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Meine Tochter brauchte “etwas Besonderes” aus Mexiko, denn heute präsentiert sie ihr “freies Thema” in der Jenaplanschule. Sie hatte Mexiko gewählt. Bin also eher aufgestanden, um Huitlacoche-Crepes zu backen. Kennen Sie huitlacoche? Landwirte erkennen auf diesem Foto vielleicht die Anzeichen einer Krankheit, des Maisbeulenbrands. Das Lesen fortsetzen »

Wie wäre es, wenn wir die Marktwirtschaft durch ein commonsbasiertes und commons-reproduzierendes Wirtschaftssystem ersetzten? Das haben wir uns am Wochenende auf einem Seminar im Rahmen der ATTAC-Maitage gefragt. Ist eine spannende Diskussion geworden. (Die Präsentation, die ich für das Seminar vorbereitet habe, folgt demnächst.)

Zwei Schaubilder hatte ich mir zur Gegenüberstellung von Commonswirtschaft und Marktwirtschaft ausgedacht. Klickt hier einfach auf die Begriffe.

Inspiriert ist das Ganze von der Lektüre, die auf diesem blog immer zitiert wird (siehe Reiter “Literatur”) und von einem Plakat zum Leben in zwei Welten von Stefan Meretz. (via)

Vielleicht regt es Euch ja in anderen Zusammenhängen zum Diskutieren an. Kommentare, Verbesserungs- oder Änderungsvorschläge werden natürlich gern entgegen genommen.

Lizenz: CC: BY SA

Memory Books

Off-topic: Heute habe ich eine bewegende Doku im Kino gesehen;

Memory Books - damit Du mich nie vergißt. Ein Film der Afrikakennerin Christa Graf.

Erinnern, Erzählen, gemeinsam Aufschreiben, Überliefern; ein  Überlebensmitteln für Waisenkinder in Uganda, deren Eltern an HIV starben. Sehr empfehlenswert.

Zur Lage der Welt II

Vor ein paar Wochen habe ich hier auf den Bericht des Worldwatch Institute “Zur Lage der Welt” hingewiesen. Die deutsche Fassung Buch wurde am 22.04.08 von der hbs und Germanwatch in Berlin vorgestellt:

Ein schneller, stark gekürzter Blick auf den Inhalt:

  • Die Grundlagen einer nachhaltigen Wirtschaft schaffen
  • Neue Ziele für den Fortschritt
  • Unsere Produktionsweise überdenken
  • Eine kohlenstoffarme Wirtschaft aufbauen
  • Die Gemeinschaftsgüter als Parallelwirtschaft
  • Wie sich Gemeinschaften für eine nachhaltige Welt engagieren

Habe das Vorwort der deutschen Fassung gelesen, das vielversprechend beginnt:

„Wenn Historiker einst auf das Jahr 2007 blicken, werden sie mit diesem Jahr möglicherweise einen Paradigmenwechsel in der internationalen Politik verbinden”. (Herv. S.H.) Das Lesen fortsetzen »

Die Freiburger Kantstiftung wird am 21.05.2008 in Bonn ein Manifest zum Schutz der Gemeinschaftsgüter lancieren. Das Manifest wird im Rahmen der in Kooperation mit der hbs stattfindenden Parallelveranstaltung zur Konferenz der Biodiversitätskonvention vorgestellt und zeitgleich mit einigen repräsentativen Unterschriften in der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht.

Unterzeichnen können Sie ganz einfach auf der Website der Kantstiftung (siehe obiger link). Dort findet sich auch eine detailliertere Denkschrift zum Thema.

Der Einladungstext der Stiftung ist hier dokumentiert. Das Lesen fortsetzen »

Ich zitiere immer Lawrence Lessig, der den Autor der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung Thomas Jefferson zitiert. Jefferson wiederum zitiert - nicht explizit, glaub ich- den römischen Philosophen und Dichter Cicero. Und Cicero zitiert Ennius. De officiis heißt das Werk, in dem Cicero sich auf eine Aussage des römischen Poeten bezieht; darüber wie immaterielle Dinge geteilt werden sollten. Das Lesen fortsetzen »

Gehören Sie auch zu “den Millionen”, die dieses Bild schon kennen? So viele sollen es sein, behauptet jedenfalls die Pressemitteilung der Sponsoren eines bemerkenswerten Projekts.

Ein rotes Auto “raste” am 14. April vom Himmel. (Witziges 10 Sekunden video hier, etwas runterscrollen!)

“Wenn der Himmel streikt…”, so der Titel der Autocrash Performance von Jürgen Ostarhild. Ostarhild will die Klimaproblematik durch einen “visuellen Bewusstseinsschock” im öffentlichen Raum inszenieren.

Dass es dabei auch (oder vor allem?) um eine intelligente Werbeaktion geht, ist offensichtlich. Die Performance war schnell in vieler Munde und der neue Handy-Video-Dienst “ViiF” der Aufmerksamkeit potentieller “community-Mitglieder” nicht entgangen.

Doch Kunst&Commons gibt es auch werbefrei… Das Lesen fortsetzen »

Bertelsmann wird eine Art “lexikalisches Wikipedia Jahrbuch” drucken. Die freie online-Enzyklopädie auf Papier; wie soll das gehen? Hier der Beitrag von Netzpolitik - auch die Kommentare sind interessant!

Markus kommentiert:

Ein weiteres nettes Beispiel, wie man freies Wissen mehr Menschen zur Verfügung stellen kann. Und ein Euro pro verkauftem Buch gehen an die Wikipedia. Gleichzeitig wird es einen gemeinsamen Workflow mit dem Bertelsmann-Lektorat geben, so dass Änderungen und Verbesserungen an den Artikeln zurück in die Wikipedia fliessen.

Die „First Lady of the Oceans”, die erste Frau des Club of Rome, Lieblingstochter von Katia und Thomas Mann hat “Generationen von Hunden” (O-Ton) Klavierspielen beigebracht. Die Lernfähigkeit der Vierbeiner -im Gegensatz zu der der Menschen- faszinierte sie. Wohl auch, weil die Gründerin des International Ocean Institute of Malta zu der Erkenntnis gelangt war, dass ihre Artgenossen den Weg zum Neuanfang immer direkt durch die Katastrophe wählen. (siehe Jörg’s post zum Klima)

Als ich vorgestern im Deutschlandfunk die Wiederholung dieses berührenden Interviews von Wolf Gaudlitz mit Elisabeth Mann Borgese hörte, fiel mir ein kurzer Text von ihr wieder ein.

Die Frau, die die Erlöse der Bücher ihres Vaters in die Rettung der Meere investiert hat… Das Lesen fortsetzen »

Was Wissen Macht

Das fand ich klasse:

“Wenn Wissen wirklich Macht sein sollte … was macht Wissen dann aus Menschen, die Wissen mit aller Macht teilen wollen?”

Meine Antwort: Blogger und Barcamper. Was ein Barcamp ist, lernt man hier:

http://www.elektrischer-reporter.de/index.php/site/film/49/

Aus dem Video stammt auch das Zitat.

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