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	<title>Kommentare zu: &#8220;Fußball ist Gesellschaft&#8221;</title>
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	<description>Fundsachen von der Allmendewiese</description>
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		<title>Von: Benni Bärmann</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2007/11/29/fusball-ist-gesellschaft/#comment-481</link>
		<dc:creator>Benni Bärmann</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Nov 2007 21:10:27 +0000</pubDate>
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		<description>@Jörg. Ich empfinde es trotzdem als Problem. Spiele sind ja nicht nur etwas, was man spielt oder nicht sondern sie sind auch Ausdruck einer Kultur. Und als solche werden sie sich in diesem Prozeß angeeignet. Natürlich darf noch jeder die alten Spiele spielen, es tut nur keiner mehr. Sie werden nicht mehr tradiert und verschwinden in ihrem Variantenreichtum. Und insbesondere werden sie auch kommerzialisiert und somit kulturelles Gemeineigentum in Privateigentum überführt. Das ist zumindestens die klassische fordistische Variante.

Inzwischen ist das ganze noch eine Stufe rafinierter geworden: Kürzlich war ein solches aus den commons entnommenes Spiel sehr erfolgreich: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Werw%C3%B6lfe_von_D%C3%BCsterwald

Hier ist es jetzt nicht nur so, dass der alte Variantenreichtum (&quot;Mörderspiel&quot;, &quot;Mafia&quot;, ...) vereinheitlicht wurde, sondern hier wird dann darauf aufbauend eine ganze Fankultur im Internet gebildet, die auch wieder eigene Varianten baut. Commons 2.0 sozusagen. Aber jetzt alles angedockt an eine Firma, die ein Produkt verkauft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Jörg. Ich empfinde es trotzdem als Problem. Spiele sind ja nicht nur etwas, was man spielt oder nicht sondern sie sind auch Ausdruck einer Kultur. Und als solche werden sie sich in diesem Prozeß angeeignet. Natürlich darf noch jeder die alten Spiele spielen, es tut nur keiner mehr. Sie werden nicht mehr tradiert und verschwinden in ihrem Variantenreichtum. Und insbesondere werden sie auch kommerzialisiert und somit kulturelles Gemeineigentum in Privateigentum überführt. Das ist zumindestens die klassische fordistische Variante.</p>
<p>Inzwischen ist das ganze noch eine Stufe rafinierter geworden: Kürzlich war ein solches aus den commons entnommenes Spiel sehr erfolgreich: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Werw%C3%B6lfe_von_D%C3%BCsterwald" rel="nofollow">http://de.wikipedia.org/wiki/Die_Werw%C3%B6lfe_von_D%C3%BCsterwald</a></p>
<p>Hier ist es jetzt nicht nur so, dass der alte Variantenreichtum (&#8220;Mörderspiel&#8221;, &#8220;Mafia&#8221;, &#8230;) vereinheitlicht wurde, sondern hier wird dann darauf aufbauend eine ganze Fankultur im Internet gebildet, die auch wieder eigene Varianten baut. Commons 2.0 sozusagen. Aber jetzt alles angedockt an eine Firma, die ein Produkt verkauft.</p>
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		<title>Von: Jörg Haas</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2007/11/29/fusball-ist-gesellschaft/#comment-465</link>
		<dc:creator>Jörg Haas</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 20:32:11 +0000</pubDate>
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		<description>...solange Kniffel sich die Regeln nicht als &quot;geistiges Eigentum&quot; schützen lässt, ist das eigentlich kein Problem. Solange darf doch jeder weiter Ludendorf spielen. Oder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;solange Kniffel sich die Regeln nicht als &#8220;geistiges Eigentum&#8221; schützen lässt, ist das eigentlich kein Problem. Solange darf doch jeder weiter Ludendorf spielen. Oder?</p>
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		<title>Von: Benni Bärmann</title>
		<link>http://commonsblog.wordpress.com/2007/11/29/fusball-ist-gesellschaft/#comment-456</link>
		<dc:creator>Benni Bärmann</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Nov 2007 09:31:58 +0000</pubDate>
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		<description>Wo Du von Spielen schreibst: Es gibt in der Brett- und Kartenspielszene seit langem einen unseligen Trend commons-Spiele, also über Generationen entstandene Spiele, die meist per Mundpropaganda variantenreich weitergegeben werden, in eine Schachtel zu packen, eine Variante rauszudeuten, sich einen Namen einfallen zu lassen und das dann zu vermarkten. Ein prominentes Beispiel ist vielleicht &quot;Kniffel&quot;. Das hat mir meine Oma schon als &quot;Ludendorf&quot; (Ok, unseliger Name ;-) beigebracht lange bevor es auf den Markt kam. Heute kennt jeder Kniffel aber kaum einer die alte Variantenvielfalt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wo Du von Spielen schreibst: Es gibt in der Brett- und Kartenspielszene seit langem einen unseligen Trend commons-Spiele, also über Generationen entstandene Spiele, die meist per Mundpropaganda variantenreich weitergegeben werden, in eine Schachtel zu packen, eine Variante rauszudeuten, sich einen Namen einfallen zu lassen und das dann zu vermarkten. Ein prominentes Beispiel ist vielleicht &#8220;Kniffel&#8221;. Das hat mir meine Oma schon als &#8220;Ludendorf&#8221; (Ok, unseliger Name <img src='http://s.wordpress.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  beigebracht lange bevor es auf den Markt kam. Heute kennt jeder Kniffel aber kaum einer die alte Variantenvielfalt.</p>
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