„Sich trotz Finanzkrise Kultur zu erschwinglichen Preisen leisten… und dazu Freiheit in der Auswahl.“ Klingt gut. Oder? Kommt direkt aus der thüringischen Provinz. Gute Ideen gibt’s immer um die Ecke.
Gestern sah ich mir die Deutsche Uraufführung der Oper „Wallenstein“ (1937) von Jaromír Weinberger im Großen Haus in Gera an. Dort gräbt man aus, was dem Vergessen anheim zu fallen droht. Wieder daheim, schaute ich bei youtube nach, ob es Hinweise auf den bemerkenswerten Opernabend gibt. Gibt es. Und bei der Gelegenheit stolpere ich über…
„Die Flatrate – erstmals bei Theater&Philharmonie Thüringen Anfang 2007 eingeführt, … hat sich für Zuschauer wie Theaterleute bewährt. Zur Spielzeit 2009/2010 unterbreitet das Theater diese Offerte nicht nur in Gera, sondern auch in Altenburg. …Mit der Flatrate-Karte für 88,88 Euro kann man sämtliche Vorstellungen und Konzerte einer Spielzeit in den kleinen Spielstätten besuchen. Dazu gehören auch die Premieren, ausgenommen sind nur Gastspiele und Sonderveranstaltungen. Wer die ca. 200 Vorstellungen in einer Spielzeit besucht, hat letztlich 44 Cent pro Vorstellung ausgegeben.„
Ok, ok – cool bleiben. Ausser Vorstellungen besuchen muss man noch essen, schlafen, in die Schule gehen, zur Uni, in die Fabrik oder ins Büro.
Doch selbst für Nicht-GeraerInnen wie mich ist das schon attraktiv, denn Flatrate-Karten-Besitzer dürfen ihren „Joker“ neuerdings auch für Museen nutzen, das Otto-Dix-Geburtshaus zum Beispiel. Ganz großartig. Die thüringische Kulturflatrate im Video:
Trotz aller Begeisterung für den Ansatz, gibt’s dann doch noch ein paar Fragen und einen Vorschlag: Den Rest des Beitrags lesen »

Mit einer Kollegin überlegte ich gerade, wer die
Das
Derzeit freue ich mich über die Rezensionsvielfalt zu „
Kürzlich hatte ich Gelegenheit, ausführlich mit Oliver Willing zu sprechen. Willing ist Geschäftsführer der 