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	<title>Kommentare zu: Rhythmus als Commons</title>
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	<description>Fundsachen von der Allmendewiese</description>
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		<title>Von: Kuro Sawai</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/07/03/rhythmus-als-commons/#comment-1886</link>
		<dc:creator>Kuro Sawai</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 01:09:10 +0000</pubDate>
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		<description>Man braucht wirklich nicht ins Exotische, Afrikanische zu gehen, um &quot;Polyrhythmik&quot; zu finden. Die ja auch nicht besagt, dass die Beteiligten gleichzeitig grundverschiedene Rhythmen verfolgen, sondern im Verlauf des Stückes der R. ein paar mal wechseln kann. Ein Besuch bei einer Jazz-Session genügt. 

In Gesprächsrunden mit ausgeprägt heterogenen Typen und Tempo-Bedürfnissen zumal bei heutigen Egozentrik-Standards kann ein &quot;Diskussionsleiter&quot; allerdings schon mal verzweifeln. Abstimmung miteinander ist richtig Arbeit.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Man braucht wirklich nicht ins Exotische, Afrikanische zu gehen, um &#8222;Polyrhythmik&#8220; zu finden. Die ja auch nicht besagt, dass die Beteiligten gleichzeitig grundverschiedene Rhythmen verfolgen, sondern im Verlauf des Stückes der R. ein paar mal wechseln kann. Ein Besuch bei einer Jazz-Session genügt. </p>
<p>In Gesprächsrunden mit ausgeprägt heterogenen Typen und Tempo-Bedürfnissen zumal bei heutigen Egozentrik-Standards kann ein &#8222;Diskussionsleiter&#8220; allerdings schon mal verzweifeln. Abstimmung miteinander ist richtig Arbeit.</p>
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		<title>Von: Silke</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/07/03/rhythmus-als-commons/#comment-1884</link>
		<dc:creator>Silke</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 21:39:03 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Der abstrakt (nämlich gleichförmig) zerteilten Zeit der Warenwelt und Lohnarbeit steht eine konkret (nämlich je angemessen) aufgeteilte Zeit der sinnlichen Lebenswelt (oder Commons) gegenüber.&quot;

Mir war schon klar, dass Ihr Bockelmann zitiert, obwohl ich das Buch nicht gelesen habe. Und irgendwie ist die Partitur hier stellvertretend für die zerhakte, vorgegebene Zeit. Ist auch klar. Dennoch wird  in Massimos Text diese Brücke geschlagen - hin zu einem gemeinsamen, angemessenen Rhythmus&#039; . (sieha auch Marians Beitrag)
Ich habe das am Freitag erst wieder erlebt. Sollte ein Interview geben, aber der Sender hat einen ganz anderen Rhythmus als ich, als die Debatte, als &quot;commoning&quot; überhaupt. Es war eine Stunde Zeit, um eine halbe Stunde aufzuzeichnen, um Informationen zu &quot;verwerten.&quot;  (oder auch nicht)  Für die Warenwelt ist das ein Privileg. Keine Frage. Wir haben in der Stunde keinen gemeinsamen Rhythmus gefunden. Große Aufgabe für die Zukunft: Wie erklärt man Commons schnell, konkret, noch schneller und noch konkreter und noch konkreter (v.a. wenn es da die Erwartung einer Blaupause/ eines Rezepts zu geben scheint)? Wie erklärt man Gemeingüter Medien, die in Sendezeiten und ähnlichen Rhythmen denken (müssen)?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Der abstrakt (nämlich gleichförmig) zerteilten Zeit der Warenwelt und Lohnarbeit steht eine konkret (nämlich je angemessen) aufgeteilte Zeit der sinnlichen Lebenswelt (oder Commons) gegenüber.&#8220;</p>
<p>Mir war schon klar, dass Ihr Bockelmann zitiert, obwohl ich das Buch nicht gelesen habe. Und irgendwie ist die Partitur hier stellvertretend für die zerhakte, vorgegebene Zeit. Ist auch klar. Dennoch wird  in Massimos Text diese Brücke geschlagen &#8211; hin zu einem gemeinsamen, angemessenen Rhythmus&#8217; . (sieha auch Marians Beitrag)<br />
Ich habe das am Freitag erst wieder erlebt. Sollte ein Interview geben, aber der Sender hat einen ganz anderen Rhythmus als ich, als die Debatte, als &#8222;commoning&#8220; überhaupt. Es war eine Stunde Zeit, um eine halbe Stunde aufzuzeichnen, um Informationen zu &#8222;verwerten.&#8220;  (oder auch nicht)  Für die Warenwelt ist das ein Privileg. Keine Frage. Wir haben in der Stunde keinen gemeinsamen Rhythmus gefunden. Große Aufgabe für die Zukunft: Wie erklärt man Commons schnell, konkret, noch schneller und noch konkreter und noch konkreter (v.a. wenn es da die Erwartung einer Blaupause/ eines Rezepts zu geben scheint)? Wie erklärt man Gemeingüter Medien, die in Sendezeiten und ähnlichen Rhythmen denken (müssen)?</p>
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		<title>Von: Marian</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/07/03/rhythmus-als-commons/#comment-1883</link>
		<dc:creator>Marian</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2009 12:11:14 +0000</pubDate>
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		<description>Da fällt mir ein Buch ein, das mein Weltwahrnehmung zutiefst geprägt hat: &quot;African Rhythm and African Sensibility&quot; von John Miller Chernoff.
Rhythmus wird in diesem Buch als etwas ganz anderes als der &quot;westliche&quot; (4/4tel)-Takt-Rhythmus dargestellt; er ist ein vielschichtiges soziales und musikalisches Geschehen. Einer fängt an, seinen Rhythmus zu spielen, der nächste antwortet, indem er/sie ergänzt erweitert--&gt; so entsteht Polyrhythmik als gemeinsames Hören und Spielen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da fällt mir ein Buch ein, das mein Weltwahrnehmung zutiefst geprägt hat: &#8222;African Rhythm and African Sensibility&#8220; von John Miller Chernoff.<br />
Rhythmus wird in diesem Buch als etwas ganz anderes als der &#8222;westliche&#8220; (4/4tel)-Takt-Rhythmus dargestellt; er ist ein vielschichtiges soziales und musikalisches Geschehen. Einer fängt an, seinen Rhythmus zu spielen, der nächste antwortet, indem er/sie ergänzt erweitert&#8211;&gt; so entsteht Polyrhythmik als gemeinsames Hören und Spielen.</p>
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	<item>
		<title>Von: StefanMz</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/07/03/rhythmus-als-commons/#comment-1879</link>
		<dc:creator>StefanMz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 10:19:17 +0000</pubDate>
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		<description>Silke, du zitierst:&lt;blockquote&gt;“Die Uhr zeigt die zerhackte Zeit an, Gemeinschaft aber findet in Rhythmen statt.”&lt;/blockquote&gt;Der Rhythmus wie wir ihn kennen (als Taktrhythmus, vgl. Bennis Kommentar) steht jedoch nicht im Gegensatz zur zerhackten Zeit, sondern er _ist_ zerhackte Zeit und zwar gleichförmig zerhackte. Der hier hervorzuhebende Gegensatz wäre ein anderer: Der abstrakt (nämlich gleichförmig) zerteilten Zeit der Warenwelt und Lohnarbeit steht eine konkret (nämlich je angemessen) aufgeteilte Zeit der sinnlichen Lebenswelt (oder Commons) gegenüber.

So regen sich viele auf (und erzeugen mächtig Druck), wenn das Debian-Projekt immer wieder verkündet hat, dass das nächste Release dann erscheint ist, wenn es fertig ist -- und nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt. Doch auch hier bei der im Kern wertlosen Freien Software drückt der abstrakte, entfremdende Takt des Geldes: Projektleiter werden daran gemessen, ob sie Release-Pläne einhalten können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Silke, du zitierst:<br />
<blockquote>“Die Uhr zeigt die zerhackte Zeit an, Gemeinschaft aber findet in Rhythmen statt.”</p></blockquote>
<p>Der Rhythmus wie wir ihn kennen (als Taktrhythmus, vgl. Bennis Kommentar) steht jedoch nicht im Gegensatz zur zerhackten Zeit, sondern er _ist_ zerhackte Zeit und zwar gleichförmig zerhackte. Der hier hervorzuhebende Gegensatz wäre ein anderer: Der abstrakt (nämlich gleichförmig) zerteilten Zeit der Warenwelt und Lohnarbeit steht eine konkret (nämlich je angemessen) aufgeteilte Zeit der sinnlichen Lebenswelt (oder Commons) gegenüber.</p>
<p>So regen sich viele auf (und erzeugen mächtig Druck), wenn das Debian-Projekt immer wieder verkündet hat, dass das nächste Release dann erscheint ist, wenn es fertig ist &#8212; und nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt. Doch auch hier bei der im Kern wertlosen Freien Software drückt der abstrakte, entfremdende Takt des Geldes: Projektleiter werden daran gemessen, ob sie Release-Pläne einhalten können.</p>
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	<item>
		<title>Von: Benni</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2009/07/03/rhythmus-als-commons/#comment-1878</link>
		<dc:creator>Benni</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 09:36:59 +0000</pubDate>
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		<description>Leider ist wie immer alles noch viel schlimmer. Schon der Taktrhythmus selbst ist ein vergiftetes Geschenk: siehe &quot;Im Takt des Geldes&quot; von Eske Bockelmann http://www.amazon.de/Im-Takt-Geldes-modernen-Denkens/dp/3934920373</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Leider ist wie immer alles noch viel schlimmer. Schon der Taktrhythmus selbst ist ein vergiftetes Geschenk: siehe &#8222;Im Takt des Geldes&#8220; von Eske Bockelmann <a href="http://www.amazon.de/Im-Takt-Geldes-modernen-Denkens/dp/3934920373" rel="nofollow">http://www.amazon.de/Im-Takt-Geldes-modernen-Denkens/dp/3934920373</a></p>
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