Ich schau mir in den nächsten drei Wochen die Commons dieser Welt an. Ciao und lasst Euch vom deutschen Aprilwetter nicht frustrieren.
Ich schau mir in den nächsten drei Wochen die Commons dieser Welt an. Ciao und lasst Euch vom deutschen Aprilwetter nicht frustrieren.
Die Global Marshall Plan Foundation veranstaltet am 29. und 30. September im österreichischen Salzburg eine erstes World Commons Forum.
Aus der Ankündigung:
„Heute herrscht Konsens darüber, dass das System falsch ist und weltweite Regeln fehlen! Ein Paradigmenwechsel. …
Zusammen mit Partnern versucht die Global Marshall Plan Foundation ein weltweites Netzwerk aufbauen, um mit gebündelter Kraft und Intelligenz das System zu verändern. Im Zentrum 2009/2010 stehen dabei die Kinder: Selbst Opfer unseres Nichthandelns packen sie an…. Sie halten uns „Alten“ den Spiegel vor. …
Die Frage kann nicht sein, wer löst die Probleme als Einzelner, sondern wie können wir intelligenteMenschen in Netzwerken so verknüpfen, dass ihr Wissen ist als die Summe der Beteiligten. Die Intelligenz des „Wir“ wird die Intelligenz des „Ich“ ersetzen. Den Rest des Beitrags lesen »
Zu unserem Wissensallmendereport, den ich hier schon vorgestellt habe, gibt es nun auch ein Video (hab mal wieder Probleme, das Ganze hochzuladen
). Hier also bei Netzpolitik.
Das ist ein herber Schlag gegen die Zunft der Geo-engeneerer! Er kommt nicht aus der Politik oder von den Organisationen, die zum internationalem Protest gegen des deutsch-indische LOHAFEX-Eisendüngungsxperiment vor der argentinischen Küste aufgerufen hatten. Sondern von den Ruderfußkrebsen! Die Süddeutsche berichtet vom Ergebnis der heftig umstrittenen Reise des deutschen Forschungsschiffs Polarstern.
„Das Eisen im Wasser führte zwar zunächst wie geplant zu Wachstum und Blüte von Kleinalgen, die CO2 aufnehmen. Doch dann … Den Rest des Beitrags lesen »
Pamphlete haben den Vorteil, die öffentliche Debatte zu befeuern. Am Ende müssen wir für die Irrungen und Wirrungen von Roland Reuß und Rudolf Walther in der Diskussion um Open Access noch dankbar sein, denn sie haben uns einen Sturm der Entrüstung und diese wunderbare Entgegnung von Mathias Spielkamp eingebracht. Spielkamp hat die Frage „Wer enteignet hier wen?“ erwartungsgemäß anders beantwortet. Den Rest des Beitrags lesen »
Das Hans-Knöll-Institut hat einen Durchbruch in der Tuberkuloseforschung erreicht. Das klingt gut und ist gut! Die Frage ist nun, wie wird mit den neuen Erkenntnissen umgegangen? Wem nützen sie? Doch eins nach dem andern…
Im soeben erschienenen Wissensallmendereport 2009 und in anderen aktuellen Forschungsberichten wie hier von Ärzte ohne Grenzen gibt es für das Thema Medikament und die Tuberkuloseforschung ein paar zentrale Aussagen:
Hans-Knöll-Institut Jena / Foto: website
1. Die globalen Pharmamärkte sind stark konzentriert. Dazu haben exklusive Nutzungsrechte (u.a. Patente) wesentlich beigetragen. … Den Rest des Beitrags lesen »
Heute habe ich die letzten Stunden der 2. ARENA DER NACHHALTIGKEIT mitbekommen. Eine bemerkenswerte Veranstaltung für ökologisch orientierte Mittelständler und Familienunternehmen an einem bemerkenswerten thüringischen Veranstaltungsort, dem Bio-Seehotel Zeulenroda. Rund um das Hotel sieht die Welt aus wie verwelkte Landschaften eben aussehen. Landschaften, in denen nur Bäume und Blumen blühen, nicht aber das Leben, nicht die sozialen Räume, nicht die Commons.
Interessant der Vortrag von Prof. Peter Kruse von next practice. Den Rest des Beitrags lesen »
Der Umgang mit Polardaten soll als Allmende organisiert werden. Das steht hier, bei CODATA, dem Committee on Data for Science and Technology.
Ziel sei der nachhaltige Umgang mit den Daten durch mehr qualifizierte und interessierte Menschen. Es ist die Idee einer „langfristigen Anwaltschaft“ für Daten und Informationen, die allen zu Gute kommen müssen.
Dafür braucht man ein PIC, ein Polar Information Commons. Die Projektinitiatoren … Den Rest des Beitrags lesen »
Ich kann kaum glauben, was heute in der digitaz verbreitet wird.
Der vor Fehlern nur so strotzende Artikel von Rudolf Walther, der offenbar jede Form von Digitalisierung mit der Idee von Open Access verwechselt, gipfelt in der Aussage
„Die Google-Piraterie und der „Open-acces“-Schwindel sind gefährlicher als die Piraterie entlang der somalischen Küste.“
„Open Enteignung“ nennt der Autor seine Einlassung und vergisst zu erklären, wer wen angeblich „enteignet“. Mehr will ich hier nicht reproduzieren. Wäre schade um jede verschwendete Neurominute. Ich wüsste nur noch gern, von wem Rudolf Walther im richtigen Leben bezahlt wird.
foto on flickr by http://www.flickr.com/photos/cv47al/
Die neue ILA ist da! Kauf bzw. Abo für alle Lateinamerikainteressierten wärmstens zu empfehlen. Der Schwerpunkt dieser Nummer: Gemeingüter. Mit zahlreichen Beiträgen zur Debatte aus Lateinamerika. Am erhellensten zum Verständnis der Commons finde ich das Interview mit Gustavo Esteva.
Ich bin mit einem einführenden Beitrag, einer kurzen Reflektion über städtische Räume als Commons und mit einem Artikel über die die Einhegung der Gemeingüter (enclosure) beteiligt.
„Diebstahl an unserem Kollektivbesitz“ ist das Ganze überschrieben. Hier ein paar Auszüge:
„Enclosure bezeichnet in der Sozialgeschichte vor allem die Auflösung der Allmenderechte (commons) in Mittelengland…. Vorher gemeinschaftlich genutztes Land wurde eingezäunt. Dafür brauchte es zwei Dinge: Macht und eine schlichte Technologie – Hammer, Pfähle und Draht…. Den Rest des Beitrags lesen »