Die alternative Nobelpreisträgerin Maude Barlow hat in „Our Water Commons: Toward a freshwater narrative„ 10 Grundsätze zum Management von Wasser als Gemeingut formuliert. (s.u.) Das Papier ist noch nicht ganz rund, aber seither ist die Debatte weitergegangen. Barlows Stimme wird in der weltweiten Wasserbewegung gehört. Auch sie macht sich zunehmend für die Commons stark:
1) Wasser als Gemeingut konzipieren und benennen
2) die Erzählung einer Erd-Demokratie stärken
3) Erhalt der Wasserressourcen durch Wasserschutzmaßnahmen und Gesetzgebung
4) Wassereinzugsgebiete als Gemeingut betrachten
5) Lokale Gemeinschaft Kontrolle über die lokalen Wasserressorucen geben
6) Wassersouveränität für die Gemeinschaften und für die Nationen
7) Wassersgerechtigkeit statt Wasserbarmherzigkeit Den Rest des Beitrags lesen »

Demnächst werde ich in München zum Thema 

Es ist ganz einfach: „Was öffentlich finanziert ist, muss öffentlich zugänglich bleiben.“ So steht es in
Jahrelang dachte ich, man sollte das Stollenrezept (siehe unten) meiner Großmutter Helene patentieren lassen. Ich bin mir sicher, es ist das definitiv beste Stollenrezept der Welt! Meiner Welt zumindest. Gestern kam mir diese Idee plötzlich wieder in den Sinn. Was für ein absurder Gedanke, ein Stollenrezept zu patentieren. Was wäre denn der Effekt eines solchen Patents? Jeder, der ein Stück Stollen zu Weihnachten äße, müsste Lizenzgebühren an mich bezahlen. Falls es mir in den Kram passte, könnte ich das Backen und Essen von Stollen dieses Jahr überhaupt verbieten und einfach niemandem eine Lizenz erteilen. Als ob es mir irgendwie nützen würde, wenn keiner einen Stollen nach dem Rezept meiner Großmutter bäckt. Ich habe das Rezept ja nicht einmal erfunden. Ich habe es geerbt, von meiner Großmutter und die wiederum von ihrer Urgroßmutter oder weiss der Teufel von wem. Wer weiss, ob es überhaupt einen Erfinder des Dresdner Christstollens gibt? Auf jedenfall müsste ich eine Gesellschaft für Christstollen Backrechte (