Neues aus der Commons-Wissenschaft

… publiziert das “International Journal of the Commons“. Alle Inhalt sind CC-lizenziert und stehen als Freie Downloads zur Verfügung. Wer etwa zweimal jährlich über aktuelle Veröffentlichungen informiert werden möchte, registriere sich hier. Die Herausgeber finden:

Registration … has benefits for all parties…. For readers registering means that they will receive an automated alert when a new issue has been published. For authors considering submitting an article, knowing that a large readership increases the chance of getting cited, might serve as an extra incentive to actually submit their best work. For us, a growing body of readers facilitates our effort to make the journal as relevant as possible. It helps us to identify relevant expert peer-reviewers. It may also help us to secure the funding that is necessary for the continuation of this platform for high-quality research on the topic of the commons.”

Wundermittel Werfenweng

Wir liegen alle noch im Bett, Es ist Sonntag, der 10. August. Draußen hebt sich der Morgennebel. “Ich will nicht nach Hause!”, brummelt jemand verschlafen. “Ich auch nicht.”, seufzt Sekunden später die Kleine. Wir wären gern noch eine Woche geblieben in dieser Perle der Alpen.

In der Stille von Werfenweng, am Talschluß vor dem Tennengebirge im Salzburger Land. So unglaublich die Kulisse (”Werfenweng liegt in den Bergen wie ein Säugling in den Händen seiner Mutter.”), so einzigartig das Konzept, auf das ich so neugierig war.

SAMO - Sanft Mobiler Urlaub…. Den Rest des Beitrags lesen »

Wochenendseminar: Wirtschaften (in) der Zukunft

Über Christian Siefkes‘ Buch: Beitragen statt Tauschen hatte ich hier berichtet. Eine Rezension von Dieter Koschek findet sich bei amazon.

Wer Lust hat zu diskutieren, ob und wie Prinzipien der Peer-Economy, die bisher vor allem die Produktion immaterieller Güter kennzeichnen, auf die Produktion von Stühlen oder Fahrrädern übertragen werden können, hat nun dazu Gelegenheit. Zwei Tage Debatte mit dem Autor und anderen spannenden Menschen:

Ein Wochenendseminar in besonderem Ambiente!

Und zwar ohne vorher genau festgelegtes Programm; dieses soll vielmehr von den Teilnehmer/innen in Anlehnung an „Open Space“-Prinzipien selbst gestaltet werden. Ich bin gespannt!

Zeit: Freitag Abend 29.8.08 – Sonntag Mittag 31.8.08. (Wer Lust und Zeit hat, kann bis Montag Vormittag bleiben.)

Ort: 45549 Sprockhövel (Hiddinghausen), Wittener Str. 169 (Tel. 02339-2472)

Wer kommen will, melde sich bei (christian ät siefkes Punkt net) per E-Mail an.

Economist entdeckt Commons

Das macht aus dem Economist noch keinen Ecommonist - ist aber höchst bemerkenswert. Niemand kommt am Trend der Zeit vorbei! (vía)

Commons Sense - so der vieldeutige Titel dieses Beitrags. Das einflußreiche marktliberale britische Wochenblatt begründet, warum es “noch lohnt, sich mit mittelalterlichen englischen Grundbesitzsystemen und dem Nomadismus im Sahel zu befassen”. Er steigt ein bei der Story von Garrett Hardin um die so genannte “Tragik der Allmende”. Den Rest des Beitrags lesen »

SAMO - SAnft MObiler Urlaub

Ciao, ciao, der Commonsblog macht Urlaub, um ein ganz spannendes Konzept zu testen!

Besser Privateigentum als Open access?

Das International Journal of the Commons veröffentlicht regelmäßig aktuelle Forschungsergebnisse zu den Gemeinschaftsgütern. Marco Janssen von der Arizona State University hat mit einem kleinen interdisziplinären Team (u.a. mit Elinor Ostrom) ein interessantes Experiment durchgeführt. Es unterscheidet sich von klassischen Versuchsanordnungen zu Allmend-Dilemmata:

Die Nutzung einer rivalen, erneuerbaren Ressource (wie z.B. Fischvorkommen) wird unter Simulation räumlich-zeitlicher Veränderungsprozesse erforscht. Den Rest des Beitrags lesen »

Die Straße ist für alle da

Die Bürger diskutieren fleißig mit, ob in Hamburg die commons erweitert werden sollen und wie das Ganze dann zu nennen wäre. Es geht um das Teilen der Straße. Teilen bedarf (meist) klarer Regeln. Manchmal auch die, sperrige oder verwirrende Regeln abzuschaffen.  Das Konzept des Geteilten Raums (Shared Space), welches hier zum Tragen kommt, ist radikal.

Rücksicht statt Regeln, bringt das Hamburger Abendblatt die Idee der Hamburger Bezirke Eimsbüttel und Mitte, auf den Punkt, im Stadtgebiet eine gemeinsame Zone für Autos, Radfahrer und Fußgänger, einzurichten.

Rücksicht als Prinzip (des Umgangs mit der Allmende), könnte man das Hamburger Abendblatt korrigieren. Den Rest des Beitrags lesen »

Commons - Theorie des kollektiven Handelns

Was hat ein englisches Dorf mit dem Blauwal gemeinsam?

Beide sind in Gefahr. Beide sterben aus. Beide sind commons. Genauer: Beide sind unterschiedliche Formen geteilter Ressourcen.

Oder auf Englisch:

“resources held ‘in-common’, which means that although there is no private ownership many people might have some form of rights to use or benefit from their existence.”

(vía Pressemitteilung des CCRI vom 3. 6. 08 anläßlich der 12. Konferenz der Internationalen Assoziation zum Studium der Commons - IASC, vom 14. bis 18. Juli in Cheltenham/ GB)

Armut an natürlichen Ressourcen ist oft durch Mismanagement der Commons verursacht. Den Rest des Beitrags lesen »

Commons stiften Integration

Vor kurzem habe ich hier einen Artikel von Elisabeth Meyer-Renschhausen zur Community Garden Bewegung diskutiert. Nun bin ich über die Stiftung Interkultur auf einen Beitrag von Christa Müller gestoßen: “Interkulturelle Gärten - Urbane Orte der Subsistenzproduktion und der Vielfalt“. Der Artikel wirft u.a. einen Blick auf Entwicklung der Community Gardens oder Interkulturellen Gärten hier in Deutschland.

Mittlerweile gibt es in Deutschland bereits 80 Interkulturelle Gärten. Weitere 54 befinden sich im Aufbau. Spitzenreiter ist Berlin mit 17 existierenden Gärten und 11 in Planung. 54 Städte sind bislang mit von der Partie.

Sie basieren auf vielfältigen Motivationen und Organisationsformen, vor allem aber auf Eigeninitiative und “der Verknüpfung mitgebrachten Wissens”.

Interkulturelle -man müsste hinzufügen interaktive- Gärten sind keine Kleingartenanlagen (damit das klar ist ;-):

“auf Kante geschnittene Hecken fehlen hier ebenso wie umzäunte Parzellen” Den Rest des Beitrags lesen »

We have all drunk from dwells we did not dig

Sprichwort des Tages:

“We have all drunk from wells we did not dig and warmed ourselves at
fires we did not build.”

(Wir alle haben aus Brunnen getrunken, die wir nicht selbst gegraben und uns an Feuern gewärmt, die wir nicht selbst entfacht haben.)

Aus einem lesenswerten Beitrag von David Bollier (engl.) über seine Fahrradtour durch die White Mountains und die sozialen commons der biker-community.