Amin</a> bis <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Immanuel_Wallerstein" target="_blank">Immanuel Wallerstein </a>- alle da. Werde die Commons in ihrer Vielfalt präsentieren und sagen, warum ich glaube, dass die Commons die entscheidende strategische Brücke zwischen vielen sozialen Bewegungen, vielen ideengeschichtlichen Ansätzen und wichtigen politischen wie ökonomischen Akteuren bilden.</p>
<p>Recht hat Vogel, wenn er sagt:</p>
<blockquote><p>&#8222;<strong>Eine Bewegung, die eine Vielfalt individueller wie sozialer Bedürfnisse respektieren will, kann folglich keine Pauschallösungen präsentieren, wenn es um die Commons geht</strong>. Genau das wirft sie dem Neoliberalismus schließlich vor&#8230;</p>
<p><strong>Einig sind sich die Globalisierungskritiker im Anspruch, über das Gemeinsame auch gemeinsam zu entscheiden. </strong>Die Schritte dorthin können unterschiedlich sein&#8230;.&#8220;</p></blockquote>
<p>Sie müssen unterschiedlich sein. So unterschiedlich wie die Ressourcen, wie die <em>communities</em>, wie das institutionelle Umfeld und die Bedingungen unter denen Menschen miteinander kooperieren.</p>
<p>Hier noch zum<a href="http://bienscommuns.org/signature/appel/?a=du&amp;c=antb07&amp;lang=de" target="_blank"> Aufruf des Weltsozialforums zur Verteidigung der Gemeingüter</a>, den wir auch ins Deutsche übersetzt haben. Unterzeichnung willkommen!</p>
<p>(<a href="http://kosmopolitix.wordpress.com/2009/11/27/der-kampf-um-die-commons/" target="_blank">vía</a>)</p>
Posted in Commons, Demokratie, Eigentum, Gemeinschaft, Lateinamerika, Uncategorized, Veranstaltungen Tagged: Commons, Freitag, Gemeingüter, Globalisierungskritische Bewegung, Porto Alegre, Privatisierung, WSF <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/commonsblog.wordpress.com/3276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/commonsblog.wordpress.com/3276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/commonsblog.wordpress.com/3276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/commonsblog.wordpress.com/3276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/commonsblog.wordpress.com/3276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/commonsblog.wordpress.com/3276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/commonsblog.wordpress.com/3276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/commonsblog.wordpress.com/3276/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/commonsblog.wordpress.com/3276/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/commonsblog.wordpress.com/3276/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3276&subd=commonsblog&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Wem gehört der Schnee? Zum Unterschied zwischen Öffentlichen Gütern und Gemeingütern</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Nov 2009 21:20:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Silke Helfrich</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8222;Fundsachen der Allmendewiese&#8220;: Manchmal macht das Blog seinem ursprünglichen Untertitel alle Ehre. Heute gefunden: &#8222;Die Entwicklung des Schnees von &#8216;res communis&#8217; zum Staatsgut&#8220; von Professor Fernández de Buján. Der spanische Rechtshistoriker hielt diesen Vortrag zum 1.  Skirechtsforum italienischen Bormio (Dez. 05). Es ist ein Ausflug ins römische Recht, um dort Ansatzpunkte für ein einheitliches Skirecht [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=commonsblog.wordpress.com&blog=1609786&post=3217&subd=commonsblog&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://farm4.static.flickr.com/3051/2697086324_e095f091b6.jpg"><img class="alignright" src="http://farm4.static.flickr.com/3051/2697086324_e095f091b6.jpg" alt="" width="208" height="155" /></a>&#8222;Fundsachen der Allmendewiese&#8220;: Manchmal macht das Blog seinem ursprünglichen Untertitel alle Ehre. Heute gefunden: &#8222;<strong><a href="http://www.bormioforumneve.eu/De%20Bujan_D.pdf" target="_blank">Die Entwicklung des Schnees von &#8216;res communis&#8217; zum Staatsgut</a></strong>&#8220; von Professor Fernández de Buján. Der spanische Rechtshistoriker hielt diesen Vortrag zum <a href="http://www.bormioforumneve.eu/3_Report/D/Dr.%20Carlo%20BRUCCOLERI.pdf" target="_blank">1.  Skirechtsforum</a> italienischen Bormio (Dez. 05). Es ist ein<strong> Ausflug ins römische Recht, </strong>um dort Ansatzpunkte für ein <strong>einheitliches Skirecht</strong> zu suchen. <strong>Wem also gehört der Schnee? </strong>Und wie dachten die alten Römer über Gemeingüter im Unterschied zu öffentlichen Gütern?</p>
<p>Güter waren<strong> ursprünglich zweigeteilt</strong>, &#8230;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gaius_(Jurist)" target="_blank"><span id="more-3217"></span>Gaius</a> beginnt im II. Buch über Güter mit solchen,</p>
<blockquote><p>&#8222;die sich in oder außerhalb unseres Vermögens befinden.&#8220; (<em>res intra patrimonium </em>und <em>res extra patrimonium</em>)</p></blockquote>
<p>Später nehmen die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Codex_Iustinianus" target="_blank">justinianischen Schriftgelehrten</a> diese Zweiteilung auf, und führen weitere Unterscheidungen ein. Einige Güter gelten ihnen als &#8222;<strong>divini iuris</strong>&#8222;, andere als &#8222;<strong>humani iuris</strong>&#8222;. Letztere sind, zunächst in klassischer Zweiteilung, private und öffentliche Güter (<em>res privatae</em> und <em>res publicae</em>). Unterschieden werden zudem (den <em>divini iuris </em>zugehörend) die <em><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Res_extra_commercium" target="_blank"><strong>res extra commercium</strong></a></em>, verkehrsunfähige Sachen mit denen <strong>kein Handel getrieben werden darf</strong>, von den <em><strong>res intra commercium</strong></em>, mit denen gehandelt werden darf. Das ist ein Punkt, der auch in der aktuellen Commonsdebatte sehr präsent ist und sich im <a href="http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Eigentum-Besitz/forum-168950/msg-17619986/read/" target="_blank">Unterschied zwischen Eigentum und Besitz</a> reflektiert. Eigentum ist veräußerbar. Besitz nicht.</p>
<blockquote><p>&#8222;Es geht also um die Tatsache, wie Güter im Rahmen rechtlicher und vermögensrechtlicher Beziehungen zu behandeln sind&#8220;, schreibt Fernández.</p></blockquote>
<p>Später unterscheiden die Justianischen Schriftgelehrten<strong> drei Güterklassen</strong>.</p>
<blockquote><p>Der Text in den Instituta drückt &#8230; eine Dreiteilung aus, die der Jurist <strong>Martianus</strong> vornimmt,&#8230;. Das Wesentliche und Neue an diesem Fragment ist die Formulierung einer Kategorie, nämlich die der<em><strong> res communes omnium</strong></em>,&#8230;&#8220; (bibliogr. Bezug: Martianus 3, inst., habe dazu im Netz leider nichts gefunden, S.H.)</p></blockquote>
<p>Nun also: <em>res privatae</em> (private Güter), <em>res publicae </em>(öffentliche Güter) und <em>res communes</em> (Gemeingüter). Mancherorts gibt es noch eine vierte Kategorie. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Res_sacra" target="_blank"><em>res sacrae</em></a>.</p>
<p>Erhellend finde ich die Ausführungen von Fernández über die öffentlichen Güter:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ein anerkannter juristischer Text im berühmten Kapitel XVI des Buchs L, mit dem Titel <strong>„<a href="http://books.google.de/books?id=4DE8AAAAcAAJ&amp;pg=RA2-PA1-IA54&amp;dq=De+Verborum+significatione+Libri+L&amp;client=firefox-a#v=onepage&amp;q=&amp;f=false" target="_blank">De Verborum significationem</a></strong>” begründet ohne Zweifel das Konzept der <em>res publicae.&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Ulpianus schreibt:</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Publica sunt quae populi romani sunt. &#8211; Öffentlich ist nur das, was dem Römischen Volk gehört.&#8220; </strong>(Kommentare, Buch X zum Edikt des Prätors, D.50,16,15)</p></blockquote>
<p>Die Rechtslehre geht nun davon aus, so erklärt Fernández, dass der Ausdruck &#8222;Populus Romanus&#8220; mit der modernen Auffassung vom Staat oder der Zentralverwaltung übereinstimme. Die römischen Juristen wollten sich demnach auf den politischen Machtbereich Roms beziehen oder auf Machtorgane wie Gebietsverwaltungen und Provinzregierungen.</p>
<p>&#8222;<strong><em>Res publicae</em></strong>&#8222;, so folgert der Autor, sind demnach das, was wir heute unter Staatsgut oder <strong>&#8222;Öffentlichem Gut&#8220; </strong>im Sinne von <strong>&#8216;dem Staat gehörend, vom Staat verwaltet, für den öffentlichen Nutzen</strong>&#8216; (<em>utilitas publica</em>) verstehen.</p>
<p>Und da gibt es einen Unterschied zu den Gemeingütern, denn</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Wasser oder Luft erfordern keine feierliche, förmliche Zuordnung und werden im römischen Recht als <em>publicatio</em></strong> bezeichnet.&#8220;</p></blockquote>
<p>Anders gesagt: Sie sind ihrer Natur nach und wegen ihrer Funktion öffentlich.</p>
<p>Daneben gab es die Bezeichnung <strong><em>vetustas</em></strong>. Das Wort bedeutet: &#8222;alt, von langer Dauer&#8220;. Der Begriff drückt aus,</p>
<blockquote><p>&#8222;dass einem Gut öffentlicher Nutzen<strong> zugesprochen wurde</strong>, was durch das <strong>gesellschaftliche Bewußtsein</strong> der Tatsache bedingt war, <strong>dass das betreffende Gut seit Menschengedenken von allen und allgemein genutzt wurde</strong>.&#8220; (Herv. S.H.)</p></blockquote>
<p>Ein schönes Zitat zum Unterschied zwischen Öffentlichen Gütern und Gemeingütern bringt <a href="http://www.ruhr-uni-bochum.de/klass-phil/Projekte/Bac/bac05.htm" target="_blank">Neratius Priscus:</a></p>
<blockquote><p>&#8222;Der Strand und die Küste sind nicht im selben Sinne öffentlich, wie das Volkseigentum&#8230;&#8220; (Buch V der Membranae in D.41,1,14)</p></blockquote>
<p>Sic! Ab Ende des II Jahrhunderts n.Ch. werden die öffentlichen Gütern  eindeutiger und stets als &#8222;nicht handelbar&#8220; beschrieben, als <em>res extra commercium</em>. Das belegt Fernández mit interessanten Textstellen. Wobei Vermietung möglich war, um öffentliche Dienstleistungen zu finanzieren. So geschehen mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ager_publicus" target="_blank"><em>ager publicus</em></a>, jenem Land, welches sich in der Römischen Republik im Besitz des Staates befand. Es war <strong>die ursprünglich übliche Form des Eigentums an Grund und Boden.</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Die private Nutzung dieses Lands war in der römischen Geschichte eine zentrale innenpolitische Frage &#8230;, die ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen führte, so zum Beispiel bei den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gracchische_Reform" target="_blank">Gracchischen Reformen</a>&#8222;, weiß die Wikipedia.</p></blockquote>
<blockquote><p>&#8222;Der durch Abgabe an Privatpersonen schrumpfende <em>ager publicus </em>wurde durch Landgewinne aus Kriegen immer wieder aufgestockt.&#8220;, heisst es dort. <em>Ager captivus </em>nannten das die Römer.</p></blockquote>
<p>Die Verteidigung der Gemeingüter der Einen kann der Untergang der Gemeingüter der Anderen sein.</p>
<blockquote><p>&#8222;Bis zur frühen Kaiserzeit jedoch war der gesamte ager publicus innerhalb Italiens aufgeteilt und Privateigentum geworden.&#8220; (Quelle: Wikipedia)</p></blockquote>
<p>Zusammenfassend <strong>bestimmen die römischen Gelehrten die öffentlichen Güter nach drei Kriterien</strong> (dem rechmäßigen Besitzer, den Nutzungsrechten, den Veräußerungsrechten)</p>
<ul>
<li>dem Populus Romanus gehörend, also der Öffentlichkeit (dem Staat)</li>
<li>prinzipiell und ohne Einschränkungen zur Nutzung aller bestimmt</li>
<li>angesichts ihrer speziellen Bestimmung und Nutzung nicht veräußerbar</li>
</ul>
<p>Komplette Auflistungen, welche Güter den res publicae zuzurechnen sind, gibt es nicht. Die Gesetzestexte seien pragmatisch und problembezogen. Sie bringen die Kategorien stets in Betrachtung einer Sache oder eines zu lösenden Falls. Da tauchen dann die Flüsse und die Häfen auf, das Forum oder</p>
<blockquote><p>&#8222;etwas vergleichbares, das dauernd von der Öffentlichkeit genutzt wird.&#8220; (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lucius_Venuleius_Apronianus_(Konsul_168)" target="_blank">Venuleius</a>, De Stipulationes, I.Buch, D.45,1, 137,6)</p></blockquote>
<p><a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5a/Forum_Romanum_Rom.jpg"><img class="aligncenter" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/5/5a/Forum_Romanum_Rom.jpg" alt="" width="393" height="191" /></a></p>
<p>Im Unterschied dazu findet sich ein klassisches Zitat zu den Gemeingütern in den bereits erwähnten Justinianischen Instituten, 2,1,1:</p>
<blockquote><p>&#8222;Et quidem naturali iure communia sunt omnium haec: aer, aqua profluens, et mare et per hoc litora maris.</p>
<p><strong>&#8222;Und durch naturgegebenes Recht sind in Wahrheit die<br />
folgenden Güter allen gemein: die Luft, das fließende Wasser und das Meer und aus demselben Grund, die Küsten des Meers.&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>Der Text folgt dem bereits zitierten Martianus. Interessant ist folgende Einschätzung von Fernández:</p>
<blockquote><p>&#8222;Die vorherrschende Rechtslehre geht davon aus, <strong>dass sowohl die Schaffung der Kategorie der res communes omnium, </strong>als auch ihre Konkretisierung durch vier materielle Realitäten <strong>eine einzigartige Kreation des Juristen selbst ist, der stark durch metajuristische Konzepte und Kategorien beeinflusst wurde</strong>.</p></blockquote>
<p>Martianus hat das also nirgends abgeschrieben und keine anderen juristischen Texte verarbeitet, sondern er ist vom Charakter und den physischen Realitäten der Dinge ausgegangen, von ihrer Funktion für die Menschen und hat sie originär klassifiziert. Humanist sei er gewesen, Kenner von Philosophie und Literatur.</p>
<p>Diese justinianische Schrift wurde für Jahrhunderte zum Lehrtext. In den heutigen wirtschaftswissenschaftlichen Studiengängen scheint sie in Vergessenheit geraten, denn dort werden die Gemeingüter seit Jahrzehnten eher stiefmütterlich behandelt.</p>
<p>Der Schnee ist nun solch ein Gemeingut, folgert Fernández. Im martianischen Sinne. Jedenfalls habe die unterschiedliche Begriffsbestimmung</p>
<blockquote><p>&#8222;zu keiner Zeit die Rechtsordnung beeinflusst, da Schnee, als gefrorenes Wasser, zu keinem Zeitpunkt Gegenstand von exklusivem Privateigentum sein konnte, dessen Recht auf<br />
allgemeine Nutzung verhindert werden konnte.&#8220;</p></blockquote>
<p>Um Schnee zu privatisieren, musste man zunächst auf die Idee kommen, ihn künstlich herzustellen. Oder wem gehört der Kunstschnee?</p>
<p>Kurioses zum Thema: <a href="http://www.salzburg.com/sn/06/03/03/artikel/1974585.html" target="_blank">Schnee als Werbeträger</a></p>
<pre>Foto 1: CC <a href="http://www.flickr.com/photos/devnull/" target="_blank">BY</a> SA
Foto 2: CC BY, SA, Stefan Bauer, <a rel="nofollow" href="http://www.ferras.at/">http://www.ferras.at</a></pre>
<p>&lt;!&#8211;</p>
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