Geopiraterie: die Allmendnutzung der Geostrategen

Die „Plünderung des traditionellen Wissens“ über ihr Territorium nennen zapotekische Organisationen wie UNJOSCO Geopiraterie.  Sie protestieren gegen das seit 2006 laufende Projekt México Indígena der American Geographical Society in den Bergen von Oaxaca. Die Auseinandersetzung hat zu einer internationalen Polemik über die Ethik der Sozialforschung in indigenen Gemeinden geführt.

UNJOSCO fürchtet, dass die Geographen aus Nordamerika, die laut Projektbeschreibung ein „digitales menschliches Territorium“ entwickeln wollen,

„die Bedeutung traditionellen Wissens der indigenen Bevölkerung sehr gut kennen und eben deshalb so daran interessiert sind, das Wissen über das Territorium zu studieren, um danach entsprechende außenpolitische Entscheidungen zu fällen.“

Es regiert das Misstrauen. … Den Rest des Beitrags lesen »

Commons – eine „Politik des Lebens“

Hier gibt es ein interessantes Interview mit dem Biologen und Philosophen Andreas Weber. Kürzlich erschien sein Buch: Biokapital. Die Versöhnung von Ökonomie, Natur und Menschlichkeit.

Ich zitiere die für das Thema dieses Blogs treffendsten Passagen:

„Worin unterscheidet sich Ihre Forderung, dass die Dienste der Biosphäre und viele Aspekte der Kultur als Gemeingüter gelten sollten, von den Ideen des Sozialismus?… Den Rest des Beitrags lesen »

Follow

Get every new post delivered to your Inbox.

Join 35 other followers