Einfach ansehen. Anhören!
One in spirit but diverse in expression!
Und hier die Website von Playing for change. Eine angenehmere Art, Commons zu erfassen kann es kaum geben.
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One in spirit but diverse in expression!
Und hier die Website von Playing for change. Eine angenehmere Art, Commons zu erfassen kann es kaum geben.
Regieren sie nicht vielmehr uns? Eine lebendige Gemeingütersphäre ist der Kitt der Gesellschaft. Das Gegenteil davon erleben wir derzeit. David Bollier hat zur immer drängender werdenden Frage der Governance der Gemeingüter im Berkman Center for Internet & Society der Harward Universität referiert.
Wie können wir mit den Commons umgehen? Welche Regeln gibt es? Welche Prinzipien stellen sicher, dass was als Gemeingut entsteht und wächst, auch Gemeingut bleibt. Bollier konzentriert sich auf digitale Gemeingüter und die Wissensallmende. Doch „Governance of the Commons“ ist eine Materie, zu der es bislang kaum systematische Forschung gibt. … Den Rest des Beitrags lesen »
„Reformen“ sollen Hochschulen leistungsfähiger machen, doch “Das Versprechen, dass eine nach unternehmerischen Prinzipien umgestaltete Hochschule automatisch mehr Innovationen hervorbringt, dürfte kaum zu halten sein”, sagt der renommierte Soziologe Prof. Dr. Klaus Dörre von der Universität Jena. Mehr auf Jenapolis – einem neuen hyperlokalen Kommunikationsplatz, über den ich demnächst noch berichte.
Klaus Dörre stellt in Kürze die Studie “Wirtschaftsfaktor Wissenschaftsförderung” vor. Zwei Jahre lang haben er und sein Team untersucht, welche Prozesse innerhalb der Hochschulen innovative High-Tech-Ausgründungen begünstigen. Das Ergebnis ist alles andere als überraschend:
„Nicht finanzielle Anreize und mehr Kontrolle für die Professoren spielen die Hauptrolle, sondern etwas scheinbar Altmodisches wie Handlungsfreiheit für kreative Köpfe, … Den Rest des Beitrags lesen »
Was heißt es eigentlich, wenn sich die Frankfurt School of Finance & Management für die Commons interessiert? Allein um das rauszufinden, müsste ich da hingehen. Aber Frankfurt ist soo weit weg. Geht jemand und bloggt? … und vielleicht noch mit diesem Buch winken, schließlich hat die Frankfurt School eine der renommiertesten Ko-AutorInnen unseres Commonsbuches zu Gast.
Auf der homepage der Frankfurt School of Finance & Management heißt es…
„Wir richten unsere Angebote in Bildung, Forschung und Beratung immer wieder neu an den Entwicklungen und Anforderungen der Wirtschaft aus…“
Schön, dass sehe ich im Falle der Gemeingüter genauso. Sich mit Gemeingütern (commons) auseinanderzusetzen betrifft unser Wirtschaften und Leben essentiell.
Wie dem auch sei, die Politikwissenschaftlerin und Commonsexpertin Elinor Ostrom, hält am Freitag, den 19. Juni 2009, 17:30 Uhr, einen Vortrag an der Frankfurt School of Finance & Management, Sonnemannstraße 9-11, (Raum 20)
Ihr Thema: Collective Action and the Commons. Dazu hat sie ihr Leben lang geforscht. So detailliert, dass … Den Rest des Beitrags lesen »
Megastraße vs. Weinberg? Faulsein wäre besser. Jedenfalls für die Gemeingüter. Für die wäre es entschieden besser, wenn der Dinosaurier den nächsten Schritt unterließe. Wer braucht eigentlich den seit Jahrzehnten umstrittenen und nun doch genehmigten Hochmoselübergang? Das Plakat hier ist jedenfalls gelungen.
Aus dem aktuellen Offenen Brief von Sarah Washington an Bundeskanzlerin Merkel vom 24. April 2009
„In diesen Tagen lese ich häufig …, dass der Moselwein wieder stark im Kommen ist. Den Rest des Beitrags lesen »
Wir spielen Russisches Roulette mit der Erde. Die Klimaforscher – hier Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des PIK – bedienen drastische Bilder. Es bleibt ihnen nichts anderes übrig. Schellnubers Präsentation!
Er sagt: Wir stehen vor der MAD Herausforderung (Akronyme können wunderbar mehrdeutig sein). MAD heißt: Mitigation (Klimawandel verhindern) + Adaption (an Klimawandel anpassen) + Development (Entwicklung). Der zentrale Vorschlag: Wir brauchen eine Große Transformation der Land- und Wassernutzung! Ein Global Agricultural Commons. Den Rest des Beitrags lesen »
Heute beginnt der Sechste (und letzte) Interdisziplinäre Politische Salon: Zeit für Allmende. Hier das Programm. Wir werden zwei Tage lang den Versuch unternehmen, ein gemeinsames Papier zu diskutieren. Ich bin daher sehr gespannt, in welche Richtung sich die vorgeschlagenen Thesen entwickeln werden.
Hier zum Applaudieren und Kritisieren der Textvorschlag, der auch im Allmendesalon diskutiert wird.
Habe das Wochenende in Wittenberg verbracht, auf dieser Tagung: Sparsam im Haben, aber großzügig im Sein! Dieses Mal gibt es nur die Präsentation, leider keine dokumentierte Rede.
Schwerpunkt ist der Begriff der Biodiversität. Ich komme zu dem Schluß, dass es eigentlich biologisch-genetisch-kulturelle Diversität heißen sollte. Denn Biodiversität ist etwas Systemisches und wir sind eingebunden in dieses System. Dann folgte ein kleiner Exkurs zu den Gemeingütern. Biodiversität ist ein hervorragendes Beispiel, denn hier sind materielle und immaterielle Gemeinressourcen (sowohl Code als auch Kultur) ineinander eingeschrieben.
Zum Schluß anhand von Beispielen aus aller Welt ein paar Prinzipien zum Umgang mit den Commons. Zusammengefasst:
foto on flickr by
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An der Uni Gothenburg in Schweden wird es vom 10.-11. Oktober eine Internationale Commonskonferenz geben. Hier die Ausschreibung (call for papers), noch bis 05. September einzureichen. Zwei große Themen stehen auf der Agenda: Commons und Ökonomie sowie das Philosophische Verständnis der Debatte. (Wir sollten das Buch dort vorstellen…)
Aus der Ankündigung: Den Rest des Beitrags lesen »
Was lassen wir uns nicht alles verkaufen! Wasser fast so teuer wie Wein! Das Mineralwassergeschäft ist ein Skandal sondergleichen.
Immer wenn ich daran denke, fällt mir eine Szene ein, die ich während der Buchvorstellung „La Gota de la Vida“ (Der Tropfen des Lebens) in San Salvador erlebte. Maria Luisa Torregrossa, Wasserexpertin aus Mexiko, stellt während der Buchpräsentation das Flaschenwasserproblem in den Mittelpunkt. Hitzige Debatte, in die sie irgendwann ruft: „Lieber sterbe ich, als dass ich eine Flasche Wasser kaufe.“
Maria Luísa Torregrossa wohnt in Mexiko. Da ist ist die Trinkwasserversorgung und -qualität ähnlich lausig wie in El Salvador. Es war ein mehr als radikales Statement. Und trotzdem es gibt Alternativen – auch dort. Die Menschen haben sie nur vergessen. Warum wir Alternativen dringend brauchen, steht unter anderem in diesem Buch: Blaues Gold, der alternativen Nobelpreisträger Maude Barlow und Tony Clarke. Für eilige Leser habe ich aber was Kürzeres gefunden, ein Schlaglicht aus der Studie Zukunftsfähiges Deutschland (S.133) Aufrüsten beim Durstlöschen. (Ich reproduziere den kurzen Text und ergänze entsprechende Links.)
„Nur wer ausreichend trinkt, bleibt gesund – Mineralwasser erscheint als der ideale Durstlöscher…. Den Rest des Beitrags lesen »